- VonVolker Heynschließen
Ina Hornemannschließen
Land unter in Altena an Weihnachten. Nach den ergiebigen Regenfällen der vergangenen Tage ist die Lenne über die Ufer getreten. Straßen sind überflutet. Alles zur Lage am Donnerstag nach Weihnachten.
[Update, Donnerstag, 14.50 Uhr] Das Hochwasser befindet sich weiter auf dem Rückzug. Der Pegel ist seit dem Morgen um gut zehn Zentimeter auf nun 2,40 Meter gesunken. Fußgänger nutzen bereits wieder Teile des Gehwegs, aber Parkplätze und ein Straßenabschnitt sind noch immer überschwemmt.
[Update, Donnerstag, 8.46 Uhr] Über Nacht hat sich am Pegelstand der Lenne in Altena wenig getan, ist er doch einigermaßen konstant geblieben und liegt damit aktuell bei 2,50 Metern.
[Update, Mittwoch, 14.19 Uhr] Der Lenne-Pegel in Altena ist in den vergangenen Stunden weiter gesunken auf jetzt 2,55 Meter. So niedrig war der Wert zuletzt am Freitag, 22. Dezember. Trotz alledem bleibt das Team für die Bereitschaft Hochwasser mit sechs Personen weiter bestehen.
[Update, Mittwoch, 8.57 Uhr] Über die Nacht auf Mittwoch der Wasserstand der Lenne weiter zurückgegangen - der Pegel steht aktuell bei 2,66 Metern.
[Update, Dienstag, 20.06 Uhr] Der Wasserstand der Lenne geht nur ganz langsam zurück. Derzeit steht der Pegel bei 2,82 Metern. Die Lenneuferstraße bleibt damit weiterhin gesperrt.
[Update, Dienstag, 14.50 Uhr]: Der Altenaer Bauhof hat die Linscheidstraße mittlerweile gereinigt und wieder für den Verkehr freigegeben. Die Lennepromenade ist aber weiter überflutet und vom Markaner bis zum Parkplatz Küstersort noch gesperrt.
[Update, Dienstag, 11 Uhr] Der Regen hat aufgehört, die Lage ist derzeit recht entspannt. An der Linscheidstraße wurden die Absperrungen beiseite geräumt, hier sind bereits wieder Fahrzeuge unterwegs. Der Pegel der Lenne verharrt derzeit bei 2,87 Metern.
[Update, Dienstag, 8.15 Uhr] Der Pegel der Lenne ist über Nacht praktisch nicht weiter angestiegen, steht aktuell bei knapp 2,87 Metern. Die gute Nachricht: Die Amtliche Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen ist am Dienstagmorgen, 6 Uhr, ausgelaufen. Am 2. Weihnachtstag soll es weitgehend trocken bleiben, teilweise sogar die Sonne scheinen. Im Verlauf des Tages dürfte der Wasserstand also sinken. Ob dann auch perspektivisch die Hochwasserschutzmaßnahmen zurückgefahren werden können, bleibt allerdings abzuwarten. Denn schon ab Mittwoch sind neue Niederschläge vorhergesagt. Und auch bis ins neue Jahr hinein soll es immer wieder regnen.
[Update, Montag, 23.40 Uhr] Die Hochwasser-Lage bleibt auch am späten Abend des 1. Weihnachtstages vergleichsweise entspannt. Nach den Regenfällen der vergangenen Stunden ist der Pegel der Lenne gegenüber dem Nachmittag bislang nur leicht angestiegen, steht bei 2,85 Meter.
[Update, Montag, 17.15 Uhr] Die Lage ist weiter recht ruhig in Altena. Nachdem der Lennepegel in den vergangenen Stunden zunächst weiter leicht bis auf 2,75 Meter gesunken war, steigt der Wasserstand nach dem Dauerregen des Tages zuletzt wieder minimal an. Das Schlimmste dürfte damit vorerst aber dennoch fast überstanden sein. Denn die Amtliche Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen gilt nur noch bis Dienstagmorgen, 9 Uhr. Im Laufe des 2. Weihnachtstages soll es dann trocken bleiben und teilweise sogar die Sonne scheinen, so dass der Wasserstand am Dienstag weiter zurückgehen sollte.
[Update, Montag, 10.40 Uhr] Die Amtliche Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen wurde gerade nochmals verlängert. Sie gilt nun nicht mehr bis Montagabend, 18 Uhr, sondern bis um 9 Uhr am Morgen des 2. Weihnachtstages. In diesem verlängerten Zeitraum sind bis Dienstagmorgen weitere bis zu 25 Liter Regen pro Quadratmeter zu erwarten, wird über die Warn-App Nina gewarnt.
Aktuell ist die Hochwasser-Lage an der Lenne in Altena dennoch entspannt. Im Bereich der Lenneuferstraße ist zu sehen, dass der Pegel deutlich zurückgegangen ist und derzeit bei 2,80 Metern liegt. Kleine Teile der Straße gucken bereits wieder aus dem Wasser heraus und auch das Geländer zum Fluss hin ist bereits wieder zu erkennen.
Zwar regnet es weiter, die Niederschläge sind aber längst nicht mehr so stark wie noch vor den Weihnachtstagen.
[Update, Montag, 8.45 Uhr] Am am Montag geht der Wasserstand der Lenne weiter leicht zurück, liegt derzeit bei 2,81 Metern. Damit dürfte sich die die Situation in der Burgstadt allmählich weiter entspannen. Zwar soll am 1. Weihnachtstag nochmals einiges an Regen fallen, derzeit ist der Pegelstand des Flusses aber so, dass durch das Hochwasser keine größeren Schäden zu erwarten sind.
[Update, Sonntag, 22.55 Uhr] Mit einem Pegelstand von 2,87 Metern geht es in die Nacht zum 1. Weihnachtstag. Nachdem der Wasserstand in den vergangenen Stunden weiter leicht zurückgegangen war, blieb er zuletzt etwa auf einem Niveau. Sollte es in den nächsten Stunden und auch am Montag weitere Niederschläge geben, könnte der Pegel aber durchaus noch einmal nach oben gehen.
[Update, Sonntag, 16.45 Uhr] Am Nachmittag des Heiligen Abends geht der Pegel der Lenne weiter leicht zurück und ist mittlerweile wieder unter die Drei-Meter-Marke gefallen. Exakt liegt der Wasserstand derzeit bei 2,93 Metern.
[Update, Sonntag, 12.20 Uhr] Aus Sicht von Bürgermeister Uwe Kober hat sich die Hochwasser-Lage in der Nacht zu Heiligabend entspannt. Er wohnt in der Brachtenbecke, der Bach dort hatte bekanntlich bei der Starkregenkatastrophe von 2021 verheerende Schäden angerichtet. Jetzt sei die Stärke des Baches in der Nacht nach und nach zurückgegangen. Ebenso ist es am Drescheider Berg. Beim dortigen Wasserbauwerk eines Siepens zum Rahmedebach ist der Wasserstand ebenfalls zurückgegangen. Auf die Nebenbäche und Siepen hat das sechs Mann starke Team des Baubetriebshofes ein besonderes Auge. Von Baubetriebshofleiter Robert Groppe war zu hören, das alle kritischen Geschiebefänge im Blick seien. Er selbst hatte auch alle kritischen Stellen, besonders in der Rahmede und der Nette, abgefahren.
Allerdings sei die Arbeit die von Sisyphos: Kaum sei ein Geschiebefang von Geäst und Geröll geräumt, setze er sich oft innerhalb kürzester Zeit wieder zu. Es gebe aber nirgendwo in der Stadt momentan eine kritische Situation.
Bauhof dokumentiert Arbeit mit Fotos
Kober und Groppe hatten sich abgesprochen, dass der Bauhof seine Arbeit an den Siepen und Geschiebefängern mit Fotos dokumentiere. Kober: „Wir wollen da nicht auf den siebten Ingenieur und das achte Gutachten warten.“ Es müsse oft einfach selbst schnell entschieden werden, was zu tun sei.
Die Situation in der Innenstadt sei unkritisch, so die Einschätzung von Uwe Kober und Robert Groppe. Die Anwohner seien solche Hochwassersituationen seit Jahrzehnten gewohnt. Der Pegel sei weit davon entfernt, dass Wasser die Spundwände zur Lennestraße überströmt oder die Gullydeckel hochdrücke.
Busse dürfen über den für Schwerlastverkehr gesperrte Brücke fahren
Nach der Sperrung der Linscheidstraße dürfen die Busse der MVG auch über die für Schwerlastverkehr gesperrte Bahnhofstraße fahren, die Busse sind viel leichter als Sattelschlepper und auch nicht höher als 3.40 Meter. Der Lkw-Verkehr, so schätzt Kober, sei zumindest für die Altenaer Firmen in der Nette über die Weihnachtsfeiertage kaum nötig. Viele Firmen hätten Betriebsruhe. Die Lkw, die Firmen über die Feiertage beliefern, müssten allerdings den Umweg über Hemer nach Altena fahren.
Der Bürgermeister rechnet damit, dass vielleicht schon am Mittwoch nach Weihnachten zumindest die Linscheidstraße wieder befahrbar gemacht werden kann. Der weiterhin angekündigte Regen sei längst nicht mehr so stark wie der am Tag am vor Heiligabend. Aktuell steht der Lennepegel bei 3,04 Metern.
[Update, Sonntag, 10.35 Uhr] Der Wasserstand geht weiter leicht zurück, der Pegel liegt derzeit bei 3,07 Metern. Aber im Laufe des Tages soll es wieder mehr Niederschlag geben. Der Regen soll dann bis Montagabend anhalten.
[Update, Sonntag, 7.50 Uhr] Der Heiligabend in Altena startet mit einem leicht fallenden Lennepegel. Hatte dieser am Samstagabend zeitweise noch bei 3,26 Metern gelegen, nahm der Wasserstand über Nacht etwas ab. Über 3,14 Meter um 2.45 Uhr auf aktuell 3,11 Meter. Und es gibt eine weitere gute Nachricht: Zumindest für einige Stunden hat auch der Regen aufgehört.
Hochwasser-Entwarnung kann in der Burgstadt aber noch nicht gegeben werden. Das Team des Bauhofs bleibt in Bereitschaft, die Linscheidstraße und die Lenneuferstraße gesperrt. Denn noch bis Montagabend, 18 Uhr, gilt eine Amtliche Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen. Bis zum Abend des 1. Weihnachtstagen können Regenmengen von bis zu 35 Liter pro Quadratmeter fallen, in Staulagen sogar bis zu 45 Liter.
[Update, Samstag, 22.19 Uhr] Mit einem Lenne-Pegel von 3,23 Metern geht es in die Nacht zu Heiligabend. Doch es gibt eine gute Nachricht: Damit ist der Wasserstand minimal gefallen, nachdem er gegen 18.30 Uhr schon bei 3,26 Metern gelegen hatte. Aktuell ist die Lage recht ruhig. Der Bauhof bleibt aber weiterhin mit sechs Personen in Bereitschaft und könnte sofort ausrücken, falls es nötig werden sollte.
Die Lenneuferstraße und die Linscheidstraße sind gesperrt, weil sie vom Wasser der Lenne überspült sind. Sollte das Wasser in den nächsten Stunden doch weiter steigen, würde bei einem Pegelstand von 3,80 Metern das Stapelcenter-Parkhaus volllaufen. Schon vorher wären auch erste Häuser an der Linscheidstraße betroffen. Ab einem Wasserstand von 4,20 Metern wäre auch die Lennestraße gefährdet.
[Update, Samstag, 18.50 Uhr] Regen, Regen und kein Ende: Soeben wurde die Amtliche Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen für Altena verlängert. Lief diese bislang am Heiligen Abend um 6 Uhr am Morgen aus, läuft die Warnung nun bis zum 25. Dezember, 18 Uhr. In diesem neuen Zeitraum bis zum Abend des 1. Weihnachtstages sollen nochmals Niederschlagsmengen von bis zu 35 Liter pro Quadratmeter in der Burgstadt fallen. In Staulagen können sogar Mengen bis zu 45 Liter pro Quadratmeter erreicht werden.
Was das für den Pegel der Lenne, der derzeit bei 3,26 Metern steht, bedeutet, dürfte jedem klar sein. Und auch für viele der kleineren Flüsse und Bäche im Stadtgebiet droht damit eine akute Hochwasser- und Überflutungsgefahr. Mit der Verlängerung der Unwetterwarnung ist nun endgültig klar: Altena muss sich auf ein ausgewachsenes Weihnachtshochwasser einstellen.
[Update, Samstag, 18.05 Uhr] Das Hochwasser breitet sich in Altena immer weiter aus. Vorsorglich war die Linscheidstraße schon vor einigen Stunden gesperrt wurden, jetzt wird sie endgültig ein Opfer der Fluten und vom Wasser überspült. Der Pegel der Lenne steigt weiter stark an, aktuell ist ein Wert von 3,21 Metern erreicht. Und auch in der Nacht soll es noch ergiebige Niederschläge geben. Die Situation dürfte sich in den nächsten Stunden also weiter zuspitzen.
Lennepegel steigt weiter
[Update, Samstag, 15.15 Uhr] Der Lennepegel kennt weiter nur eine Richtung - nach oben. Mittlerweile ist der Wasserstand bei 3,11 Metern angekommen. Damit werden am Pegel in Altena mehr als 250.000 Liter Wasser gemessen - pro Sekunde. Aber auch abseits der Lenne gibt es nach dem tagelangen Dauerregen immer mehr Probleme. So sind aktuell Mitarbeiter des städtischen Bauhofs an der B236 im Bereich des Abzweigs Buchholz aus Richtung Werdohl kommend damit beschäftigt, einen Hang zu sichern. Dieser war durch das viele Wasser der vergangenen Tage instabil geworden.
[Update, Samstag, 12.45 Uhr] Es regnet unaufhörlich weiter in Altena - und ebenso unaufhörlich steigt der Pegel der Lenne. Mittlerweile sind knapp 3,05 Meter erreicht. Nun reagieren auch die Verantwortlichen der Stadt und haben das Team des Bauhofs ausrücken lassen.
Gerade eben hat der Bauhof die Absperrung zum Küstersort aufgebaut. Die Tiefgarage Burg Holtzbrinck und die Garagen im Fritz-Berg-Haus sind ebenfalls verrammelt. Die Holtzbrinck-Tiefgarage auch mit Bohlen. Der immer weiter steigende Wasserstand des Flusses hat damit nun auch Auswirkungen auf die Weihnachtsgottesdienste in der Burgstadt. Die Lutherkirche ist jetzt nur noch zu Fuß erreichbar.
[Update, Samstag, 10.15 Uhr] Die Lenne ist unter den ergiebigen Starkregenfällen über Nacht übers Ufer getreten und hat die Häuser der Innenstadt erreicht. Das Wasser steht mittlerweile kurz vor Küstersort. Mittlerweile ist nach der Lenneuferstraße, die bereits seit Freitagnachmittag dicht ist, auch die Linscheidstraße gesperrt. Und es regnet wacker weiter. Nebenbäche wie die Nette und die Rahmede toben.
Eine Entspannung der Lage über die Weihnachtstage ist damit absolut nicht in Sicht. Der Pegel des Flusses steigt unaufhörlich an. Er liegt am Samstagvormittag bei knapp drei Metern. Der erste und zweite Hochwasserinformationswert ist damit jeweils weit überschritten. Ob die Lage in den nächsten Stunden und Tagen noch richtig kritisch wird bleibt abzuwarten und hängt auch entscheidend mit der Fließgeschwindigkeit des Wassers an den Hängen zusammen.
Unwetterwarnung vor Dauerregen
Das der ergiebige Dauerregen aufhört, ist in den nächsten Stunden ebenfalls nicht zu erwarten. Denn bis Heiligabend, 6 Uhr, gilt noch eine Amtliche Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen, die unter anderem in der Warn-App Nina gewarnt wird. Dabei werden Niederschlagsmengen zwischen 60 und 80 Liter pro Quadratmeter erwartet. In Staulagen sind sogar Mengen bis zu 100 Liter möglich. Die Pegel der Lenne und der vielen kleineren Bäche und Flüsse in der Burgstadt dürften damit in den nächsten Stunden weiter ansteigen. Vielen Altenaern dürfte damit ein sehr nasses Weihnachtsfest bevorstehen.
[Ursprüngliche Meldung] Die Polizei hat in diesem Moment (Freitag, 22. Dezember, 13.50 Uhr) damit begonnen, die Parkplätze an der Lenneuferstraße zu räumen. Ein Fahrzeug fährt aktuell auf und ab, um Halter und Fahrer aufzurufen, ihre Autos umzusetzen. Die Lenne selbst ist noch im Flussbett.
Allerdings halten die Gully- und Kanaldeckel dem hohen Wasserdruck nicht länger stand und fluten die Straße bereits zu einem Drittel im oberen Bereich der Parkplätze. Zwischen Einmündung Küstersort und Markaner gilt ab sofort auch ein Durchfahrtsverbot.
Ordnungsamt Polizei und Baubetriebshof bleiben in Bereitschaft, falls auch die Wohn- und Geschäftsgebäude betroffen sein sollten von der schnell ansteigenden Flut. Denn der Pegel des Flusses steigt weiter rasant an, hat mittlerweile 2,26 Meter erreicht und steht damit nur noch knapp unter dem zweiten Informationswert von rund 2,40 Meter.











