Feuerwehr

Neues Gerätehaus: Umzug des Warsteiner Löschzuges steht kurz bevor

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In den insgesamt neun Garagen sollen bald die Fahrzeuge des Warsteiner Löschzuges Platz finden.
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Bereits 2020 fand die Grundsteinlegung statt, in Kürze will der Warsteiner Löschzug in sein neues Gerätehaus umziehen. Wann das stattfinden soll und wie es um Einweihung und einen „Tag der offenen Tür“ für die Bevölkerung steht.

Warstein – Die Garagen sind bereits durchnummeriert, jetzt fehlen nur noch die dazugehörigen roten Autos: Nach langer Planungs- und Bauzeit steht der Umzug des Warsteiner Löschzuges in das neue Gerätehaus im Fliegenpark am südlichen Stadtausgang in Kürze bevor. Ganz zur Freude aller Beteiligten – ob Feuerwehr, Baufirmen oder Stadtverwaltung.

Das dort früher stehende Kolpinghaus wurde bereits im Juli 2019 abgerissen, anschließend wurde die Wäster im umliegenden Bereich renaturiert. Im August 2020 folgte dann die Grundsteinlegung des Feuerwehrhauses. Unter anderem Corona-Pandemie und Materialbeschaffungsschwierigkeiten verzögerten die Maßnahme, im Oktober 2021 hoffte man noch, Ende 2022 fertig zu werden. Nun wird es Herbst 2023. Die Einweihung werde Ende September stattfinden, erklärt jetzt Josef Pieper als Fachbereichsleiter Bürgerdienste bei der Stadt.

Altes Gerätehaus soll noch als „Pufferlager“ dienen

Mit den Baumaßnahmen der vergangenen Monate und Jahre liefen natürlich auch die Pläne des Löschzuges. Auch, wann und wie der Umzug stattfinden wird. „Wir sind mit unseren Sachen noch nicht im neuen Gerätehaus, Kleinigkeiten fehlen dort auch noch“, erklärt Andreas Biermann als stellvertretender Löschzugführer. Im Zeitraum zwischen der am kommenden Freitag beginnenden Warsteiner Internationalen Montgolfiade – hier kümmert sich der Löschzug unter anderem um den Parkplatz – und der Einweihung Ende September wird aber umgezogen. Dann auch mit den Autos: „Und ab dann fahren wir offiziell auch unsere Einsätze von dort. Alles, was für einen Einsatz notwendig ist, wird dann dort sein.“

Wenngleich Biermann das Umzugsdatum der Fahrzeuge noch nicht verraten will – „ganz stillschweigend wird das natürlich nicht über die Bühne gehen“, sagt er lachend. Das derzeitige und dann alte Gerätehaus werde aber noch eine kurze Zeit als „Pufferlager“ dienen, erläutert Biermann. Gelagert werden dann dort beispielsweise Archivalien, bei denen noch nicht endgültig geklärt sei, wo und wie sie untergebracht werden könnten.

Gemeinsam mit befreundeten Vereinsvorständen, Bekannten und Familien wird es im Oktober eine interne Eröffnungsfeier im neuen Gerätehaus geben. Aber auch die Gesamt-Bevölkerung soll natürlich Einblick erhalten. Biermann: „Ganz sicher ist es noch nicht. Aber es gibt Überlegungen, einen Tag der offenen Tür am Spargelsonntag 2024 stattfinden zu lassen.“

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