„Insta-Präsident“

NRW-Minister Hendrik Wüst begeistert mit ironischem Karnevalskostüm

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Hendrik Wüst begeistert mit ironischem Karnevalskostüm.
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Hendrik Wüst, Ministerpräsident von NRW, nimmt Kritik mit Humor und erscheint als „Insta-Präsident“ bei einer Karnevalssitzung.

Köln – Mit einem Augenzwinkern trat Hendrik Wüst, der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, bei der ARD-Fernsehsitzung auf. Der CDU-Politiker zeigte sich in einem selbstironischen Karnevalskostüm. Er erschien am Freitagabend als „Insta-Präsident“, verkleidet mit einem großen Instagram-Rahmen, im Kölner Festsaal Gürzenich. Seine Gattin präsentierte Bilder ihres Ehemannes. Mit dieser Aktion reagierte Wüst auf wiederholte Vorwürfe der Landtagsopposition, er kümmere sich hauptsächlich um seine Präsenz in sozialen Medien wie Instagram. Daher hatte die SPD ihm den Beinamen „Insta-Präsident“ gegeben.

„Insta-Präsident“: NRW-Minister Hendrik Wüst begeistert mit ironischem Karnevalskostüm

Am Rande der TV-Aufzeichnung der Sitzung im Kölner Karneval äußerte der Ministerpräsident: „Zum Insta-Präsidenten wurde ich zwar nicht gewählt, aber ja gewissermaßen von der SPD ernannt – und über diesen Titel habe ich mich so gefreut, dass mein Kostüm für dieses Jahr recht schnell klar war.“ Was die Opposition als Kritik formuliert habe, empfinde er „in diesem Fall als Kompliment“. Schließlich sei moderne Kommunikation für die Politik unerlässlich, betonte Wüst.

„Karneval wäre nicht halb so schön und fröhlich, wenn man nicht auch mal ein wenig über sich selbst lachen kann“ und „Ich bin gerne Insta-Präsident“, so Wüst über sein Karnevalskostüm bei der Fernsehsitzung. Die Sitzung wurde in diesem Jahr übrigens zum ersten Mal von Sitzungsleiter Marcus Gottschalk moderiert.

Kostümtrends für den Karneval 2024 in Fotos

Ein Mann und eine Frau als rut-wieß verkleidet.
Ein echter Klassiker liegt auch in diesem Jahr wieder voll im Trend: Immerhin stehen die kölschen Farben „rut-wieß“ wirklich jedem Jeck in Köln. © Deiters GmbH
Ein Mann und eine Frau sind als Barbie und Ken verkleidet.
Das absolute Trendkostüm in dieser Karnevalssession dürfte aber vor allem eines sein: Barbie und Ken. Immerhin hat der Film schon jetzt Rekorde gebrochen. Doch auch hier gibt es jede Menge Möglichkeiten. Ob Stereotyp-Barbie, Rollschuh-Barbie oder ob Paarkostüm und Gruppenkostüm.  © Deiters GmbH
Vier Frauen sind verkleidet und stehen auf einer Rollschuhbahn.
Wer es lieber etwas auffälliger und glitzernder mag, kommt beim nächsten Kostümtrend auf seine Kosten: Auch in diesem Jahr sind die Metallic-Kostüme wieder sehr beliebt.  © Deiters GmbH
Verkleidete Mädchen vor dem Kölner Dom an Weiberfastnacht
DIY-Kostüme liegen in diesem Jahr ebenfalls wieder voll im Trend. Erlaubt ist, was die Kreativität hergibt. Wenn es besonders schnell und einfach gehen soll, bietet sich beispielsweise das Kostüm „Schaumbad“ an (Archivbild).  © Jörg Schüler/Imago
Eine Gruppe von mehreren Frauen hat sich als Flamingo verkleidet.
Ein weiterer Pluspunkt bei selbstgemachten Kostümen: Gruppenkostüme sind viel leichter umzusetzen – und beim Basteln kann bereits Kölsch getrunken werden. Das kann dann durchaus auch bei der Kreativität helfen.  © Christoph Hardt/Imago
Zwei Personen sind als Rennfahrer verkleidet und sitzen in einem Auto.
Wer an Karneval auf „Vollgas“ setzen möchte, liegt mit dem Rennfahrer-Kostüm ebenfalls im Trend  © Deiters GmbH
Mehrere Männer sind im 90er-Look verkleidet.
„Oh, my God, we‘re back again!“ Die 90er sind auch in diesem Jahr als Kostümtrend in die Session eingezogen. Egal ob High-School-Uniformen, „ClueLess“-Outfit oder „MTV Cribs“-Looks.  © Deiters GmbH
Eine Familie hat sich als Astronauten-Crew verkleidet.
Auch alles rund um das Thema Weltall liegt in diesem Jahr als Karnevalskostüm wieder voll im Trend. Dabei ist ganz egal, ob Astronaut oder Außerirdischer oder aber gekauft oder selbstgemacht.  © Deiters GmbH
Eine Gruppe Karnevalisten ist als „Ahoj Brause“ verkleidet.
Wer nachhaltig und kostengünstig unterwegs sein will, sollte noch einmal in seiner Karnevalskiste nachschauen. Kostümklassiker wie „Ahoj Brause“ oder „Flimm“ können in diesem Jahr ebenfalls wieder ausgeführt werden.  © Deiters GmbH
Ein Kleinkind ist als Pirat verkleidet.
Das gilt natürlich auch für Kostümklassiker wie „Pirat“ oder „Polizist“. Aber Achtung: Mögliche Kostümwaffen dürfen nicht zu echt aussehen. Denn dafür droht ein hohes Bußgeld. (Archivbild).  © Cavan Images/Imago
Ein kleiner Junge ist als Löwe verkleidet.
Für Kinder sind Tierkostüme nicht nur besonders niedlich. Verkleidungen als Löwe, Marienkäfer oder Maus liegen auch in diesem Jahr im Trend.  © Deiters GmbH

Hendrik Wüst bei Fernsehsitzung: Auch Bläck Fööss, Brings und Kasalla dabei – Übertragung beim ARD

Der WDR nahm die Kostümsitzung gleich zweimal auf: einmal am Mittwochabend und dann erneut am Freitagabend, diesmal mit Wüst. Aus beiden Aufzeichnungen wird laut Sender die Sendung zusammengestellt, die traditionsgemäß an Rosenmontag (20:15 Uhr) in der ARD gezeigt wird. Vor jeweils 1300 Zuschauern traten unter anderem die Kölner Bands Bläck Fööss, Brings und Kasalla sowie Bernd Stelter und Guido Cantz auf. (jw mit dpa) Die Redakteurin hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft.

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