Weiberfastnacht

Karneval in Köln: Jugendliche sturzbetrunken und erste Schlägereien

In Köln ist der Straßenkarneval mit Weiberfastnacht gestartet. Schon nach wenigen Stunden hat der Alkohol bei einigen Feiernden Tribut gefordert.

Köln – Schon wenige Stunden nach Beginn des Straßenkarnevals in Köln schlagen einige Jugendliche über die Stränge. Grund dafür ist laut Polizeiangaben in erster Linie der Alkohol. Demnach hätten schon bis zum Mittag „sehr viele Jugendliche sehr viel Alkohol in sich reingeschüttet“, so ein Polizeisprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Einige Jugendliche hätten demnach auch schon ärztliche Hilfe benötigt.

Weiberfastnacht: So feiern Tausende auf der Zülpicher Straße

Bunt verkleidete Menschen sind auf den Straßen in Richtung Züplicher Platz an Weiberfastnacht unterwegs.
Bereits am frühen Morgen an Weiberfastnacht füllte sich die Zülpicher Straße in Köln mit feierwütigen jungen Menschen. © Nadja Pohr/24RHEIN
Menschenmassen auf der Zülpicher Straße an Weiberfastnacht in Köln.
Feiernde Jecken an Weiberfastnacht in Köln. Bereits gegen 13 Uhr wurde 90 Prozent der Auslastung im Zülpicher Viertel erreicht. © Thomas Banneyer/dpa
Menschen drängen sich an den Absperrungen nähe des Zülpicher Platzes durch.
Tausende Menschen drängen sich an Weiberfastnacht zwischen die Absperrungen in der Nähe des Zülpicher Platzes in Köln.  © Thomas Banneyer/dpa
Polizisten bewachen Zugänge an Karneval in Köln.
Auch die Kölner Polizei hat an Weiberfastnacht viel zu tun. So passen sie auf, dass niemand über die Absperrung zum Zülpicher Viertel klettert. © Thomas Banneyer/dpa
Blick am Vormittag auf die Zülpicher Straße wo tausende Karneval feiern.
Bereits am Vormittag war es an Weiberfastnacht richtig voll auf der beliebten Partymeile im Kwartier Latäng in Köln. © Thomas Banneyer/dpa
Menschenmassen auf der Zülpicher Straße an Karneval in Köln.
Der Karneval in Köln zeigt sich von einer schönen Seite: Die Sonne scheint an Weiberfastnacht und das zieht zahlreiche junge Menschen an den Zülpicher Platz.  © 24RHEIN
Volle Zülpicher Straße an Weiberfastnacht 2023
Bereits gegen 11:11 Uhr war die Zülpicher Straße in Köln an Weiberfastnacht überfüllt. Die Zugänge mussten gesperrt werden. © Thomas Banneyer/dpa
Menschenmassen an Weiberfastnacht in Köln.
Nachdem die Zülpicher Straße in Köln dicht gemacht wurde, trieb es viele Feiernde auf die Entlastungsfläche der Uni-Wiese, um dort den Karneval weiter zu feiern. © Rolf Vennenbernd/dpa
Eingänge zur Zülpicher Straße sind gesperrt: An den Zäunen türmen sich leere Glasflaschen.
Eingänge zur Zülpicher Straße sind gesperrt: An den Zäunen türmen sich leere Glasflaschen. © 24RHEIN/Johanna Werning

Weiberfastnacht in Köln: Für einige ist dank Alkohol schnell Schluss

Blick am Vormittag auf die Zülpicher Straße, wo tausende an Weiberfastnacht Karneval feiern.

„Der eine oder andere hat die Party durch den Seiteneingang jetzt schon verlassen. Im Grunde genommen gibt es viele, die relativ schnell harte Getränke in sich reinkippen, und dann merkt man, dass um die Mittagszeit für den einen oder anderen schon schnell Schluss ist“, berichtet der Sprecher.

Vor allem im Zülpicher Viertel ist an Weiberfastnacht wieder extrem viel los. Tausende, meist jüngere, feiern dort ausgelassen. Der Bereich war bereits am Vormittag überfüllt und wurde gesperrt. Eskaliert ist die Lage bislang wohl nicht, aber es habe auch schon einige Auseinandersetzungen mit blutender Lippe gegeben, berichtet der Sprecher. Man müsse nun abwarten, wie die Lage sich weiterentwickelt, „wenn der Alkohol noch weiter seinen Tribut fordert“.

„Es wäre ganz gut, auf seine eigenen Grenzen zu hören“, appelliert am Mittag eine Polizeisprecherin im Gespräch mit 24RHEIN an die Feiernden. Mit Weiberfastnacht startet der Straßenkarneval 2023 für tausende Jecken. (bs/dpa)

Rubriklistenbild: © Thomas Banneyer/dpa

Kommentare