Schulfrei im Winter

Schnee in NRW: Ab wann fällt die Schule aus?

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In NRW schlossen bereits am 17. Januar 2024 aufgrund von Schnee und Glätte etliche Schulen. Auch am Donnerstag fällt in verschiedenen Schulen der Präsenzunterricht aus.

Hinweis: Dieser Artikel wurde im Januar 2024 zuletzt aktualisiert und bezieht sich auf Informationen, die zu diesem Zeitpunkt aktuell waren.

Köln – Schneeweiße Städte, glatte Straßen und frostige Temperaturen. So macht sich der Winter derzeit in NRW bemerkbar. Am Mittwoch, 17. Januar 2024, hat es vielerorts geschneit. Der Deutsche-Wetterdienst (DWD) rechnete teils sogar mit bis zu 35 Zentimetern Neuschnee in NRW. Es gab sogar amtliche Unwetterwarnungen für einige Regionen. Auch in Köln drohte ein Schneechaos.

Schnee in NRW-Städten: Wann dürfen Schüler zu Hause bleiben?

Damit wird auch der Schulweg für viele Kinder in NRW zur Rutschpartie – denn nicht nur Straßen, sondern auch Gehwege können bei diesem Wetter glatt sein. Dabei kommt es auch immer wieder zu Unfällen. Doch ab wann müssen Kinder in NRW nicht mehr zur Schule? Gibt es gar schneefrei?

Januar 2024: Die Bilder vom Schnee in NRW

Eine Frau läuft am Decksteiner Weiher durch den Schnee
Am Decksteiner Weiher in Köln spazierte eine Frau durch eine fast märchenhaft anmutende Winterlandschaft. © Rolf Vennenbernd/dpa
Ein Mann geht mit seinem Hund durch den Schnee
Auch ein Spaziergänger mit seinem Hund erfreuten sich in Köln am Schnee. © Rolf Vennenbernd/dpa
Schneebedeckte Fahrräder in Köln
Der Schnee bedeckte auch Fahrräder an der Universitätsstraße in Köln. © Rolf Vennenbernd/dpa
Autos auf schneebedeckter Fahrbahn
Autos kommen beim Schneetreiben auf den Straßen in Köln nur langsam voran. © Rolf Vennenbernd/dpa
Mann auf E-Roller in Köln
Auch auf Fahrrädern und E-Rollern kämpften sich die Menschen in Köln durch den Schnee. © Federico Gambarini/dpa
Fußgänger gehen über eine verschneite Brücke in Köln.
Innerhalb weniger Stunden hat es in Köln einiges an Schnee gegeben.  © Mika Volkmann/Imago
Schnee liegt auf einem Gewässer
Auch auf den gefrorenen Gewässern in Köln blieb der Schnee liegen. © Mika Volkmann/Imago
Schnee auf dem Aachener Weiher
Der Aachener Weiher war durch den Schnee nicht mehr zu erkennen. © Mika Volkmann/Imago
Verschneite Gleise und Schienen mit einer KVB-Bahn der Linie 1 auf der Aachener Straße in Köln
In Köln konnten am Mittwochabend nur noch die Straßenbahnen der KVB fahren. © Christoph Hardt/Imago
Züge am Kölner Hauptbahnhof
Einige Zuglinien wurden wegen des Schnees zeitweise sogar eingestellt. © Christoph Hardt/Imago
Flugzeug von Lauda Air am Flughafen Köln Bonn im Schnee
Am Flughafen Köln/Bonn mussten die Start- und Landebahnen vom Schnee befreit werden.  © Sascha Thelen/dpa
Rote Funken laufen durch den Schnee
Im Schneetreiben machten sich die Roten Funken in Köln auf den Weg, um die Handball-Nationalmannschaft am Hauptbahnhof zu empfangen. © Federico Gambarini/dpa
Die Roten Funken beim Empfang der deutschen Handballer.
In voller Montur empfingen die Roten Funken die Handball-Nationalspieler am Breslauer Platz. © Beautiful Sports/Imago
Timo Huebers und Timo Schultz beim Training
Die Profis des 1. FC Köln um Spieler Timo Hübers und Trainer Timo Schultz trainierten am Mittwoch im Schnee. © Beautiful Sports/Buriakov/Imago
Parkbank mit Schnee bedeckt
Auf Parkbänken bildete sich am Mittwoch innerhalb weniger Stunden eine hohe Schneedecke. © Mika Volkmann/Imago
Autos fahren durch den Schnee auf der A4
Auf der A4 bei Köln blieb am Mittwochmittag ebenfalls Schnee liegen. © Rolf Vennenbernd/dpa
Eingeschneite Gorilla-Statuen in Köln
Der Schnee verpasste auch diesen Gorilla-Statuen in der Domstadt einen weißen Anstrich. © Rolf Vennenbernd/dpa
Zugeschneite Straße in Bonn
In Bonn waren am Mittwoch auch die Schienen der Straßenbahn eingeschneit. © Dominik Bund/Imago
Schneemann an der poppelsdorfer Allee in Bonn
An der Poppelsdorfer Allee in Bonn bauten die Menschen Schneemänner. © Marc John/Imago
Fahrradfahrer auf verschneiter Straße
So mancher wagte sich in Bonn mit dem Fahrrad auf die verschneiten Straßen. © Thomas Banneyer/dpa
Tief Gertrud sorgte auf der A565 in Merl für eine verschneite Fahrbahn
Weiße Autos waren auf der A565 bei Merl fast nicht vom Schnee zu unterscheiden. © Marc John/Imago
Schneeräumung am Schloss Benrath
Am Schloss Benrath in Düsseldorf räumte ein Schneepflug Schnee aus dem Weg. © Wolf von Dewitz/dpa
Eingeschneite Straßen, Autos und Häuser
Die Altstadt von Freudenberg im Siegerland wurde stark eingeschneit. © Rene Traut/Imago
Ein Räumfahrzeug schiebt Schnee von der Straße
Räumfahrzeuge versuchten die Straßen in der Altstadt vom Schnee zu befreien. © Rene Traut/Imago
Menschen schippen Schnee in Freudenberg
Die Menschen in Freudenberg packten mit Schneeschippen selbst auch mit an.  © Rene Traut/Imago
Räumfahrzeug räumt Schnee von der Straße
In Siegen-Oberschelden räumten Räumfahrzeuge am Mittwochmittag bereits viel Schnee von den Straßen. © Rene Traut/Imago
Verschneite Straßen in Siegen
In Siegen waren die Straßen auch am Donnerstagmorgen eingeschneit. © Rene Traut/Imago
Schnee in Siegen
Viele Dörfer im Siegerland sind von einer weißen Winterlandschaft umgeben. © Rene Traut/Imago
Ein Schneepflug der DB steht auf Schienen im Siegerland
Die Bahn setzt im Siegerland spezielle Schneepflüge ein, um die Schienen vom Schnee zu räumen. © Rene Traut/Imago
Kinder gehen Schlittenfahren
Im Ennepe-Ruhr-Kreis nutzen Kinder den Schnee zum Schlittenfahren.  © Walter Fischer/Funke Foto Services/Imago
Kinder fahren mit Schlitten einen Berg hinunter
Beim Schlittenfahren hatten die Kinder sichtlich Spaß. © Walter Fischer/Funke Foto Services/Imago
Schafe auf einer Weide
In Witten durften Schafe auf ihrer Weide im Schnee tollen. © Walter Fischer/Funke Foto Services/Imago
Ein Auto bleibt im Schnee stecken
Ein Anwohner kam in Witten mit seinem Auto wegen des Schnees nicht auf die Kämpenstraße. © Walter Fischer/Funke Foto Services/Imago
Menschen laufen durch einen verschneiten Park
Im Ruhrgebiet wurde am Mittwoch auch Essen eingeschneit. © Kerstin Kokoska/Funke Foto Services/Imago
Mann joggt im Schnee in Essen
In Essen ging ein Mann im Schnee joggen. © Kerstin Kokoska/Funke Foto Services/Imago
Ein Postmitarbeiter fährt auf einem Fahrrad durch den Schnee
In Dortmund gab es am Mittwoch ein bisschen Schnee. © Ralf Rottmann/Funke Foto/Services/Imago
Fuchs läuft durch Schnee
In der Eifel streifte ein Fuchs durch den Schnee. © David Young/dpa
Fuchs und Elster im Schnee
Bei seiner Schneeerkundung wurde der Fuchs von einer Elster Attackiert. © David Young/dpa

Grundsätzlich gilt laut dem NRW-Schulministerium wie in allen anderen 15 Bundesländern auch in NRW für Kinder im schulfähigen Alter – also ab sechs Jahren – die Schulpflicht. Ausnahmeregelungen gibt es allerdings bei „extremen Witterungsverhältnissen“ beziehungsweise Unwettern. Dazu zählen laut Schulministerium folgende Fälle:

  • (extrem) heftiger Starkregen
  • schwere Sturmböen bis hin zu extremen Orkanböen
  • schwere bis extreme Gewitter, eventuell mit extremen Orkanböen/Starkregen
  • (extrem) starker Schneefall evtl., mit Verwehungen
  • Glatteis
  • Quelle: NRW-Schulministerium

Wenn ein Extrem-Wetterereignis vorliegt, werden das Schulministerium und die Bezirksregierungen vom Deutschen Wetterdienst informiert. Im Dezember 2022 hatte es beispielsweise in NRW wegen Glatteis schulfrei gegeben.

Wenn es zu viel Schnee gibt, kann auch im Winter in NRW die Schule ausfallen (Symbolfoto).

Präsenzunterricht an einigen NRW-Schulen fällt am Donnerstag (18. Januar 2024) aus

► Präsenzunterricht wird es aufgrund der Unwetterwarnungen an vielen Schulen in NRW auch am Donnerstag nicht geben. Das haben die Bezirksregierungen in Köln und Arnsberg entschieden. Mehrere Landkreise und Städte, darunter Köln, Aachen und Bonn sind betroffen. Alle aktuellen Informationen dazu finden Sie in unserem neuen Artikel.

► Die Schulleiter können am Donnerstag entscheiden, ob der Unterricht ausfällt oder Distanzunterricht angeboten wird. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt noch bis Donnerstagmorgen, 18. Januar, 9 Uhr für Gebiete südlich von Aachen, Köln, Olpe und Winterberg vor 15 bis 30 Zentimetern Schnee selbst in tiefer gelegenen Lagen. Örtlich könnten sogar bis zu 40 Zentimeter Schnee fallen.

► An vielen Schulen in NRW konnte schon am Mittwoch aufgrund des erwarteten Schnees kein Präsenzunterricht stattfinden. Das teilten die Bezirksregierung Arnsberg und die Bezirksregierung Köln mit. Alle Informationen dazu finden Sie in einem eigenen Artikel.

Wer entscheidet über Schneefrei in NRW?

Die Entscheidung, ob es bei extremen Schneefällen und Glatteis schneefrei gibt, kann je nach Fall von unterschiedlichen Stellen getroffen werden. Dabei spielt auch das Ausmaß des Wetterereignisses eine Rolle.

  • Betrifft das Unwetter das gesamte Bundesland Nordrhein-Westfalen, kann das Ministerium für Schule und Bildung über einen landesweiten Schulausfall entscheiden
  • Sind nur Teile von NRW vom Unwetter betroffen, treffen die einzelnen Bezirksregierungen in Rücksprache mit dem Schulministerium die Entscheidung, ob der Unterricht vor Ort ausfällt
  • Zudem können auch Schulleitungen in Rücksprache mit dem jeweiligen Schulträger entscheiden, den Präsenzunterricht abzusagen
  • Darüber hinaus entscheiden Eltern bei extremen Wetterverhältnissen, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar und sicher ist. Sollten sie ihr Kind morgens nicht zur Schule schicken, müssen sie umgehend die Schulleitung informieren
  • Quelle: NRW-Schulministerium

Ob es wegen Unwettern zu einem Schulausfall in NRW kommt, soll laut Schulministerium jeweils bis zum Abend vor dem Ausfall um 18 Uhr bekannt gegeben werden. Kommt es zu einem Unterrichtsausfall, wird dieser auch über das Bildungsportal des Schulministeriums online kommuniziert.

Schulen in NRW müssen trotz schneefrei Betreuungsmöglichkeiten anbieten

Sollte der Unterricht wegen Schnee und Glatteis einmal ausfallen, bleiben die Schulen in NRW dennoch nicht ganz geschlossen. „Für Schülerinnen und Schüler, die die Mitteilung über das Ruhen des Präsenzbetriebes nicht mehr rechtzeitig erreicht hat und die deshalb im Schulgebäude eintreffen, ist eine angemessene Beaufsichtigung durch die Schulen zu gewährleisten“, erklärt das Schulministerium.

Im Gegensatz zu Schülern haben Lehrer im Falle eines Ausfalls des Präsenzunterrichts nicht frei. „Alle Lehrkräfte haben, soweit es die Witterungsverhältnisse zulassen, ihren Dienst anzutreten“, so das Ministerium weiter.

Schneetreiben in NRW: In Wuppertal und Sankt Augustin fällt am Mittwoch die Schule aus

Sowohl in Wuppertal, als auch in Sankt Augustin ist am Mittwoch, 17. Januar 2024, die Schule ausgefallen. „Auf Grundlage des Erlasses „Regelungen zu schulischen Maßnahmen bei Unwetterwarnungen und extremen Wetter-Ereignissen“ wurde durch die Schulabteilung der Bezirksregierung Köln festgelegt, dass das Unwetter einen geordneten Unterrichtsbetrieb ohne eine Gefährdung von Schülerinnen und Schülern in verschiedenen Teilen des Landes, unter anderem in Sankt Augustin, nicht zulässt“, teilt die Stadt Sankt Augustin mit. (jr) Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Düsseldorf und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.

Rubriklistenbild: © Maximilian Koch/Imago

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