- VonDaniel Schinzigschließen
Ein Urlaub in den Niederlanden ist schön. Vor allem ein Trip nach Amsterdam ist beliebt. Der wird ab 2024 allerdings erheblich mehr kosten als bislang.
Amsterdam - Gerade für Bürger in NRW ist es ein extrem beliebtes Reiseziel: die Niederlande. Schnell ist man über der Grenze und kann ein paar Tage im Ausland Urlaub machen. Vor allem Amsterdam steht bei Reiselustigen hoch im Kurs. Doch in der Stadt müssen sich Touristen bald warm anziehen. Denn die Kurtaxe wird erheblich erhöht. Übernachtungen im Hotel werden ab 2024 spürbar teurer sein.
Teurer Niederlande-Urlaub: Eine Reise nach Amsterdam kostet bald erheblich mehr
Auf 12,5 Prozent soll die Touristensteuer angehoben werden. Das kann im aktuellen Haushaltsplan auf der Homepage der Stadt eingesehen werden. Dort ist auch direkt ein anschauliches Beispiel angegeben. So erhöht sich die Kurtaxe bei einem durchschnittlichen Zimmerpreis von 175 Euro in Amsterdam von 15,25 Euro auf 21,80 Euro.
Aber nicht nur Touristen, die über Nacht bleiben, bekommen die erhöhte Steuer zu spüren. Auch alle, die einen Tagesausflug machen, werden härter zur Kasse gebeten. Passagiere von Kreuzfahrtschiffen, die in Amsterdam anlegen, müssen statt 8 Euro Kurtaxe 11 Euro zahlen.
Mit diesen Maßnahmen möchte sich Amsterdam davor schützen, von zu vielen Touristen überlaufen zu werden. Die Mehreinnahmen durch Touristen sollen in die Verbesserung des Stadtbildes einfließen. Es soll beispielsweise mehr Geld für die Sauberkeit der Straßen zur Verfügung stehen.
Touristensteuer in Amsterdam erhöht sich 2024 drastisch
Hester van Buren, stellvertretende Bürgermeisterin für Finanzen, erklärt, dass auf diese Weise eine Erhöhung der Steuern für die Bewohner von Amsterdam vermieden werden kann. Gleichzeitig sei die Erhöhung der Kurtaxe eine gute Möglichkeit, um gegen „Overtourism“ vorzugehen.
Die Erhöhung der Kurtaxe ist nicht die einzige Steuererhöhung, die auf Touristen in den Niederlanden zukommen kann. So könnte es für Raucher und Glücksspieler bald teurer werden. Aber nicht nur beim NRW-Nachbarn steigen die Preise. Auch in Deutschland bringt der November 2023 einige teure Änderungen mit sich.
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