VonAnnika Ketzlerschließen
Seit Ende März leben vier Pinguin-Küken im Zoo in Dortmund. Zwei Paare kümmern sich liebevoll um ihren süßen Nachwuchs.
Dortmund - Süßer Nachwuchs im Dortmunder Zoo: Vier Pinguin-Küken sind Ende März bei zwei Pinguin-Paaren geschlüpft. „Das Paar orange/weiß und gelb/weiß – namengebenden ist die Farbe der Flügelbänder – hat erfolgreich zwei Küken ausgebrütet“, schreibt der Zoo in einem Facebook-Posting. Wer einen Zoobesuch plant, kann die vier kleinen Humboldtpinguine künftig bewundern.
Pinguin-Nachwuchs im Dortmunder Zoo – vier Küken geschlüpft
Das Besondere: Wenn ein Pinguin-Paar Nachwuchs erwartet, bebrüten sowohl Männchen als auch Weibchen etwa 40 Tage lang abwechselnd die Eier. Und auch wenn die Küken auf der Welt sind, steht Teamwork bei den Eltern an. Männchen und Weibchen wechseln sich auch beim Füttern und Wärmen (Hudern) ihres Nachwuchses ab.
Pinguin-Eltern kümmern sich um ihren Nachwuchs
„Die Jungvögel werden etwa fünf Wochen lang ununterbrochen von einem Elternteil gehudert, ehe die Altvögel ihren Nachwuchs erstmals allein in der Bruthöhle zurücklassen, um gemeinsam auf Nahrungssuche zu gehen“, erklärt Marcel Stawinoga, Kommunikationsmanager und Artenschutzkoordinator im Dortmunder Zoo. Bis zu einem Alter von zehn Wochen werden die heranwachsende Humboldtpinguine von ihren Eltern gefüttert, ehe sie sich selbst versorgen müssen.
Auf einen Zoobewohner müssen Besucher jedoch künftig verzichten: In den vergangenen Monaten wurde Esel Maxi aus dem Dortmunder Zoo zu einem kleinen Internet-Star. Jetzt musste der beliebte Hengst aber ausziehen. Die Pinguine sind nicht der einzige Nachwuchs. Auch eine Affen-Dame brachte im Dortmunder Zoo Zwillinge zur Welt. Besucher können die frisch gebackene Affen-Familie bestaunen.
Traurige Nachrichten gab es hingegen im Allwetterzoo Münster. Nur wenige Tage nach der freudigen Überraschung sind die zwei neugeborene Tigerbabys gestorben.
Rubriklistenbild: © Jamie-Lee Hesse

