Schwerer Unfall auf der A44 mit drei Autos. Zwei Wagen brannten komplett aus. Vier Menschen wurden schwer verletzt. Eine Fahrtrichtung war bis in den Nachmittag gesperrt.
Werl - Auf der A44 hat sich am Sonntagmorgen gegen 6.30 Uhr im Kreuz Werl zwischen Werl-Süd und dem Kreuz Unna-Ost ein schwerer Unfall mit drei Autos ereignet. Wie die Polizei Dortmund mitteilt, befuhr ein 53-Jähriger aus Burghaun die Autobahn mit seinem Opel, als er im Bereich der Unfallstelle aus bislang ungeklärter Ursache auf den Suzuki eines 40-Jährigen aus Lippstadt auffuhr. Dieser kam dadurch nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Daraufhin wurde er zurück auf die Fahrbahn geschleudert.
Der Suzuki kam anschließend auf dem linken Fahrstreifen auf der Seite zum Liegen. Der BMW eines 51-Jährigen aus Werl prallte daraufhin gegen Opel. Diese beiden Autos brannten nach Angaben der Polizei komplett aus. „Glücklicherweise gab es mehrere perfekte Ersthelfer, die auf dem Weg zu ihren Diensten im Krankenhaus oder der Feuerwehr waren. Sie zogen Unfallopfer aus den zum Teil brennenden Fahrzeugen“, berichtete Werls Feuerwehr-Chef Karsten Korte.
Zwei Autos nach schwerem Unfall auf A44 komplett ausgebrannt
Zwei Autos ausgebrannt: „Eine Lebensgefahr konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden“
Der 53-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. „Eine Lebensgefahr konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden“, so die Polizei. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Der 40-Jährige und der 51-Järige wurden ebenso schwer verletzt. Auch zwei Insassen des 51-Jährien, ein 31-Jähriger und eine 25-Jährige wurden schwer verletzt. Alle vier wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Nach dem Unfall war die A44 zunächst in beide Fahrtrichtung voll gesperrt. In Richtung Kassel war die Vollsperrung gegen 9 Uhr wieder aufgehoben. Die Autobahn war auf diesem Abschnitt in Fahrtrichtung Dortmund noch bis 16.45 Uhr gesperrt. Ein Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Münster wurde für die Unfallaufnahme alarmiert, um mit hochmoderner Technik wie einem 3D-Scanner und einer Drohne den Unfall aufnehmen.
Polizei sucht Zeugen zum Unfall auf der A44
Um den genauen Unfallhergang rekonstruieren zu können, sucht die Polizei noch Zeugen. Wer den Unfall beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Autobahnpolizeiwache Arnsberg unter der Telefonnummer 0231/132-4921 zu melden.