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Eine alte Bauernregel sagt kalte Tage im Mai voraus. Steht auch NRW bald eine Kälte-Periode bevor. Eine Wetter-Expertin gibt seine Prognose.
Hamm - Derzeit ist es sonnig und warm in Nordrhein-Westfalen. Das Wetter könnte schöner nicht sein. Zum Anfang Mai sind Temperaturen bis zu 28 Grad möglich. Doch droht danach ein Temperaturabfall? Wenn es nach einer Bauernregel geht, könnte es Mitte Mai noch einmal ziemlich kalt werden.
Bauernregel im Mai: Wird es zu den Eisheiligen wieder kalt in NRW?
Als Eisheilige werden die Tage vom 11. bis zum 15. Mai bezeichnet, berichtet Wetteronline. Wie eine Bauernregel besagt, gab es in der Vergangenheit an diesen Tagen häufig Frost in Deutschland. Eigentlich haben die Eisheiligen ihren Namen von fünf Heiligen der katholischen Kirche. Die Tage vom 11. bis zum 15. Mai sind die Gedenktage folgender Heiliger: Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia.
„In der Regel gibt es Anfang Mai mehr Tage mit Nachtfrösten als zum Monatsende, es gibt aber keine Häufung rund um die Eisheiligen. In manchen Jahren sind sogar bis in den Juni hinein Kaltlufteinbrüche zu verzeichnen“, so Wetteronline.
Zurück zum Wetter in 2025: Steht uns Mitte Mai ebenfalls eine Kältewelle in NRW bevor? Eine genaue Vorhersage sei derzeit für Mitte Mai noch nicht zuverlässig möglich, erklärt Verena Leyendecker, Meteorologin bei Wetteronline, im Gespräch mit wa.de. „Allerdings gelangt am Wochenende wieder kühlere Luft zu uns, gerade die Nächte sehen teils unter 5 Grad kalt aus.“ In einzelnen Tälern im Mittelgebirge könne es dann sogar Bodenfrost geben, in Großstädten sei das aber eher unwahrscheinlich.
Aber: Meteorologin Verena Leyendecker empfiehlt allen Hobby-Gärtnern, empfindliche Pflanzen sicherheitshalber noch nicht auszupflanzen. Wer das schon getan hat, solle am besten die Wettervorhersage verfolgen und die Pflanzen gegebenenfalls abzudecken.
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