Große Suchaktion

Leiche des vermissten Kanufahrers gefunden - keine Obduktion angeordnet

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Auf und im Wasser wurde nach dem Vermissten gesucht.
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  • Annika Ketzler
    Annika Ketzler
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Nach dem Hochwasser im Kreis Warendorf sind zwei Kanuten auf dem reißenden Axtbach in Beelen gekentert. Ein Mann galt tagelang als vermisst. Die Polizei fand nun seine Leiche.

Update vom 20. September, 14 Uhr: Die Staatsanwaltschaft hat entschieden, im Falle des gestorbenen 32-jährigen Kanuten keine Obduktion anzuordnen. Zwar hat die Polizei ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Doch nach aktuellen Erkenntnissen wird von einem Unglücksfall ausgegangen.

Polizei bestätigt: Leiche des vermissten Kanufahrers gefunden

Update vom 19. September, 18.40 Uhr: Zeugen fanden Dienstagnachmittag am Axtbach in Höhe des Klärwerks eine Leiche. Feuerwehr und Polizei begaben sich umgehend zu der beschriebenen Stelle. Am Dienstagabend bestätigt ein Polizeisprecher aus Warendorf nun, dass es sich bei dem Toten um den 32-jährigen vermissten Kanufahrer handelt. Die polizeilichen Ermittlungen zu dem Unglück dauern an.

Update vom 18. September, 15.22 Uhr: Noch immer fehlt vom seit Donnerstag vermissten Kanuten jede Spur. Wie die WN berichtet, waren am Wochenende Boote im Einsatz, um zu checken, ob der Mann eventuell in die Ems abgetrieben wurde. Gefunden wurde demnach am Montagmorgen an der Ems in Telgte ein T-Shirt, das nach Zeugenaussagen dem vermissten Kanuten gehören soll. Aus diesem Grund habe die Feuerwehr die Suche in diesem Bereich weiter intensiviert.

Kanufahrer nach Hochwasser in reißendem Bach vermisst – aktive Suche eingestellt

Update vom 15. September, 19.18 Uhr: Auch die Suchmaßnahmen am Freitag verliefen ohne Erfolg: Der 32-jährige Kanute, der am Donnerstag im reißenden Axtbach in Beelen gekentert war, gilt noch immer als vermisst. Wie ein Sprecher der Polizei im Gespräch mit wa.de erklärte, suchten die Einsatzkräfte am Tag nach dem Unglück weiter – zu Wasser, zu Land und in der Luft. Ein Hubschrauber der Polizei suchte die Ems über Warendorf hinaus ab. Aufgrund der starken Strömung in den Gewässern ist nicht auszuschließen, dass der Vermisste sehr weit getrieben worden ist.

Auch Taucher waren am Freitag im Wasser, am Tag zuvor war dies aufgrund der Strömung zu gefährlich. Unterwasserdrohnen unterstützten die Retter. Doch alle Maßnahmen blieben erfolglos. „Es gibt keine Erkenntnisse zum Verbleib der Person“, so der Polizeisprecher. Die aktive Suche sei eingestellt worden. Die Beamten ermitteln allerdings weiter.

Kanufahrer nach Hochwasser in reißendem Bach vermisst – weitere Details zum Unglück

Update vom 15. September, 8.17 Uhr: Die Polizei hat im Fall des seit Donnerstag, 14. September, vermissten Kanufahrers in Beelen im Kreis Warendorf neue Details zum Unglück veröffentlicht. Demnach waren ein 32-jähriger Mann aus Clarholz und ein ebenfalls 32-jähriger Mann aus Isselhorst (beides Kreis Gütersloh) mit ihren Kanus auf dem Axtbach in Beelen unterwegs. „Gegen 16.13 Uhr ging durch Zeugen der Notruf ein, dass sie beiden im Bereich der Brücke an der Neumühlenstraße gekentert seien und ein Mann nicht mehr auftauchen würde“, erklärt die Polizei.

Einsatzkräfte suchen weiter nach vermisstem Kanufahrer in Beelen

Der Mann aus Isselhorst habe sich durch die Unterstützung der Zeugen vor Ort „ans Ufer retten und wurde durch Rettungskräfte zunächst erstversorgt, um dann anschließend unterkühlt und leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht zu werden“. Nahezu zeitgleich starteten die Einsatzkräfte die Suche nach dem zweiten Kanufahrer – bislang ohne Erfolg.

Demnach seien „Suchmaßnahmen mit zahlreichen Einsatzkräften unter anderem durch die DLRG, Feuerwehr und Polizei eingeleitet. Rettungskräfte der DLRG fuhren mehrmals den Bereich einer Wasserwalze an der Brücke an, da sich hier auch das Kanu des vermissten Mannes befand. Zeitgleich fuhr ein weiteres Boot mehrmals den Axtbach flussabwärts ab“, heißt es.

Zudem hätten auch entlang des Ufers zahlreiche Helfer und Rettungskräfte nach dem Vermissten gesucht. „.Eine Drohne der Feuerwehr flog den Fluss mehrmals ab, genau wie ein angeforderter Polizeihubschrauber“, erklärt die Polizei, die die Suche zunächst am Donnerstagabend einstellen musste. Seit Freitagmorgen wird sie fortgesetzt.

Kanufahrer nach Hochwasser in reißendem Bach vermisst – Suche wird fortgeführt

Update vom 15. September, 7.57 Uhr: Der bei einer Kanutour in Beelen im Münsterland gekenterte Mann wird weiter vermisst. Er war mit seinem Boot bei dem Ausflug in das von starken Regenfällen betroffene Gebiet verunfallt. Nach Informationen von wa.de hatte Einsatzkräfte die Suche dem Vermissten am Donnerstag gegen 20 Uhr vorerst abgebrochen. Laut Polizei soll die Suchaktion aber nun am Freitag fortgesetzt werden.

Der Vermisste war am Donnerstag gemeinsam mit einem zweiten Kanuten in einem reißenden Bach gekentert, der nach heftigen Regenfällen Hochwasser führte. Der andere habe sich ans Ufer retten können. 

Kanufahrer nach Hochwasser in reißendem Bach vermisst – Suche vorerst beendet

Erstmeldung: Beelen (NRW) - In Beelen im Kreis Warendorf war infolge des Unwetters mit heftigem Starkregen der Pegel des Axtbaches stark angestiegen. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz. Am Mittwochabend (13. September) hatte dann die NINA Warn-App Alarm geschlagen: Es könne zu Überflutungen kommen, Keller sollten gar nicht oder nur mit Vorsicht betreten werden. Einen Tag später dann der nächste Großeinsatz in der Gemeinde: Zwei Kanuten sind auf dem Axtbach gekentert.

Nach Hochwasser in Beelen: Person nach Kanu-Unfall im Axtbach vermisst

Nach Informationen von wa.de sind die zwei volljährigen Männer auf Höhe der Neumühlenstraße auf dem noch reißenden Bach an einer Wasserwalze gekentert und in die Tiefe gezogen worden. Passanten konnten einen Kanuten retten. Er kam unterkühlt mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus und wird dort von einem Notfallseelsorger betreut. Der andere Mann wird noch vermisst.

Mit einem Großaufgebot waren Polizei und Feuerwehr in Beelen im Einsatz.

Polizei, Feuerwehr und DLRG waren stundenlang im Großeinsatz – auch auf dem Wasser. Aufgrund der starken Strömung des eigentlich kleinen Baches war es für die Taucher jedoch zu gefährlich, ins Wasser zu gehen.

Ein Hubschrauber der Polizei suchte den Axtbach sowie die Ems von oben ab. Aufgrund der starken Strömung kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Vermisste bis nach Warendorf getrieben wurde. Der Axtbach mündet kurz vor der Kreisstadt in der Ems.

Die Suche in Beelen wurde gegen 20 Uhr zunächst abgebrochen. Neben der Feuerwehr Beelen war auch die Feuerwehr aus Warendorf im Einsatz.

Ein Kanute konnte gerettet werden. Er kam unterkühlt in ein Krankenhaus.

NINA-Warnung: „Meiden Sie die Nähe von Gewässern“

Der Kreis Warendorf wies nach dem Unfall per NINA-Warnung noch einmal darauf hin, dass von den Gewässern trotz der sinkenden Pegelstände noch immer eine Gefahr ausgehe. „Es wird dringend davor gewarnt, sich in, an oder auf den Gewässern aufzuhalten!“ Die Warnung gilt für das gesamte Kreisgebiet.

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