Gefahr für Kinder und Hunde

Blaualgenverdacht im Möhnesee: Gefahr für Kinder und Hunde

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Vorsicht vor Blaualgen im Hennesee: Die werden für Hunde zur tödlichen Gefahr. (Symbolfoto)

Wie der Kreis Soest in einer Mitteilung am Freitag (7. Juli) bekannt gegeben hat, besteht am Möhnesee der Verdacht auf Blaualgen.

Körbecke – Am Abend seien Wasserproben genommen worden. Der Kreis Soest, die Gemeinde Möhnesee und der Ruhrverband raten, Kontakt zu dem Schaum zu meiden, der am Uferabschnitt an der Seetreppe in Richtung Segelschule aufgetreten ist.

Ein Kontakt könne nach Angaben des Kreises vor allem für Kinder und Hunde gefährlich sein. Hundebesitzer sollen ihre Tiere anleinen und sie nicht aus der Talsperre trinken lassen. Auch alle anderen Gäste am Möhnesee sollten sich von dem Schaum fernhalten. „Blaualgen können Giftstoffe produzieren“, heißt es in einer Mitteilung. Die Gemeinde Möhnesee hat an der betroffenen Stelle Warnschilder aufgestellt.

Blaualgenverdacht im Möhnesee: Gefahr für Kinder und Hunde

Mit den Ergebnissen der Proben, die in einem Labor in Essen untersucht werden, rechnet der Kreis in der kommenden Woche.

Zuletzt wurden im September vergangenen Jahres Proben aus der Möhnetalsperre auf Blaualgenzellen untersucht. Das Ergebnis: Der Verdacht auf ein vermehrtes Blaualgenaufkommen konnte bestätigt werden. Im Herbst hatte sich die Lage dann wieder entspannt. Das vermehrte Auftreten von Blaualgen und anderen Algen ist nach langen Wärmeperioden mit viel Sonne und hohen Temperaturen nicht ungewöhnlich.

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