Tief sorgt für Herbstwetter

Sturmböen und starke Gewitter: DWD warnt auch heute vor Herbststurm in NRW

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Dunkle, graue Wolken und Sturmböen: Ein Tief sorgt für ungemütliches Herbstwetter in NRW.
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Ein Tief sorgt derzeit für ungemütliches Herbstwetter in NRW. In einigen Lagen warnt der Wetterdienst vor starken Sturmböen.

Update vom 27. Oktober, 10.08 Uhr: Für einige Teile von NRW hat der DWD nun auch eine amtliche Warnung vor starken Gewittern herausgegeben. Diese betrifft vor allem die östlichen Kreise und Städte und gilt zunächst bis 11 Uhr.

Update vom 27. Oktober, 9.01 Uhr: Auch am Montag, 27. Oktober, warnt der DWD vor Sturmböen in NRW. So sollen oberhalb von 400 Metern Sturmböen mit bis zu 70 Kilometern pro Stunde möglich sein. In Schauernähe und exponierten Lagen sind Sturmböen bis 80 km/h möglich.

Besonders stürmisch wird es laut DWD im Südwesten NRWs sowie im Südosten. Die Warnung gilt am Rhein bis 20 Uhr, im Sauer- und Siegerland bis 18 Uhr.

Update vom 26. Oktober, 20.19 Uhr: Nach einem stürmischen Sonntag mit Sturmböen teils bis 90 km/h warnt der DWD auch für Montag flächendeckend vor Windböen in NRW. In der Eifel und dem Aachener Raum muss zum Wochenbeginn mit Sturmböen bis 80 km/h gerechnet werden, ebenso im Sauerland. Die amtlichen Warnungen gelten bis Montagabend. Zudem drohen ab Montagmorgen bis zum Abend vereinzelt Gewitter mit stürmischen Böen oder Sturmböen um die 75 km/h.

[Erstmeldung] Hamm – Dauerregen und heftige Windböen sind in einigen Teilen NRWs gerade Dauerzustand. Das ungemütliche Herbstwetter hat das Bundesland am Sonntag, 26. Oktober, fest im Griff. Besonders für den Osten Nordrhein-Westfalens warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor markantem Wetter.

So treten etwa im Kreis Soest, in Hamm, in Ostwestfalen, im Münster- und im Weserbergland Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 und 80 Kilometern pro Stunde auf. Der Wind weht aus westlicher und südwestlicher Richtung. Wo Schauer auftreten, sowie „exponiert am Teutoburger Wald und dem Eggegebirge“ können demnach einzelne Sturmböen auf bis zu 90 km/h auffrischen.

Weiter stürmische Böen und Gewitter in der Nacht zu Montag

Auch im Aachener Raum werden laut DWD gebietsweise stürmische Böen zwischen 60 und 75 km/h erwartet, in Höhenlagen wird mit Sturmböen von bis zu 85 km/h gerechnet. Zum Abend hin soll der Wind erst mal nachlassen, im Aachener Raum, im Münsterland und den höheren Lagen von Teutoburger Wald und Sauerland bleiben die Windgeschwindigkeiten aber bei bis zu 70 km/h. In der Nacht zu Montag sind außerdem einzelne Gewitter mit stürmischen Böen möglich.

Auch die kommende Woche beginnt stürmisch mit Böen bis zu 60 km/h im Flach- und 70 km/h im Bergland und ganztägigen Schauern. Örtlich sind auch kräftige Schauer möglich. Erst in der Nacht zu Dienstag sollen Wind und Regen wieder etwas nachlassen – allerdings auch nur für kurze Zeit. Ab dem Nachmittag wird es dann erneut ungemütlich.

Sturmtief „Joshua“ hat NRW und Deutschland schon seit Tagen fest im Griff. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) sank der Luftdruck des Tiefs in nur 24 Stunden drastisch ab. Meteorologen bezeichnen dieses Phänomen als „Bombogenese“ oder „Bomben-Zyklone“.

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