Mit reiner Muskelkraft setzt die „Lupia“ über. Ab Ostermontag ist die beliebte Fähre wieder im Einsatz. Warum trägt sie eigentlich diesen Namen?
Hamm – Ab Montag 1. April - also zum Abschluss des Osterwochenendes - heißt es an der Lippe wieder „Handanlegen und kräftig ziehen!“: die Lupia ist wieder da! Mit der durch Muskelkraft betriebenen Personenfähre des Lippeverbandes können sich Radfahrer und Spaziergänger wieder eigenständig von einem Ufer zum anderen ziehen.
Im vergangenen Jahr nutzten 72.900 Menschen die Lippe-Querung bis zur Winterpause Ende Oktober. Das hat eine Auswertung des Lippeverbandes ergeben. Bereits seit 2013 befördert die Fähre Radfahrende und Spaziergänger über die Lippe.
Am 25. April 2013 war die Fähre offiziell getauft worden. Vorausgegangen war ein Namenswettbewerb, an dem sich viele Hammer Bürger beteiligt hatten. Die Wahl fiel auf „Lupia“, den römischen Namen für die Lippe, weil die Fährverbindung über den Fluss zugleich in die Römer-Lippe-Route eingebunden ist. Genau wie die Römer müssen auch die Lupia-Passagiere auf Muskelkraft setzen. Einen Fährmann gibt es nicht.
Anfang 2023 war die Lupia erstmals neu lackiert worden: mit dem Farbton „Morgengrün“. - wa/han