Polizei nimmt Hinweise entgegen

Köln feiert Weiberfastnacht 2025 – Stadt zieht erste Bilanz

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An Weiberfastnacht startet Köln in den Straßenkarneval. 24RHEIN berichtet im Live-Ticker, wie der Kölner Karneval gefeiert wird.

Köln – An Weiberfastnacht (27. Februar 2025) haben zehntausende Menschen den Kölner Karneval gefeiert. Auch 2025 waren viele Menschen in der Kölner Innenstadt und rund um die Zülpicher Straße unterwegs, um den Kölner Karneval 2025 zu feiern. Hinweis: Dieser Newsticker ist beendet.

Polizei sucht nach Hinweisen zu Vergewaltigung an Weiberfastnacht

Update vom 28. Februar, 15:30 Uhr: Am Freitagnachmittag veröffentlichte die Polizei nähere Informationen zu den drei schweren Sexualdelikten, die sich an Weiberfastnacht ereignet hatten. „Gegen 14.30 Uhr lernte eine junge Frau einen Mann auf den Uniwiesen kennen, der sich hinter ihr in eine mobile Toilette gedrängt und sie darin vergewaltigt haben soll“, teilt die Polizei mit. „Der blonde, blauäugige Täter soll etwa 1,85 groß sein, auffällige Wangenknochen haben und mit einem Sträflingskostüm kostümiert gewesen sein“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Die Beamten bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de.

Ein weiterer Fall ereignete sich gegen 17 Uhr am Zülpicher Platz in der Nähe der Kirche. „Ein 18-Jähriger soll eine junge Frau, die er zuvor auf der Straße kennengelernt hatte, in die Toilette gedrängt und dort vergewaltigt haben“, so die Polizei. Die junge Frau suchte Hilfe in einem nahegelegenen Lokal, woraufhin die Polizei alarmiert wurde. Einsatzkräfte nahmen den 18-Jährigen fest und brachten ihn zur Spurensicherung ins Präsidium.

Nur wenige Minuten später, um 17:10 Uhr, kam es zu einer sexuellen Nötigung, erneut in einer mobilen Toilette. „Eine junge Frau soll von zwei mutmaßlichen Security-Mitarbeitern sexuell bedrängt worden sein“, heißt es in der Mitteilung. „Nacheinander sollen sich die Männer zu ihr in die Kabine gedrängt und sie zu sexuellen Handlungen aufgefordert haben. Dabei sollen sie die junge Frau auch angefasst und an sich gedrückt haben“, schreibt die Polizei. Die Frau konnte fliehen und alarmierte die Polizei. Einsatzkräfte stellten nach einem Zeugenhinweis in der Nähe einen 20-jährigen Tatverdächtigen, ein zweiter Tatbeteiligter ist noch unbekannt. Die Ermittlungen laufen, das Kriminalkommissariat 12 nimmt Hinweise entgegen.

Update vom 28. Februar, 9:50 Uhr: Zu Weiberfastnacht veröffentlichte die Polizei Köln am Donnerstagabend eine erste Einschätzung. „An den Hotspots im Zülpicher Viertel, in der Altstadt und auf den Ringen feierten in diesem Jahr weniger Menschen in der Kölner Innenstadt als in den Vorjahren“, heißt es in der Mitteilung der Polizei.

Es laufen Untersuchungen zu vier angezeigten Sexualdelikten, darunter zwei Vergewaltigungen. Nach aktuellem Stand soll ein bereits identifizierter Mann gegen 18 Uhr in einem Lokal im Zülpicher Viertel eine 18-Jährige vergewaltigt haben. „Im zweiten Fall soll ein derzeit noch Unbekannter gegen 14.30 Uhr eine junge Frau im Bereich der Uniwiesen in einer mobilen Toilette vergewaltigt haben“, heißt es in der Mitteilung.

Gegen 11:15 Uhr fiel der Polizei ein 76-Jähriger auf, „der mutmaßlich Gesäße von Frauen fotografierte“. Die Beamten nahmen ihm die Kamera ab und verwiesen ihn des Platzes. In einem anderen Fall soll ein Türsteher nach einer Auseinandersetzung in einem Lokal einem Gast ins Gesicht geschlagen haben. Der Mann wurde dabei laut Polizei „erheblich verletzt“, Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus. Gegen 12 Uhr nahmen Polizisten zwei wohnungslose Männer im Alter von 16 und 36 Jahren nach einem Handydiebstahl im Zülpicher Viertel vorläufig fest.

Insgesamt ermittelt die Polizei in 25 Fällen zu Körperverletzungen. Bis 20 Uhr erteilten Polizisten 76 Platzverweise und nahmen 14 Personen „zur Verhinderung von Auseinandersetzungen sowie zur Durchsetzung von Platzverweisen in Gewahrsam“. Zusätzlich führte die Polizei 210 Kinder- und Jugendschutzkontrollen durch. Bei rund 370 Messerkontrollen konnten unter anderem sieben täuschend echt aussehende Waffen und mehrere Messer sichergestellt werden.

S-Bahn erfasst Mann am Hansaring in Köln

Update vom 28. Februar, 9:30 Uhr: In Köln kam es um kurz nach 19 Uhr an Weiberfastnacht zu einem tragischen Vorfall. Ein Mann wurde an der Haltestelle Hansaring von einer S-Bahn erfasst. „Der nicht kostümierte und noch nicht abschließend identifizierte Mann erlitt tödliche Verletzungen“, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei nicht von Fremdverschulden oder einem Unfall aus. Der Bahnhof Hansaring sowie die Gleise 10 und 11 des Kölner Hauptbahnhofs wurden für die Dauer des Einsatzes gesperrt.

Update von 17:30 Uhr: Die Stadt Köln zieht eine erste vorläufige Bilanz zu Weiberfastnacht 2025. „Es wurde bei zunächst gutem Wetter ausgelassen gefeiert, am Nachmittag trübte der Regen die Stimmung – aber nur ein bisschen“, heißt es in der Mitteilung. Trotz rund 1000 mobiler Toiletten gab es 24 Wildpinkler, die jetzt ein Bußgeld von 200 Euro erwartet. Darüber hinaus wurden 21 hilflose, betrunkene Personen im Zülpicher Viertel von Sanitätern betreut. Insgesamt kam es zu 29 Einsätzen der Feuerwehr und 320 vom Rettungsdienst. „Diese Einsatzzahlen bewegen sich auf einem normalen Wochentagniveau“, erklärt die Stadt dazu. Grundsätzlich konnten die Einsätze als „ruhig bezeichnet werden“, so die Stadt.

Kölner Karneval 2025: Die schönsten Bilder von Weiberfastnacht

Kostümierte Jecken feiern auf dem Alter Markt den Karneval.
Da fliegt das Konfetti durch die Luft: Der Straßenkarneval wurde traditionell um 11:11 Uhr am Alter Markt in Köln eröffnet – Alaaf!  © Rolf Vennenbernd/dpa
Einen Kranz Kölsch, bitte. Eindrücke von Weiberfastnacht 2025 in Köln.
Einen Kranz Kölsch, bitte. Eindrücke von Weiberfastnacht 2025 in Köln. © Rolf Vennenbernd/dpa
Kostümierten Jecken feiern auf dem Alter Markt den Karneval.
Kreative und selbstgemachte Kostüme sind fester Bestandteil des Kölner Karnevals – hier haben sich drei Männer als Lampen verkleidet.  © Rolf Vennenbernd/dpa
Jecken lachen auf dem Alter Markt vor dem Beginn des Karnevals.
Verkleidete und bunt geschminkte Jecken feiern Weiberfastnacht in Köln.  © Rolf Vennenbernd/dpa
Eine Gruppe von Karnevalisten posiert vor dem Dom für ein Foto.
Bei Sonnenschein finden sich die ersten Jecken schon am Morgen in Köln ein, denn um 11:11 Uhr beginnt der Straßenkarneval in Karneval. © Henning Kaiser/dpa
Auf der Zülpicher Straße in Köln feiern tausende Menschen den Auftakt des Straßenkarnevals an Weiberfastnacht.
Auf der Zülpicher Straße in Köln feiern tausende Menschen den Auftakt des Straßenkarnevals an Weiberfastnacht.  © Thomas Banneyer/dpa
Die Zülpicher Straße in Köln ist auch 2025 wieder ein Anziehungspunkt für viele Feiernde an Weiberfastnacht.
Die Zülpicher Straße in Köln ist auch 2025 wieder ein Anziehungspunkt für viele Feiernde an Weiberfastnacht.  © Thomas Banneyer/dpa
Im Laufe des Vormittags sind an Weiberfastnacht tausende Menschen auf die Zülpicher Straße gekommen.
Im Laufe des Vormittags sind an Weiberfastnacht tausende Menschen auf die Zülpicher Straße gekommen.  © Thomas Banneyer/dpa
Die Zülpicher Straße füllte sich im Laufe des Vormittags.
Die Zülpicher Straße füllte sich im Laufe des Vormittags.  © Thomas Banneyer/dpa
Zwei Karnevalistinnen posieren vor dem Kölner Dom für ein Foto.
Zwei Karnevalistinnen posieren vor dem Kölner Dom für ein Foto.  © Henning Kaiser/dpa
Eindrücke von Weiberfastnacht in Köln.
Eindrücke von Weiberfastnacht in Köln. © Henning Kaiser/dpa
Jecken beginnen in ihren Kostümen auf dem Alter Markt den Karneval zu feiern.
Bunte Kostüme, so weit das Auge reicht: An Weiberfastnacht 2025 wird in Köln der Auftakt des Straßenkarnevals gefeiert. © Rolf Vennenbernd/dpa
Musiker der Kölner Ratsbläser spielen um 11 Uhr 11 auf der Zülpicher Straße.
Was wäre Karneval ohne Musik? © Thomas Banneyer/dpa
Eine Gruppe von Karnevalisten aus den Niederlanden posiert vor dem Dom für ein Foto.
Köln feiert Weiberfastnacht – und damit den Start in den Straßenkarneval 2025.  © Henning Kaiser/dpa
Eine Gruppe von Karnevalisten aus den Niederlanden posiert vor dem Dom für ein Foto.
Eine Gruppe von Karnevalisten aus den Niederlanden posiert vor dem Dom für ein Foto. © Henning Kaiser/dpa
Jecken lachen auf dem Alter Markt vor dem Beginn des Straßenkarnevals.
Es wird gelacht, geschunkelt und getanzt: Tausende Menschen feiern in Köln Weiberfastnacht.  © Rolf Vennenbernd/dpa
Kölle Alaaf! In der Kölner Altstadt feiern verkleidete Jecken Weiberfastnacht.
Kölle Alaaf! In der Kölner Altstadt feiern verkleidete Jecken Weiberfastnacht.  © Rolf Vennenbernd/dpa
Gute Laune bei den Jecken am Alter Markt.
Gute Laune bei den Jecken am Alter Markt. © Rolf Vennenbernd/dpa
Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker begrüßt bei einem Empfang an Weiberfastnacht im Rathaus den Prinzen René und Bauer Michael (l).
Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker begrüßt bei einem Empfang an Weiberfastnacht im Rathaus das Kölner Dreigestirn – hier mit Prinz René und Bauer Michael (l). © Henning Kaiser/dpa
Das Kölner Dreigestirn der Session 2025, Jungfrau Marlis, Prinz René und Bauer Michael bei einem Empfang an Weiberfastnacht im Rathaus.
Das Kölner Dreigestirn der Session 2025, Jungfrau Marlis, Prinz René und Bauer Michael bei einem Empfang an Weiberfastnacht im Rathaus. © Henning Kaiser/dpa
Die Oberbürgermeisterin Henriette Reker und das Kölner Dreigestirn.
Die Oberbürgermeisterin Henriette Reker lädt das Kölner Dreigestirn in den Hansasaal Kölns ein.  © Stephanie Kayser
Polizisten und Jecken auf der Zülpicher Straße in Köln.
Neben den feiernden Jecken sind zahlreiche Polizisten auf der Zülpicher Straße unterwegs.  © Stephanie Kayser
Mobile Poller vor den Wegen im Inneren Grüngürtel in Köln.
Die Wege im Inneren Grüngürtel im Kwatier Latäng werden zum ersten Mal mit mobilen Pollern gesichert.  © Stephanie Kayser
Die Zülpicher Straße an Weiberfastnacht 2025 in Köln.
Im Vergleich zum 11.11 war der Andrang auf der Zülpicher Straße an Weiberfastnacht 2025 am Vormittag deutlich geringer.  © Stephanie Kayser
Jecken vor dem Heller‘s Brauhaus.
Viele Kölner Jecken feiern nicht nur auf den Straßen an Weiberfastnacht, sondern auch in den Brauhäusern.  © Stephanie Kayser
Zugang zur Zülpicher Straße in Köln an Weiberfastnacht 2025.
Am Vormittag an Weiberfastnacht 2025 ist der Andrang zur Zülpicher Straße in Köln deutlicher niedriger im Vergleich zu letztem Jahr.  © Stephanie Kayser
Jecken beginnen in ihren Kostümen auf dem Alter Markt den Karneval zu feiern.
Um 11:11 Uhr geht es auf dem Alter Markt los – dann startet Köln in den Straßenkarneval. Die Stimmung ist schon davor gut.  © Rolf Vennenbernd/dpa
Weiberfastnacht 2025 beim Kölner Karneval.
An Weiberfastnacht beim Kölner Karneval 2025 sind tausende Polizisten im Einsatz. Die Jecken bereiten sich auf 11.11 Uhr vor.  © Hennig Kaiser/dpa

Update von 16:50 Uhr: So langsam leeren sich die Straßen in der Kölner Innenstadt. Auch rund um die Zülpicher Straße wird es leerer. Doch gefeiert wird noch immer, dafür geht es jetzt in die vielen Kneipen und Bars in der ganzen Stadt. Dort wird dann weitergefeiert – und das bis in die späten Abendstunden.

In Köln begann es zu regnen. Trotz diesen ziehen tausende Jecken an Weiberfastnacht durch die Stadt.

Update von 15:55 Uhr: Am Nachmittag fängt es leicht zu regnen an. Doch das scheint die Jecken nicht vom Feiern aufzuhalten. Zahlreiche Menschen sind auf dem Weg zum Tanzbrunnen. Auch die Zülpicher Straße füllt sich mit zahlreichen Jugendlichen.

Derweil übten Zuschauer der Weiberfastnacht-Live-Übertragung, die von 11 bis 13:45 Uhr auf dem WDR lief, scharfe Kritik aus. Zahlreiche Nutzer auf Facebook sind verärgert.

Die wichtigsten Infos zum Kölner Karneval 2025 – kompakt im Überblick

Am 11.11. ist die Session des Kölner Karnevals gestartet. Die Karnevalssession steht 2025 unter dem Motto „FasteLOVEnd – wenn Dräum widder blöhe“. Dazu gibt es den passenden Mottoschal. Bereits Anfang Januar fand die feierliche Prinzenproklamation statt, bei der das Kölner Dreigestirn 2025 offiziell ins Amt gehoben wurde.

Rund um die Karnevalstage finden verschiedene Veranstaltungen und Partys statt. Wer nicht in Köln feiert oder das närrische Treiben lieber gemütlich von zu Hause aus verfolgen will, kann bei der Live-Übertragung des WDR an Weiberfastnacht einschalten. Am 3. März feiern die Jecken in Köln dann den Rosenmontag mit den berühmten Festwagen des Rosenmontagzugs 2025. Auch der Rosenmontagszug 2025 wird ive beim WDR zu sehen sein.

Update von 14:41 Uhr: Viele Veranstaltungen an Weiberfastnacht in Köln verkaufen vorab Tickets. So auch das Heller‘s Brauhaus, vor dem sich eine lange Schlange bildet. Gespannt waren die Jecken, um im Brauhaus weiter feiern zu können. Über den Kölner Karneval 2025 berichtet auch yeswe.koeln.

Viele Kölner Jecken feiern nicht nur auf den Straßen an Weiberfastnacht, sondern auch in den Brauhäusern.

Update von 13:25 Uhr: Bisher sei die Lage in Köln ruhig, sagte der Polizeipräsident Johannes Hermanns gegenüber dem WDR. Die Jecken feiern friedlich und die Polizei sei weiterhin mit zahlreichen Kräften im Einsatz.

An Karneval ist die Polizei mit besonders vielen Einsatzkräften in Köln unterwegs.

Das kölsche Grundgesetz

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25-Jähriger reist aus Cambridge für den Kölner Karneval an

Update von 13:15 Uhr: Ob jung oder alt – in Köln wird Karneval jedes Jahr aufs neue gefeiert. So auch der 63-jährige Jürgen aus Köln. „Seit ich 18 bin, gehe ich von Party zu Party. Ein perfektes Karneval ist für mich, wenn ich viele Leute kennenlerne und Spaß habe“, sagt er gegenüber 24RHEIN. Auch von weit weg kommen Menschen nach Köln für den Karneval. Adam, 25 Jahre, ist aus Cambridge angereist. Es ist sein erstes Mal in Köln: „Ich mag die Kostüme. So etwas habe ich zuvor noch nie gesehen. Unglaublich.“

Zugang Zülpicher Straße weiterhin geöffnet

Die Zülpicher Straße füllte sich im Laufe des Vormittags.

Update von 12:32 Uhr: Im Zülpicher Viertel sind die Eingänge weiterhin geöffnet. Auf den Uniwiesen ist es bislang noch relativ leer.

Die Zülpicher Straße in Köln ist auch 2025 wieder ein Anziehungspunkt für viele Feiernde an Weiberfastnacht.

Diese Kostüme tragen die Jecken beim Kölner Karneval 2025

Kreative und selbstgemachte Kostüme sind fester Bestandteil des Kölner Karnevals – hier drei Männer als Lampen.

Update von 12:08 Uhr: Einige Jecken haben ihr Kostüm zum Kölner Karneval selbst gebastelt. Darunter drei Männer, die als Lampe gehen. Das Kostüm mit Ernie und Bert taucht dieses Jahr immer wieder beim Kölner Karneval auf.

Update von 11:42 Uhr: Tausende Menschen ziehen an Weiberfastnacht durch Köln. So auch Richard und Anouk aus den Niederlanden, die bereits zum zweiten Mal zum Karneval nach Köln gekommen sind, berichtet die dpa. Seit Wochen hätten sie sich bereits auf Karneval gefreut – und fühlen sich sehr herzlich von den Jecken aufgenommen: „Alle Leute sind so freundlich. Zum Beispiel, wenn man jemanden aus Versehen schubst, dann entschuldigt sich der andere – sehr höflich“, sagt Anouk bei der dpa.

Update von 11:30 Uhr: Die Wohnungen auf der Zülpicher Straße gelten beim Kölner Karneval als Premium-Plätze: trocken und garantiert mit WC. So feiern die Jecken auch auf den Balkonen.

Köln startet in den Straßenkarneval – um 11:11 Uhr

Köln feiert Weiberfastnacht – und damit den Start in den Straßenkarneval 2025.

Update von 11:11 Uhr: Es ist so weit: Der Straßenkarneval beginnt offiziell um 11:11 Uhr an Weiberfastnacht in Köln. Die Jecken lachen, feiern und schunkeln zusammen. Bei der traditionellen Eröffnung am Alter Markt feiern tausende Jecken den Start in den Straßenkarneval. Alaaf!

Update von 10:45 Uhr: Die Stadt Köln hat zum Straßenkarneval 750 sogenannten Eventtonnen aufgestellt, damit Köln weniger verwüstet aussieht. Die Tonnen wurden mit Kabelbindern an Laternenpfählen und Verkehrsschildern befestigt. Im Jecken Getümmel sind auf der Zülpicher Straße Polizisten vor Ort.

Oberbürgermeisterin Reker empfängt Kölner Dreigestirn

Update 27. Februar, 10:45 Uhr: Die Oberbürgermeisterin Henriette Reker lädt traditionell an Weiberfastnacht das Kölner Dreigestirn und andere Repräsentanten der Stadt in den Hansasaal im Rathaus der Stadt Köln.

Die Oberbürgermeisterin Henriette Reker lädt das Kölner Dreigestirn in den Hansasaal Kölns ein.

Weiberfastnacht in Köln: Das ist die aktuelle Situation an der Zülpicher Straße

Im Vergleich zum 11.11 ist der Andrang auf der Zülpicher Straße am Vormittag an Weiberfastnacht 2025 deutlich geringer.

Update vom 27. Februar, 10:17 Uhr: Die Zülpicher Straße zählt zu den Karnevals-Hotspots, in denen Jahr für Jahr tausende Menschen feiern. Der Andrang an der Zülpicher Straße ist bisher niedriger als zum Beispiel zur Sessionseröffnung. Am 11.11.2024 war die Zülpicher Straße um diese Uhrzeit schon gesperrt. An mehreren Stellen werden immer wieder die Taschen vor der Zülpicher Straße kontrolliert.

Vor der Unimensa an der Zülpicher Straße warten die ersten Feiernden.

Kölner Karneval 2025: Grüngürtel mit mobilen Pollern gesichert

Update vom 27. Februar, 9:50 Uhr: Erstmalig sind die Wege im Inneren Grüngürtel im Kwatier Latäng mit mobilen Pollern gesichert. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren sind die Absperrzäune an der Uni-Mensa um einiges höher. Mit jeder Bahn und jedem Bus kommen immer mehr verkleidete Jecken nach Köln. Sie warten freudig auf den Beginn des Straßenkarnevals um 11:11 Uhr.

Die Wege im Inneren Grüngürtel im Kwatier Latäng werden zum ersten Mal mit mobilen Pollern gesichert.

Update vom 27. Februar, 8:53 Uhr: Strahlend blauer Himmel und Temperaturen von 4 Grad – so werden die Jecken an Weiberfastnacht in Köln empfangen. Aufgrund des Straßenkarnevals sind in Köln besonders viele Einsatzkräfte unterwegs. Die dpa spricht von 1500 Polizisten mehr als an normalen Tagen in Köln. Darüber hinaus sind heute 1500 externe Securitys unterwegs, die auch den Grüngürtel rund um die Zülpicher Straße kontrollieren. Im Kwatier Latäng sind Glasflaschen, große Musikboxen, Bollerwagen und Waffen aller Art verboten.

Insgesamt sind an Weiberfastnacht in NRW 9900 Beamte im Einsatz, 2500 mehr als an einem regulären Donnerstag. Zusätzlich will die Polizei mit sogenannten Überfahrsperren Angriffe von Autos abwehren und Messerkontrollen durchführen.

Karneval in Köln 2025: So wird Weiberfastnacht gefeiert

Update vom 27. Februar, 8:20 Uhr: Wochenlang haben viele Jecken auf diesen Tag hingefiebert. Heute an Weiberfastnacht startet der Straßenkarneval und besonders in der Kölner Innenstadt werden tausende Menschen zusammen feiern und schunkeln. Bereits ab 6 Uhr sind Straßen rund um das Veranstaltungsgelände Alter Markt und Heumarkt gesperrt. Zudem gibt es im Zülpicher Viertel (“Kwartier Latäng“) einige Einschränkungen für Autofahrer. Auch bei der KVB wird es zu zahlreiche Änderungen kommen.

In der ganzen Stadt wird an Weiberfastnacht gefeiert – sei es auf den Straßen, in den Kneipen und Bars oder auf Veranstaltungen. Dabei dürfen sich die Jecken auf zahlreiche Partys und Veranstaltungen an Weiberfastnacht freuen. Traditionell wird der Straßenkarneval um 11:11 Uhr auf dem Alter Markt in der Kölner Innenstadt eröffnet. Ab Donnerstagfrüh berichten wir hier live.

Rubriklistenbild: © Christoph Hardt/Panama Pictures/Imago

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