Besondere Premiere

Waldbühne mit Sommersaison zufrieden: Das sind die Stücke für 2023

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Das Stück „Der kleine Horrorladen“ kam bei den Zuschauern gut an.
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Mit der Derniere von „Shrek“ endete am Sonntag die Sommerspielzeit der Waldbühne Heessen. Die Vorbereitungen für die nächste Saison laufen bereits auf Hochtouren.

Hamm – Es war ein mühsamer Start, der Verein zieht aber eine positive Bilanz. „Zu Beginn der Buchungsperiode startete der Vorverkauf coronabedingt eher zögerlich. Sehr erfreulich ist jedoch, dass sich die Stücke dann eines großen Zuspruchs erfreuten und sich mit den Zahlen aus 2019 messen konnten“, sagt Pressesprecher André Kollas. Die genaue Auswertung der Ticketverkäufe laufe noch.

Saisonende an der Waldbühne Heessen: Regisseure mit zuschauerzahlen zufrieden

Gut 1000 Besucher zählte das Team vom „Kleinen Horrorladen“ pro Aufführung. Und auch die Regisseure der anderen beiden Stücke ziehen eine positive Bilanz. „Wir konnten viele neue Zuschauer gewinnen. Insgesamt sind wir von Shrek mit den Zahlen zufrieden. Ebenso wichtig war diese Saison aber auch, um festzustellen, dass wir nach der Pause noch „funktionieren“ und in der Lage sind, eine publikumsbegeisternde Show auf die Beine zu stellen. Wir haben also nicht verlernt, Freude dabei zu haben, anderen Freude zu bereiten“, sagt Shrek-Regisseur Dominik Lemke.

„Die Resonanz war super. Ich habe oft gehört, dass die Besucher sich freuen, dass wir die Coronazeit gut überstanden haben und die Spielschar ihrem Verein die Treue gehalten hat“, sagt Wolfgang Barth, der bei „Rabatz im Zauberwald 2“ die Regie führte.

In den kommenden Tagen starten die Aufräumarbeiten. Requisiten und Kostüme müssen zurück in die Lager und den Fundus. Eine lange Pause gibt es für das Kreativteam aber nicht, denn die Vorbereitungen für die Saison 2023 laufen bereits.

Das sind die Stücke für 2023

Im kommenden Jahr wird die Waldbühne mit „Sister Act – Das Musical“ eine ganz besondere Premiere feiern. „Die Aufführungsrechte sind erst vor kurzem für Amateurbühnen freigegeben worden. Die Waldbühne ist somit eine der ersten Bühnen, die dieses Musical auf die Bühne bringen“, erklärt Regisseur Wolfgang Barth. Die Musik ist von Alan Menken, der auch die Musik vom Horrorladen, Die Schöne und das Biest“, „Aladdin“ und „Der Glöckner von Notre Dame“ komponiert hat. „Ende des Monats setze ich mich erstmalig mit unserem Vocal-Coach und der Choreografin zusammen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Parallel dazu werden die Abstimmungsgespräche für das Bühnenbild laufen. Es sind ja drei Inszenierungen unter einem Hut zu bekommen. Die gute Lichtausstattung der Bühne wird wieder voll zum Einsatz kommen, da Sister Act ein paar super Shownummern hat“, so Barth.

Beim Nachmittagsstück für Kinder Regie führt, in dem Sebastian Mester hat sich der Verein mit „Eine Woche voller Samstage“ dieses Mal wieder für ein Sprechtheater entschieden. Als Kinderstück im Vormittagsbereich zeigt die Waldbühne „Hilfe, die Olchis kommen“. Die Regie wird Andreas Brochtrup-Wegerich übernehmen: „Die Kinder können sich auf ein anarchisches und kurzweiliges Theaterstück freuen. Wir haben uns bewusst für ein Kinderstück entschieden, das die kleineren Zuschauer ab fünf Jahren anspricht. Die Inszenierung wird mit viel Situationskomik und kurzen Dialogen umgesetzt.“

Der Ticketverkauf für die Sommersaison soll in den nächsten Wochen starten.

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