- VonLeon Malte Cilsikschließen
Zwei Gastronomen aus dem Märkischen Kreis sind nächste Woche bei „Mein Lokal, Dein Lokal“ zu sehen. Die Spannung steigt – die fertigen Folgen kennen auch die Teilnehmer nicht.
Schalksmühle (NRW) – Ihr TV-Auftritt steht kurz bevor: Mit Jochen Bernsdorf vom Haus Glörtal und Marc Haarmann vom Litfass in Halver haben zwei Gastronomen aus dem Märkischen Kreis nächste Woche einen Auftritt in der beliebten Kabel-Eins-Sendung „Mein Lokal, Dein Lokal“. Die Spannung bei den Teilnehmern steigt – die fertigen Folgen haben auch sie noch nicht gesehen.
Fünf Tage, fünf verschiedne Lokale: So lautet das Konzept von Mein Lokal, Dein Lokal. Die Teilnehmer besuchen sich gegenseitig und vergeben anhand eines Drei-Gänge-Menüs Punkte für Qualität, Preis-Leistung, Ambiente und Service. Spitzenkoch Mike Süsser besucht die Gastronomen dabei vorab, gibt Tipps und ist mit einer Bewertung letztlich das „Zünglein an der Waage“.
An entsprechend fünf Tagen wird Jochen Bernsdorf nächste Woche auf hunderttausenden Fernsehern bundesweit zu sehen sein, wenn die Folgen jeweils um 17.55 Uhr ausgestrahlt werden. Gastgeber ist Bernsdorf am Freitag, 21. April, in der Finalfolge.
„Mein Lokal, Dein Lokal“: Nur das Ergebnis bisher bekannt
„Ich bin schon sehr gespannt, wie ich als Gastgeber und das Haus Glörtal allgemein im Fernsehen rüberkommen“, sagt Bernsdorf. „Wir Teilnehmer wissen selbst nicht, wie die Folgen geschnitten wurden und was Mike Süsser zu unseren Lokalen sagt.“ Lediglich das Endergebnis sei bekannt.
Dieses möchte Bernsdorf natürlich nicht verraten, ungeachtet der Punktzahl sei er aber sehr glücklich mit seiner TV-Erfahrung. „Die Drehtage waren zwar lang und anstrengend, aber es hat sich wirklich gelohnt. Das Filmteam war super nett und auch mit den anderen Teilnehmern hätte ich es kaum besser treffen können.“
Bernsdorf, der als gelernter Einzelhandelskaufmann nicht aus der Gastro-Branche kommt, habe die Gelegenheit zum Netzwerken genutzt und viele spannende Eindrücke in andere Betriebe bekommen.
„Es gibt nicht die eine Sache, die ich sofort übernommen habe. Aber anderen über die Schulter schauen zu dürfen, war enorm hilfreich dabei, den eigenen Betrieb einzuordnen – was läuft gut und woran müssen wir arbeiten.“ Auch die Tipps von Mike Süsser seien sehr wertvoll gewesen.
„Mein Lokal, Dein Lokal“: Veränderungen durch den TV-Auftritt?
Und was hat das Publikwerden des eigenen TV-Auftritts im Haus Glörtal verändert? „Ich werde im Restaurant-Alltag tatsächlich häufiger darauf angesprochen – es schauen erstaunlich viele unserer Gäste die Sendung“, sagt Bernsdorf. Dass die Nachfrage aber signifikant gestiegen sei, konnte er bislang nicht feststellen.
„Vielleicht kommt das ja noch nach der Ausstrahlung und wir werden auch in Wuppertal und Hagen bekannter.“ Von dort kommen weitere Teilnehmer aus der Woche. „Vor allem hoffe ich, dass bei der Ausstrahlung unser noch relativ neues Konzept passend dargestellt wird“, sagt Bernsdorf, der dieses als „deutsche Küche mit internationalen Anleihen bei netter Atmosphäre an der Glörtalsperre“ beschreibt. Er leitet das Haus Glörtal seit August 2020.
Die Folgen möchte der Gastronom übrigens auch in seinem Restaurant zeigen – „dezent im Hintergrund“, wie er sagt. Für den eigenen Auftritt in der Finalfolge sollen dann auch Stehtische für die Gäste aufgebaut werden, um die abendliche Sendung gemeinsam verfolgen zu können.
Auch bei Marc Haarmann mit seinem Litfass in Halver steigt die Spannung vor dem Staffelstart.
Rubriklistenbild: © Thilo Kortmann
