VonCedric Sporkertschließen
Noch immer sind die Umstände rund um den Tod eines 23-Jährigen in der Nacht auf den 19. Juni im Nordringpark in Hamm nicht abschließend geklärt.
Hamm/Dortmund - Der Mann aus Somalia, der alleine in einer städtischen Unterkunft in Werne wohnte, war am frühen Morgen leblos am östlichen Ende des Teiches in der Parkanlage gefunden worden. In der Folge wurde er obduziert, äußere Verletzungen waren nicht erkennbar gewesen.
Deshalb ist für Polizei und Staatsanwaltschaft ein Verbrechen auch nach wie vor unwahrscheinlich. Sie gehen auch eineinhalb Wochen nach dem Fund der Leiche von einem „Unglücksfall“ aus. Restlos geklärt ist das aber noch nicht.
Die tatsächliche Todesursache sei weiterhin unklar, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Dortmund auf WA-Anfrage. Auch, ob der 23-Jährige Betäubungsmittel oder andere Drogen im Blut hatte, lasse sich bisher nicht beantworten. Die dafür notwendige toxikologische Untersuchung könne sich noch einige Wochen hinziehen. Der Fall werde im Labor entsprechend nachrangig behandelt, weil ein Kapitaldelikt eben weitgehend ausgeschlossen werde.
