- VonPhilip Maackschließen
2025 soll der große Umbau der Werler Innenstadt beginnen. Dabei finden hier regelmäßig Veranstaltungen und Events statt. Welche Auswirkungen hat die Baustelle auf sie?
Noch liegt der Start der großangelegten Bauarbeiten in der Werler Innenstadt einige Zeit entfernt. Im Herbst 2025 sollen sie losgehen. Trotzdem werfen sie schon jetzt ihre Schatten voraus und damit auch die ein oder andere Frage auf. Was passiert etwa mit den jährlichen Veranstaltungen in der Fußgängerzone, wie beispielsweise dem Siederfest, der Michaeliskirmes oder dem im Dezember startenden Weihnachtsmarkt?
„Die Baustelle hat drei Abschnitte. Die Maßnahme wird daher ja nicht überall gleichzeitig durchgeführt“, erklärt Adrian Gruschka, Geschäftsführer der heimischen Wirtschaftsförderung (GWS). Der Marktplatz, der für die meisten Veranstaltungen zentral ist – wie etwa der Wochenmarkt – sei dementsprechend nicht die ganze Bauzeit über von möglichen Einschränkungen betroffen. Deshalb geht Gruschka aktuell nicht davon aus, dass der Werler Veranstaltungskalender durch die Bauarbeiten grundlegend auf den Kopf gestellt wird. „Einschränkungen wird es zwar geben, doch dass das Auswirkungen auf die Veranstaltungen hat, wage ich zu bezweifeln“, so der GWS-Geschäftsführer.
„Spannend wird es wohl erst 2026“
In der Zeit, in der die Bagger dann aber auch auf dem Marktplatz rollen, sehe es dagegen etwas anders aus. Überlappt sich die Baustelle dort mit dem Termin eines Events, muss die GWS umplanen. „Da müssen wir dann überlegen, ob wir die Veranstaltung ausfallen lassen, örtlich verlegen oder zeitlich verschieben müssen“, meint Gruschka. Jetzt, rund ein Jahr vor dem Start der Arbeiten, könne er jedoch noch nicht verlässlich abschätzen, wann und ob dieses Szenario eintrifft. Immerhin: Aktuell geht Gruschka davon aus, dass der Weihnachtsmarkt 2025 auch noch wie gewohnt auf dem Marktplatz stattfinden kann. Da seien die Arbeiten vermutlich noch nicht bis dorthin fortgeschritten. „Spannend wird es dann wohl erst 2026“, mutmaßt Gruschka. In dem Jahr könnten schließlich auch noch der Autofrühling oder das Siederfest von den Baumaßnahmen betroffen sein. Bis dahin will die GWS aber vorbereitet sein.