Großeinsatz auf Brauerei-Gelände

Brand bei der Krombacher Brauerei an Silvester — Feuerwerkskörper wohl Ursache

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Zu einem Feuer auf dem Gelände der Krombacher Brauerei in Kreuztal-Krombach wurde die Feuerwehr in der Neujahrsnacht gegen 2.14 Uhr gerufen. Auch die Nina-Warnapp hatte Alarm geschlagen.
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Zu einem Feuer auf dem Gelände der Krombacher Brauerei wurde die Feuerwehr in der Neujahrsnacht gegen 2.14 Uhr gerufen. Laut Polizei war ein Feuerwerkskörper die Ursache.

Update vom 5. Januar, 13.46 Uhr: Nach dem Brand bei der Krombacher Brauerei an Silvester in Kreuztal hat die Polizei jetzt mitgeteilt, dass die Ursache wohl ein Feuerwerkskörper war. „Vor Ort fanden die Ermittler entsprechende Spuren, die den Verdacht erhärteten“, so die Polizei am Donnerstag (5. Januar). Mehrere Paletten mit Flaschen hatten in Vollbrand gestanden.

Brand bei der Krombacher Brauerei an Silvester — Feuerwerkskörper wohl Ursache

[Erstmeldung] Kreuztal - In den ersten Informationen hieß es, dass im Bereich der Abfüllanlage aus bislang ungeklärter Ursache Getränkekisten in Brand geraten waren. Dies bestätigte sich auch nach dem Eintreffen der ersten Kräfte.

Schnell wurde das Einsatzstichwort auf „Feuer 5 – Industriebrand“ erhöht. Mit der Folge, dass Einsatzkräfte aus Krombach, Eichen, Kreuztal und Littfeld an die Adresse an der Krombacher Straße rollten. Vom Boden aus und über die Drehleiter wurde gegen die Flammen vorgegangen. Zur Sicherstellung der Schaumversorgung wurde ein Tanklöschfahrzug (TLF) der Wache Siegen hinzugezogen. Der Einsatzleitwagen 2 der unter anderem für solche Großschadensereignisse bestimmt ist, wurde für die Einsatzkoordinierung mit ins Boot geholt.

Brand bei der Krombacher Brauerei an Silvester: Warnapp Nina schlägt Alarm

Da bereits über die Warnapp Nina eine allgemeine Gefahrenmeldung abgegeben worden war, traf auch der Messzug Siegen-Wittgenstein im weiteren Verlauf in Krombach ein. An unterschiedlichen Orten wurden Schadstoffmessungen vorgenommen. Die ergaben aber keine erhöhe Konzentration gefährlicher Stoffe in der Luft.

Vor Ort waren rund 80 Einsatzkräfte der verschiedenen Feuerwehr-Einheiten. Zur Sicherstellung des Grundschutzes in der Stadt Kreuztal trafen sich die Einsatzkräfte aus Buschhütten und Ferndorf jeweils in ihren Gerätehäusern.

Gegen 3.15 Uhr konnte dann der Leitstelle offiziell Feuer und Kontrolle gemeldet werden. Mit zwei Gabelstaplern wurde das Brandgut auseinandergezogen und von der Feuerwehr weiter abgelöscht.

Zur Brandursache und zur Schadenshöhe konnten vor Ort noch keine Angaben gemacht werden. Nach Aussage von Feuerwehr-Pressesprecher Björn Hadem seien möglicherweise rund 200 Paletten von Bier- und Fassbrause-Kästen betroffen. Diese Angaben habe ein Mitarbeiter der Krombacher Brauerei nach ersten Schätzungen gemacht, so Hadem noch in der Nacht. 

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