Es wird „plötzlich wieder heiß“ in NRW – dann folgen jedoch Temperatursturz und Gewitter
VonHannah Decke
schließen
Der Sommer ist noch nicht vorbei. In NRW werden am Samstag noch einmal bis zu 30 Grad erwartet. Doch auf die Hitze folgen Blitze – und ein kurzer Temperatursturz.
Hamm - Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.netversprach für diese Woche „perfektes Bade- und Grillwetter“ in NRW. Und tatsächlich zeigte sich das Wetter zum Ende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen noch einmal von seiner besten Seite. Und nachdem am Mittwoch, 21. August, die Temperaturen kurzzeitig etwas nach unten gingen, klettern sie zum Wochenende wieder deutlich nach oben. Der Temperaturhöhepunkt wird wohl am Samstag, 24. August, erreicht. Dann folgen auf die Hitze aber auch wieder Blitze.
Es wird „plötzlich wieder heiß“ in NRW – doch dann folgen Gewitter und Temperatursturz
Am Samstag werde es „plötzlich wieder heiß“, sagt Dominik Jung in einer Prognose am Mittwoch. Temperaturen bis 33 Grad seien zu erwarten. Laut Wetteronline sei der ehemalige Hurrikan Ernesto dafür verantwortlich, dass es wieder zu einem deutlichen Temperaturanstieg in Deutschland komme. Dieser habe am Mittwoch die Westküste Irlands erreicht. „Er trifft nach seinem Weg über den Atlantik nun als Sturmtief mit Böen bis Tempo 100 auf die Insel“, hieß es in der Mitteilung von Mittwochmorgen. Das Sturmtief erreiche Deutschland zwar nicht, habe aber „großen Einfluss auf unser Wetter“.
Es wird also wieder heiß in Deutschland und NRW. „Aber die Blitze folgen hinten dran“, sagt der Meteorologe und dämpft damit die Hoffnung auf einen perfekten Sommertag. Zum Nachmittag und Abend seien „Schauer und Gewitter möglich. Recht heftig kann es auch mal sein“, erklärt Dominik Jung im Gespräch mit wa.de. „Starkregen, Hagel, Sturmböen – aber jetzt nichts in der breiten Fläche.“
Bedrückende Bilder: Wetterextreme der vergangenen Jahre in NRW
Wetter in NRW: „Von einem Frühherbst sind wir weit entfernt“
Und dann stürzt die Temperaturkurve kurzzeitig kräftig ab. Laut 10-Tage-Trend des DWD sinken die Temperaturen am Sonntag auf maximal 20 Grad. Möglicherweise könnte es noch einmal etwas nass werden. Doch wer noch nicht genug hat vom Sommer 2024, der muss nicht Trübsal blasen. Denn zum Ende des Monats klettern die Temperaturen wieder nach oben.
„Von einem Frühherbst sind wir weit entfernt“, sagt Jung mit Blick auf die Prognosen für den Septemberbeginn. Das Wetter bleibe – Stand jetzt – zum Monatsende stabil und „alles andere als herbstlich“. Die Chancen auf Sommerwetter bis in den September hinein würden „quasi von Tag zu Tag“ weiter ansteigen.