Juli-Bilanz

Nichts als Regen? So wird das Wetter in Hamm in den nächsten Tagen

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Graue Wolken, immer wieder Regen. Wer in Hamm vor die Tür geht, braucht aktuell fast täglich einen Regenschirm. Daran dürfte sich erst einmal auch nichts ändern. Veranstaltungen stehen auf der Kippe.

Hamm - Schon in der vergangenen Woche ergossen sich ergiebige Schauer über Hamm. Dieses Wetter findet auch in den nächsten Tagen seine Fortsetzung. Bis zum Ende der Sommerferien in der nächsten Woche fällt die Regenwahrscheinlichkeit in Hamm nach Angaben der Wetterdienste nicht unter 80 Prozent.

Weiter Schauer und gemäßigte Temperaturen

Zwar schafft es die Sonne vereinzelt wohl immer mal wieder für ein paar Stündchen durch die graue Wolkendecke - Schauer sind aber dennoch an der Tagesordnung. Die Temperaturen haben sich zuletzt auf etwa 20 Grad Celsius eingependelt. Dabei bleibt es auch zunächst. Erst zur Monatsmitte des Augusts könnte es wieder wärmer, vielleicht sogar heiß werden.

Der Regenschirm als ständiger Begleiter: In Hamm ist das aktuell nötig.

Durch den vielen Regen sind auch in dieser Woche verschiedene Open-Air-Veranstaltungen gefährdet. Es könnte das Finale des Kunstdüngers am Mittwochabend auf dem Marktplatz treffen. Dort sollen eigentlich Trapez-Künstlerinnen ihr Können zeigen. Ein Auftritt bei Regen sei ausgeschlossen, teilte das Kulturbüro mit. Am Mittwoch um 11 Uhr werde endgültig über eine Durchführung oder Absage der Veranstaltung entschieden.

Auch das Konzert der Band Busker Villains im Rahmen der „Sommerspaß“-Reihe auf dem Martin-Luther-Platz findet am Donnerstag ab 18 Uhr nur statt, wenn es nicht regnet.

Deutlich weniger Badegäste in den Freibädern

Die Pause vom Sommer-Wetter hat sich auch auf die Besucherzahlen in den Freibädern ausgewirkt. Rund 28.500 Badegäste besuchten die beiden Hammer Freibäder in diesem Juli, meldeten die Stadtwerke. Im vergangenen Jahr waren es noch über 10.000 mehr (39.463). Vor der Pandemie - im Juli 2019 - waren es auch 38.892 Badegäste gewesen.

Am zweiten Juli-Wochenende war es brütend heiß. Das führte zum einzigen besucherstarken Wochenende im Juli in den Freibädern mit rund 12.500 Badegästen von Freitag bis Sonntag. Seit dem 12. Juli liegen die Besucherzahlen zum Teil weit unter 500, teilten die Stadtwerke mit.

Nur kurze Hitze-Episode im Juli

Das Wochenende vom 7. bis zum 9. Juli stach wettertechnisch tatsächlich heraus. 36,6 Grad wurden an jenem Sonntag an der Wetterstation an der HSHL gemessen. Zwei Tage später wurde das bislang letzte Mal in Hamm die 30-Grad-Marke geknackt. In der zweiten Monatshälfte lagen die Temperaturen überwiegend zwischen 18 und 25 Grad – ganz ähnlich wie in der ersten Woche des Monats.

Einstellig waren die Temperaturen in Hamm im Juli nicht. Die kälteste Nacht war die vom 17. auf den 18. Juli mit einem Tiefstwert von 11,07 Grad Celsius.

Der meiste Regen ausgerechnet zum Kurparkfest

In Hamm gab es im Juli kaum mal zwei Tage hintereinander ohne Regen. Das war nur während der kurzen Hitze-Episode (7. bis 9. Juli) der Fall. Ansonsten gab es immer wieder Schauer - mit steigender Intensität zum Monatsende. Am Donnerstag, 27. Juli, goss es fast den ganzen Tag über.

Den heftigsten Schauer gab es am vergangenen Samstag um 17 Uhr pünktlich zum Kurparkfest. 6,6 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fielen.

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa

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