Am 27. August

„Arsch huh fürs Klima“: Alle Infos zu Programm, Bands und Ablauf

  • schließen

Am 27. August gibt es ein „Arsch huh“-Comeback in Köln. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Gamescom City-Festivals in der Kölner Innenstadt statt.

Köln – Im November 1992 sorgte „Arsch huh, Zäng ussenander“ für einen denkwürdigen Augenblick in Köln. Rund 100.000 Menschen versammeln sich auf dem Chlodwigplatz, um ein Zeichen gegen Rassismus und Neonazis zu setzen. Im November 2022, 30 Jahre später, gab es dann das ein Comeback – samt emotionalem Moment mit Krätzchensänger Ludwig Sebus. „Das ist, was Köln ausmacht: Hier zusammenzustehen und für das Richtige einzustehen“, sagte der 97-Jähriger damals. Jetzt soll es einen dritten denkwürdigen Moment geben.

„Arsch huh“ feiert im August 2023 Comeback, jedoch mit neuem Motto – während der Gamescom

Im August gibt es ein „Arsch huh“-Revival (IDZRNRW-Montage).

Am 27. August geht „Arsch huh“ in eine neue Runde – allerdings mit neuem Motto. Denn neben Rassismus geht es nun auch um Klimagerechtigkeit. „Nach über 30 Jahren ‚Arsch Huh‘ gegen Rassismus und Neonazis, kriegen wir mit ‚Fridays For Future‘ und anderen Klimaaktivisten den Arsch huh fürs Klima“, heißt es vom Veranstalter. Das Datum ist dabei nicht ohne Grund gewählt. Die Veranstaltung ist Teil der Gamescom 2023 in Köln.

„Arsch huh“: Alle Infos im Überblick

► „Arsch Huh, Zäng Ussenander!“: Arsch Huh ist eine Initiative, die 1992 von Musikern und Musikerinnen wie BAP, Bläck Fööss, Brings und den Höhnern ins Leben gerufen worden ist. Der gleichnamige Verein engagiert sich gegen Neonazis, Rassismus und Ausgrenzung und für eine solidarische Stadtgesellschaft.

► Kundgebung 1992 auf dem Chlodwigplatz: Am 9. November 1992 riefen Kölner Künstler auf, sich auf dem Chlodwigplatz (Stadtbezirk Köln-Innenstadt) zu versammeln und bei einem Solidaritätskonzert gegen Rassismus zu demonstrieren.

► „30 Jahre Arsch Huh – Wachsam bleiben!“ 2022 in der Lanxess Arena: Am Donnerstag, 10. November 2022, fand „Arsch Huh“ erneut statt. Diesmal jedoch in der Lanxess Arena.

► „Arsch huh fürs Klima“: Am 27. August findet die Veranstaltung auf dem Hohenzollernring statt.

„Arsch huh fürs Klima“ am 27. August in der Kölner Innenstadt

Der Plan: Im Rahmen des Gamescom City Festivals findet am Sonntag, 27. August, „Arsch huh fürs Klima“ statt. Organisiert wird das Ganze von der Initiative „Arsch Huh e.V.“ und „Fridays For Future“. „Wir setzen ein Zeichen für gemeinsames, soziales und nachhaltiges Engagement. Mit einem vielfältigen Programm rufen wir zum aktiven Handeln auf.“

Das Ziel: Ein Aufruf für eine klimagerechte Politik, heißt es weiter. Bei „Arsch huh fürs Klima“ auf dem Hohenzollernring soll „ein Zeichen für gemeinsames, soziales und nachhaltiges Engagement“ gesetzt werden.

„Arsch huh fürs Klima“ 2023: Das Programm auf dem Hohenzollernring

Die Veranstaltung ist von 15:30 Uhr bis 21:30 Uhr geplant. Die Moderation übernehmen Negah Amiri und Marie Knäpper. Unter anderem treten auf:

  • Cat Ballou
  • Miljö
  • Charly Klauser
  • Fatih Cevikkollu
  • Frank Schätzing
  • Georg Restle
  • Haller
  • Höhner
  • Jürgen Becker
  • Kasalla
  • Lina BÓ
  • Liser
  • Muito Kaballa
  • OK KID
  • Veedelperlen
  • Dieter Gehringer, Klimaaktivist und Mitbegründer der Grannies for Future Köln: spricht zum Thema „Klimagerechtigkeit“
  • Gesprächsrunde zum Thema „Klimanotstand vom Kölner Stadtrat beschlossen – auch gehandelt?“
  • Gesprächsrunde zum Thema „Energiewende - wann ist Köln klimaneutral?“

Kasalla, die Höhner und Cat Ballou werden im Zeitraum zwischen 15:30 und 17:30 Uhr auftreten. Den Abend abschließen werden OK KID. „Es ist schon lange nicht mehr die Krise, die wir durch den Bildschirm bei anderen beobachten. Wir stecken mit Haut und Haaren selbst drin. Klimakrise, Krieg, Rassismus. Alles endet vor unserer Haustür statt“, sagt Frontsänger Jonas Schubert in einer Pressemitteilung der koelnmesse. (jw) Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Düsseldorf und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Rubriklistenbild: © Manngold/Imago & Future Image/Imago

Kommentare