Fünf Stunden Sperrung

Lipperandstraße: Zwei Pkw-Insassen bei Unfall lebensgefährlich verletzt

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Die Unfallsituation auf der Lipperandstraße am Mittwochmorgen. Oben ist der Rettungshubschrauber zu sehen.
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    Markus Hanneken
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Nach einem Unfall war die Lipperandstraße in Hamm im östlichen Bereich fünf Stunden lang voll gesperrt. Drei Personen wurden schwer verletzt, zwei sogar lebensgefährlich.

Hamm - Auf der Lipperandstraße in Hamm hat sich am Mittwoch, 15. November, gegen 8.20 Uhr ein besonders schwerer Unfall ereignet. Die Straße musste zwischen der Oberholsener Straße und der Römerstraße bis 13.30 Uhr komplett gesperrt werden. Die Unfallstelle lag auf freier Strecke, etwa 300 Meter westlich der Römerstraße.

Nach Angaben der Polizei fuhr eine Kia-Fahrerin mit ihrem Beifahrer (beide 35 und aus Hamm) in Richtung Werne, als ihnen ein 77-Jähriger aus Meppen mit seinem Mercedes entgegenkam. Aus ungeklärten Gründen sei dieser auf die Gegenfahrbahn geraten; er stieß frontal mit dem Kia zusammen. Der Kleinwagen wurde durch die Wucht des Aufpralls in einen Graben geschleudert.

Unfall auf der Lipperandstraße: Personen eingeklemmt

Feuerwehrleute befreiten die Insassen aus ihren Fahrzeugen unter Verwendung von schwerem hydraulischem Rettungsgerät. Zudem wurden mit einer Kettensäge einige Äste eines Baumes entfernt, um Zugang zu dem Kia zu bekommen.

Die 35-jährige Kia-Fahrerin wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Dortmunder Klinik geflogen; sie gilt als lebensgefährlich verletzt. Die zwei anderen Unfallbeteiligten wurden mit Rettungswagen zur Behandlung ihrer schweren Verletzungen in Hammer Krankenhäuser gefahren. Auch der 77-Jährige schwebt nach Polizeiangaben in Lebensgefahr.

Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm

Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm. © Max Lametz
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm. © Max Lametz
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm. © Max Lametz
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm. © Max Lametz
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm. © Max Lametz
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm. © Max Lametz
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm. © Max Lametz
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm. © Max Lametz
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm. © Max Lametz
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm. © Max Lametz
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm. © Max Lametz
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm.
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm. © Max Lametz
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm. © Max Lametz
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm
Schwerer Unfall auf der Lipperandstraße in Hamm. © Max Lametz

Unfall auf der Lipperandstraße: Unfall-Experten vor Ort

An der Unfallstelle erschienen ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei aus Münster und - nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft - auch ein Sachverständiger. Er soll das Unfallgeschehen rekonstruieren. Die beteiligten Autos wurden sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Verkehrskommissariat der Hammer Polizei.

Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf einen „mittleren fünfstelligen Betrag“. Die Feuerwehr sorgte für den Brandschutz der Fahrzeuge.

Die Sperrstellen der Polizei befanden sich an der Lipperandstraße/Oberholsener Straße sowie Lipperandstraße/Römerstraße. Der Verkehr wurde während der Vollsperrung entsprechend abgeleitet.

Auf der Lipperandstraße ereignen sich immer wieder schwere Unfälle. Der jüngste bekannt gewordene war im August: Damals wurde eine Frau schwer verletzt; drei Kinder saßen im Fahrzeug.

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