- VonJörg Beuningschließen
Die Konrad-Adenauer-Realschule (KAR) in Berge soll zum neuen Schuljahr eine neue Schulleiterin bekommen.
Berge – Zwar steht eine offizielle Antwort der Bezirksregierung auf eine entsprechende WA-Anfrage noch aus, doch macht an der Schule im so genannten Dreiländereck in Berge bereits der Name Simone Lütkenhaus die Runde. Sie leitet seit zehn Jahren die so genannte Profilschule in Ascheberg und habe nun die Zusage auf ihre Bewerbung an der KAR erhalten, wie Kollegium der KAR und auch Eltern erfahren haben.
Konrektor Tim Beyer wechselt nach Münster
Enttäuscht nahm Tim Beyer diese Entscheidung hin. Er war sieben Jahre lang als Konrektor an der Schule und hatte sich ebenfalls auf die Stelle als Nachfolger von Rüdiger Zicholl beworben. Das zu Ende gehende Schuljahr hatte er bereit die kommissarische Leitung der Schule übernommen und dabei viel Lob erhalten.
Während des Schuljahres hatte er nicht nur die Arbeit seines Vorgängers fortgesetzt, sondern bereits neue Projekte und Inhalte angestoßen. Die darf er nun nicht weiterführen, ihm war vor einigen Wochen mitgeteilt worden, dass er eine Absage auf die Bewerbung erhalte.
Verabschiedung von Beyer schon in diesen Tagen
Da es für ihn nicht infrage kommen würde, an der selben Schule wieder ins zweite Glied zu rücken, hatte er sich vorsorglich auch an einer anderen Schule als Leiter beworben und hier den Zuschlag erhalten. Er wird die KAR mit Beginn der Sommerferien verlassen und in seine Heimatstadt Münster wechseln. Die Verabschiedung findet in diesen Tagen statt.
Dass Simone Lütkenhaus die Profilschule in Ascheberg verlassen wird, ist ebenfalls bereits kommuniziert worden. „Die letzten Tage hier sind auch für mich emotional schwer auszuhalten“, gesteht sie. So richtig sacken werde das alles erst in den Ferien, zitieren die Westfälischen Nachrichten.
Als Ziel wird eine Realschule im Regierungsbezirk Arnsberg genannt. Den Namen der KAR verrät sie dort noch nicht. Eine ganze Dekade habe Simone Lütkenhaus mit ihrem Ideenreichtum, ihrer Stärke und ihrer Beharrlichkeit an der Profilschule gewirkt und dabei viel bewegt, erreicht und angestoßen, heißt es im Bericht der WN weiter.

