- VonAndreas Eickhoffschließen
Regen und Hagel haben am Samstag in NRW für viele Unfälle in NRW gesorgt und die Rettungsdienste an ihre personellen Grenzen gebracht.
Kreis Gütersloh - Zahlreiche Verkehrsunfälle auf den Autobahnen in NRW haben am Samstagnachmittag Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst in Atem gehalten. In der Kreisleitstelle musste kurzfristig Personal einspringen, das eigentlich freihatte.
Nasse Straßen sorgen für Unfälle in NRW - Rettungsdienste am Limit
Zunächst hatte es gegen 14.50 Uhr auf der A33 zwischen Borgholzhausen und Halle gekracht, zwei Autos waren zusammengestoßen. Wenig später stürtzte nach Angaben der zuständigen Autobahnpolizei Bielefeld ein Motorradfahrer ohne Fremdeinwirkung, er verletzte sich schwer an der Hand.
Nach dem Unfall zwischen den beiden Autos wurden vier Menschen ins Krankenhaus transportiert. Die Kreisleitstelle der Feuerwehr in Gütersloh hatte neben dem Löschzug Borgholzhausen-Bahnhof zwei Rettungswagen aus Halle sowie weitere aus Steinhagen und Versmold an die Unfallstelle entsandt, ferner zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug aus dem Landkreis Osnabrück.
Bei einem weiteren Unfall im Rückstau wurde glücklicherweise niemand verletzt. Nach etwa 90 Minuten waren alle Fahrzeuge abgeschleppt, konnte der Verkehr ohne Behinderung fließen.
Viele Unfälle am Wochenende - Kreisleitstelle löst Großalarm aus
Gut eine Stunde später kam es auf der A2 kurz hinter der Anschlussstelle Gütersloh zu einem weiteren Unfall, als der Fahrer eines Mercedes bei regennasser Fahrbahn die Gewalt über sein Fahrzeug verlor. Er konnte den Wagen auf dem Seitenstreifen zum Stillstand bringen, als wenige Meter hinter ihm mehrere Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen ineinander fuhren.
Die Kreisleitstelle der Feuerwehr löste Großalarm aus, die Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie des Löschzuges Spexard fuhren ebenso auf die Schnellstraße wie die Besatzungen von fünf Rettungswagen und eines Notarzteinsatzfahrzeuges.
Hier mussten insgesamt fünf Personen in Krankenhäuser eingeliefert werden, darunter ein Kind. Dies wurde ins Kinderkrankenhaus eingeliefert. Die Beamten der Autobahnpolizei sperrten den linken und mittleren Fahrstreifen, der Verkehr staute sich auf rund drei Kilometern Länge.
Hilfsorganisationen müssen verwaiste Rettungswachen besetzen
Um 16.27 Uhr kam es dann in Höhe der Brücke Neuenkirchener Straße zu einen weiteren Unfall, bei dem drei Fahrzeuge zusammenprallten und zwei Menschen verletzt wurden.
Wegen des hohen Einsatzaufkommens wurden die Hilfsorganisationen wie Deutschen Rotes Kreuz oder Malteser Hilfsdienst alarmiert, um die verwaisten Rettungswachen zu besetzen und weitere Einsätze wahrzunehmen. Auch das Personal der Kreisleitstelle wurde aufgestockt, um die anfallenden Arbeiten zeitnah erledigen zu können. Neben den drei Disponenten wurden die beiden Mitarbeiter aus der Bereitschaft geholt und später weiteres Personal aus der Freizeit.
Bei einem Unfall nach einer Party in Heinsberg sind in der Nacht auf Samstag mehrere Menschen schwer verletzt worden. Ein Mitfahrer saß im Kofferraum.
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