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Weiberfastnacht in Köln – alles, was man für den Kölner Karneval 2024 wissen muss

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Weiberfastnacht in Köln ist einer der Höhepunkte des Karnevals. Wo feiert man am besten? Was muss man wissen? Alle Infos zum Kölner Karneval 2024.

Köln – Anfang Februar läuft die Hochsaison des Karnevals in NRW. Gefeiert wird in Münster, Aachen und Düsseldorf – und natürlich auch in Köln. Gerade an Weiberfastnacht (8. Februar) und Rosenmontag (12. Februar) wird der Kölner Karneval gefeiert – und zwar in der ganzen Stadt. Denn dann beginnt offiziell der Straßenkarneval. Überall wird zu Karnevalsliedern geschunkelt und gebützt, also auf die Wange geküsst. Doch wo sind die besten Orte zum Feiern, was sollte man beachten und was gilt es an Karneval zu vermeiden?

Der ultimative Guide für Karneval 2024 in Köln (Symbolbild).

So wird in Köln Weiberfastnacht gefeiert

Termin: Weiberfastnacht fällt in diesem Jahr auf den 8. Februar 2024 (Donnerstag).

► Wo wird gefeiert?: In ganz Köln wird dann der Karneval gefeiert, ob in der Kneipe, im Club oder auf der Straße. Es gibt allerdings besondere Party-Hotspots.

► Das sollten Jecke unbedingt wissen: An Karneval ist Kostüm Pflicht. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

► Das sollten Jecke unbedingt vermeiden: Ganz wichtig, während es in Düsseldorf „Helau“ heißt, wird in Köln „Kölle Alaaf“ gerufen. Verwechselt man die beiden Rufe, wird es schnell unangenehm.

► Übrigens: Wa.de hat auch für Rosenmontag 2024 in Köln den Überblick und informiert, wo gefeiert wird, was wichtig ist und was man unbedingt vermeiden sollte.

Karneval in Köln: Wo an Weiberfastnacht in Köln gefeiert wird

Grundsätzlich gilt: An Weiberfastnacht wird in Köln überall geschunkelt, gesungen und gebützt – egal ob auf der Straße, in der Kneipe oder im Club. Allerdings gibt es in Köln einige Stadtteile und Bereiche, an denen besonders viele Karnevalsfans zusammen feiern. Hier ist vor allem der Stadtbezirk Köln-Innenstadt hoch im Kurs. Die Zülpicher Straße, die Ringe und das Belgische Viertel liegen dabei relativ nah beieinander.

  • Der Alter Markt: Auf dem Alter Markt findet die wohl traditionellste Karnevalsveranstaltung statt. Dort feiern die Altstädter die offizielle Eröffnung des Straßenkarnevals – samt buntem Bühnenprogramm. Allerdings benötigt man hier ein Ticket.
  • Die Südstadt: Die Südstadt ist bei Kölnerinnen und Kölnern beliebt. Hier wird größtenteils in den zahlreichen Kneipen rund um den Chlodwigplatz gefeiert. Hier gibt es einige Kneipen, für die man vorab ein Ticket benötigt. In anderen Kneipen wiederum ist das nicht nötig.
  • Das Belgische Viertel: Im Belgischen Viertel feiern vor allem die Jecken, die die Kölner Bars, Kneipen und Clubs lieben. Denn rund um die Aachener Straße gibt es zahlreiche Feiermöglichkeiten.
  • Die Zülpicher Straße und die Ringe: Die Zülpicher Straße ist wohl die größte Party-Zone in Köln, die sogar extra abgesperrt wird. Hier wird auf offener Straße und auf der Uniwiese gefeiert und getrunken. Hier ist es oftmals schon frühmorgens voll. Doch genau dafür gibt es auch viel Kritik. Darum soll es in diesem Jahr eine zusätzliche Großveranstaltung auf den Kölner Ringen geben.

Weiberfastnacht in Köln: So wird in den Kneipen der Karneval gefeiert

Der Kneipenkarneval ist bei vielen Karnevalsfans besonders beliebt. An Weiberfastnacht liegen sich die Menschen hier schon morgens in den Armen, grölen gemeinsam die Köln-Hymne „Tommi“ oder tanzen zu Karnevalshits wie „Prinzessin“ oder „Et Jitt Kei Wood“.

In Köln wird eigentlich in jeder Kneipe Karneval gefeiert. Teilweise haben die Kneipen allerdings einen Vorverkauf und lassen nur Gäste mit Eintrittskarten rein. Trotzdem gibt es noch genug Kneipen, in denen man auch spontan in Köln feiern kann. Allerdings muss man dann Zeit mitbringen. Denn schon morgens kommt es hier teilweise zu langen Warteschlangen. Man sollte sich also schon vorab informieren, wo man feiern möchte. 24RHEIN hat einen Überblick mit allen Partys an Weiberfastnacht in Köln.

Die schönsten und emotionalsten Bilder vom Kölner Karneval 2024

Der Schriftzug „ALAAF“ im Gegenlicht mit dem Dom im Hintergrund am Rheinufer in Köln.
Die Session im Kölner Karneval 2024 ist in diesem Jahr übrigens besonders kurz: Weiberfastnacht fällt auf den 8. Februar. Rosenmontag findet am 12. Februar statt.  © Eibner/Imago
Jecken feiern bei der Karnevalsparty „Jeck in Hellblau“ von der KG Köln-Rodenkirchen.
161 - 20240113hellblau-9875.jpg © KG Köln-Rodenkirchen/Vera Drewke Photography
Jungfrau Frieda (Friedrich Klupsch), Prinz Karneval Sascha I. (Sascha Klupsch) und der Bauer Werner (Werner Klupsch) beim Einzug in ihre Hofburg, dem Dorint Hotel am Heumarkt und bekommen den Schlüssel und schlagen ein Fässchen an.
Schon im Sommer wurden Prinz Sascha I., Bauer Werner und Jungfrau Frieda offiziell vorgestellt. Seit dem 11.11. läuft die Session Kölner Karneval 2024 – und die ist schon jetzt höchst emotional.  © Horst Galuschka/Imago
Die Tanzmarie der Treuen Husaren bei der Proklamation 2024.
Das Dreigestirn wird im Kölner Karneval 2024 übrigens von den Treuen Husaren gestellt. Und damit nicht genug: Der Karnevalsprinz ist Sohn der Jungfrau und Neffe des Bauern. © Festkomitee Kölner Karneval
Bei der Sessionseröffnung auf dem Heumarkt feiern verkleidete Jecken und Karnevalisten in Kostüm.
Bereits bei der Sessionseröffnung am 11.11. wurde in Köln groß gefeiert. Immerhin ist der Tag auf einen Samstag gefallen.  © Christoph Hardt/Imago
Um 11:11 Uhr werfen Jecke am Heumarkt Konfetti in die Luft und feiern den Start in den Kölner Karneval.
Ein Party-Hotspot dabei: Der Heumarkt. Zehntausende haben hier den Sessionsstart gefeiert.  © Beautiful Sports/Imago
Das damals noch designierte Kölner Dreigestirn bei der Sessionseröffnung auf dem Heumarkt.
Neben dem Kölner Dreigestirn sind am 11.11. auch Karnevalsbands wie Kasalla, Cat Ballou und die Höhner aufgetreten. © Horst Galuschka/Imago
Prinz Sascha I. bei der Prinzenproklamation am 5. Januar 2024.
Auch bei der Prinzenproklamation war es höchst emotional. Der Einlauf des Dreigestirns dauerte eine halbe Stunde, alle wollten ihren Karnevalsprinzen Sascha I. feiern.  © Festkomitee Kölner Karneval
Bauer Werner beim Einzug zur Proklamation 2024.
Ähnlich sah es bei Bauer Werner aus. Als er den Gürzenich betrat, jubelte das Publikum.  © Festkomitee Kölner Karneval
Jungfrau Frieda beim Einzug der Prinzenproklamation 2024
Minutenlang ließ sich auch Jungfrau Frieda beim Einzug der Prinzenproklamation feiern – auch die ein oder andere Träne floss dabei. © Festkomitee Kölner Karneval
Prinz Sascha gemeinsam mit seiner Schwester Svenja beim Tanzen.
Das heimliche Highlight der Proklamation 2024: Der gemeinsame Tanz von Prinz Sascha I. und seiner Schwester Svenja, Tanzmarie der Nippeser Bürgerwehr.  © Festkomitee Kölnr Karneval
Zwei Jecke halten den Kölner Mottoschal 2023/2024 hoch.
Das Sessionsmotto für den Kölner Karneval 2024 lautet „Wat e Theater – Wat e Jeckespill“.  © Lars Penning/dpa
Karnevals-S-Bahn mit bunten Karnelvalsmotiven bei der Präsentation der Karnevals S-Bahn für die Session 2024 mit dem Kölner Dreigestirn
Wie jedes Jahr präsentiert die Bahn „jecke“ S-Bahn, die ab sofort auf den Schienen von NRW unterwegs ist.  © Robert Schmiegelt/Future Image/Imago
Das Düsseldorfer Prinzenpaar und das Kölner Dreigestirn.
Auch mit dem Düsseldorfer Prinzenpaar trifft sich das Kölner Dreigestirn während der Karnevalssession 2024.  © Horst Galuschka/ IMAGO

Sperrungen und Glasverbot im Kölner Karneval: Sicherheitskonzept an Weiberfastnacht

Während des Kölner Karnevals 2024 sind besondere Sicherheitsmaßnahmen zu beachten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Bereich um die Zülpicher Straße. Hier gibt es seit Jahren ein striktes Absperrsystem mit Eingangsschleusen. Zahlreiche Straßen und Plätze sind komplett gesperrt. Lediglich über die Eingänge an Bachemer Straße, Kerpener Straße, Luxemburger Straße, Otto-Fischer Straße und Roonstraße gelangt man in das Veedel – allerdings nur so lange noch Platz ist.

Zusätzlich gilt in Teilen von Köln ein Glasverbot. Das bedeutet, Getränkte wie Sekt- oder Wodkaflaschen sind hier verboten – oder müssen vorab in Plastikflaschen und Becher umgefüllt werden.

Weiberfastnacht in Köln: Anreise beim Kölner Karneval 2024

Aufgrund des Sperrkonzeptes und den unzähligen Veranstaltungen in Köln kommt es zu massiven Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Viele Bus- und Bahnlinien der KVB fahren nur eingeschränkt oder nehmen eine andere Route. Zudem sind sie sehr voll.

Besucher von außerhalb sollten ebenfalls für ihre Anreise mit der Deutschen Bahn genügend Zeit einplanen. Zwar gibt es für Bahnreisende ein besonderes Karnevalsticket, doch sind die Züge erfahrungsgemäß ziemlich voll. Dadurch kommt es auch immer wieder zu Verspätungen.

Weiberfastnacht in Köln: Was man zum Kostüm beim Kölner Karneval wissen muss

Karnevalsfans sollten zudem beachten, dass bestimmte Kostüme verboten sind. Unter Umständen können sogar Bußgelder von bis zu 10.000 Euro oder Gefängnisstrafen von bis zu 3 Jahren drohen. 24RHEIN hat jedoch 5 Ideen für einfache und preiswerte Karnevalskostüme.

Kostümtrends für den Karneval 2024 in Fotos

Ein Mann und eine Frau als rut-wieß verkleidet.
Ein echter Klassiker liegt auch in diesem Jahr wieder voll im Trend: Immerhin stehen die kölschen Farben „rut-wieß“ wirklich jedem Jeck in Köln. © Deiters GmbH
Ein Mann und eine Frau sind als Barbie und Ken verkleidet.
Das absolute Trendkostüm in dieser Karnevalssession dürfte aber vor allem eines sein: Barbie und Ken. Immerhin hat der Film schon jetzt Rekorde gebrochen. Doch auch hier gibt es jede Menge Möglichkeiten. Ob Stereotyp-Barbie, Rollschuh-Barbie oder ob Paarkostüm und Gruppenkostüm.  © Deiters GmbH
Vier Frauen sind verkleidet und stehen auf einer Rollschuhbahn.
Wer es lieber etwas auffälliger und glitzernder mag, kommt beim nächsten Kostümtrend auf seine Kosten: Auch in diesem Jahr sind die Metallic-Kostüme wieder sehr beliebt.  © Deiters GmbH
Verkleidete Mädchen vor dem Kölner Dom an Weiberfastnacht
DIY-Kostüme liegen in diesem Jahr ebenfalls wieder voll im Trend. Erlaubt ist, was die Kreativität hergibt. Wenn es besonders schnell und einfach gehen soll, bietet sich beispielsweise das Kostüm „Schaumbad“ an (Archivbild).  © Jörg Schüler/Imago
Eine Gruppe von mehreren Frauen hat sich als Flamingo verkleidet.
Ein weiterer Pluspunkt bei selbstgemachten Kostümen: Gruppenkostüme sind viel leichter umzusetzen – und beim Basteln kann bereits Kölsch getrunken werden. Das kann dann durchaus auch bei der Kreativität helfen.  © Christoph Hardt/Imago
Zwei Personen sind als Rennfahrer verkleidet und sitzen in einem Auto.
Wer an Karneval auf „Vollgas“ setzen möchte, liegt mit dem Rennfahrer-Kostüm ebenfalls im Trend  © Deiters GmbH
Mehrere Männer sind im 90er-Look verkleidet.
„Oh, my God, we‘re back again!“ Die 90er sind auch in diesem Jahr als Kostümtrend in die Session eingezogen. Egal ob High-School-Uniformen, „ClueLess“-Outfit oder „MTV Cribs“-Looks.  © Deiters GmbH
Eine Familie hat sich als Astronauten-Crew verkleidet.
Auch alles rund um das Thema Weltall liegt in diesem Jahr als Karnevalskostüm wieder voll im Trend. Dabei ist ganz egal, ob Astronaut oder Außerirdischer oder aber gekauft oder selbstgemacht.  © Deiters GmbH
Eine Gruppe Karnevalisten ist als „Ahoj Brause“ verkleidet.
Wer nachhaltig und kostengünstig unterwegs sein will, sollte noch einmal in seiner Karnevalskiste nachschauen. Kostümklassiker wie „Ahoj Brause“ oder „Flimm“ können in diesem Jahr ebenfalls wieder ausgeführt werden.  © Deiters GmbH
Ein Kleinkind ist als Pirat verkleidet.
Das gilt natürlich auch für Kostümklassiker wie „Pirat“ oder „Polizist“. Aber Achtung: Mögliche Kostümwaffen dürfen nicht zu echt aussehen. Denn dafür droht ein hohes Bußgeld. (Archivbild).  © Cavan Images/Imago
Ein kleiner Junge ist als Löwe verkleidet.
Für Kinder sind Tierkostüme nicht nur besonders niedlich. Verkleidungen als Löwe, Marienkäfer oder Maus liegen auch in diesem Jahr im Trend.  © Deiters GmbH

(jw) Die Redakteurin hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Lars Heidrich/Imago

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