Das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln hat seinen Sitz im EL-DE-Haus am Appellhofplatz, der ehemaligen Zentrale der Kölner Gestapo.
Köln – Das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln leistet enorm wichtige Arbeit im Hinblick auf die Aufarbeitung der Verbrechen des Dritten Reichs. Es widmet sich zudem dem Gedenken, Erforschen und Vermitteln Kölner NS-Geschichte. Im Keller des Museums erinnern die erhalten gebliebenen Häftlingszellen und die Inschriften der Gefangenen unmittelbar und eindringlich an die Schrecken dieser Zeit.
Dauerausstellung im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
Die Dauerausstellung „Köln im Nationalsozialismus“ konzentriert sich auf das politische und soziale Leben Kölns während des nationalsozialistischen Regimes. Sie wurde 1997 eröffnet und in 2009/2010 neu konzipiert und unter anderem durch etliche Medienstationen ergänzt. Grundsätzlich ist die Dauerausstellung im NS-Dokumentationszentrum in verschiedene Themenkomplexe unterteilt:
- Aufstieg und Machtübernahme
- Gleichschaltung
- Jugend
- Rassisch ausgegrenzt und verfolgt
- Kriegsende
Besonders eindrücklich ist die Gedenkstätte, das Gestapogefängnis, welches gleichzeitig den Mittelpunkt des „NS-DOKs“ bildet. Gerade hier wird der Schrecken der NS-Herrschaft besonders greifbar.
Museumspädagogik im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
Der museumspädagogische Bereich ist für das „NS-DOK“ in Köln ein besonders wichtiger Faktor. Im Zuge dessen ist man bemüht, schon die Jüngsten unserer Gesellschaft in adäquater Form für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren. Folgender Mittel wird sich dazu in der Praxis bedient:
- Führungen durch das Museum und die Gedenkstätte
- Workshop „Jugend im Nationalsolzialismus“
- Stadtteilführung „Von Navajos und Edelweißpiraten“ durch Köln-Ehrenfeld
- Das „Kindermobil – Geschichtenkoffer“ für Bildungsarbeit in Schulen und KiTas
- Familienführung „Was geschah im EL-DE-Haus?“
Des Weiteren werden im NS-Dokumentationshaus der Stadt Köln verschiedenste Programme für bestimmte Berufsgruppen, für Studierende, Referendare und für Lehrende konzipiert.
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: Adresse, Öffnungszeiten und Eintritt
- Adresse: Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln (Stadtbezirk Köln Innenstadt)
- Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr, 1. Donnerstag im Monat von 10 bis 22 Uhr
- Eintritt: Erwachsene 4,50 Euro, ermäßigt 2 Euro. Freier Eintritt für Schüler, unter 18-jährige Kölner und alle Inhaber des Kölnpasses. Am KölnTag (1. Donnerstag im Monat) haben alle Kölner freien Eintritt.
Das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: Anfahrt und Parken
Mit Bus und Bahn: Für die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bietet sich die Haltestelle Appellhofplatz an. Dort halten die Bahnen der KVB-Linie 3, KVB-Linie 4, KVB-Linie 5, KVB-Linie 16 und der KVB-Linie 18. Über den Ausgang Appellhofplatz/Schwalbengasse gelangt man direkt zum Eingang des Museums.
Mit dem Auto: In direkter Nähe zu parken ist leider nicht möglich. Die nächstgelegene Parkmöglichkeit ist das CONTIPARK Parkhaus Opern Passagen. Dieses ist durchgehend geöffnet und kostet 2,50 Euro je angefangene Stunde. Die Anfahrt erfolgt von Norden über die Tunistraße. Über die Breite Straße und Neven-DuMont-Straße sind es lediglich fünf Minuten bis zum NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln. (KI/IDZRNRW) Täglich informiert, was in NRW passiert – einfach unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.