- VonFrank Osiewaczschließen
Das Parken in der Hammer Fußgängerzone ist bald komplett Geschichte. Die Stadt unternimmt erste Schritte für die Neugestaltung der Rödinghauser Straße.
Hamm – Es ist ein Vorbote auf eine bedeutsame innerstädtische Entwicklung: Die öffentlichen Parkplätze im Fußgängerzonenbereich der Rödinghauser Straße sind wie angekündigt verschwunden. Einhergehend mit dem Verkauf der Weststraße 36 (ehemals Mayersche Buchhandlung) soll an dieser Stelle eine neue Platzsituation entstehen.
Bis es losgeht, hat die Stadt den vorderen Bereich zur Ritterstraße als Schotterfläche glatt gezogen und fünf Fahrradstellbügel installiert. Optisch sei das aber noch ein Provisorium, sagte Stadtsprecher Tom Herberg. Nur noch einigen Anliegern ist die Zufahrt zu begrenzten, über Poller abgeriegelten Stellplätzen im hinteren Bereich offen. Langfristig sollen auch diese verschwinden.
Mehrere Kaufinteressenten für Ex-Mayersche
Laut Stadt stehen Mittel für eine Umgestaltung der Platzsituation zur Verfügung. „Allerdings soll diese im Einklang mit der neuen Nutzung der Immobilie Weststraße 36 erfolgen“, sagte Herberg auf Anfrage unserer Zeitung. „Wir haben mehrere Kaufinteressenten für die Immobilie. Sie haben bis März Zeit, detaillierte Planungen einzureichen.“ Ende April ist ein Auswahlverfahren vorgesehen.
Geplant ist ein Umbau mit Teilabriss und Renovierung. Ziel sei es, das Grundstück, dessen Marktwert auf 3,1 Mio. Euro taxiert ist, Mitte des Jahres zu veräußern, so Herberg. Hier von werde dann die spätere Gestaltung des Platzes abhängig sein. Aktuell gehe die Stadt davon aus, dass die Planungen zur Gestaltung nicht mehr in diesem Jahr in Angriff genommen werde.
Die Stadtentwicklungsgesellschaft hatte das Wohn- und Geschäftshaus 2020 erworben, um hier Innenstadtentwicklung selbst in der Hand zu haben.