- VonFrank Osiewaczschließen
Die Schrottimmobilie ist lange verschwunden, doch bis zur Nachbebauung an der Ritterstraße 40 in Hamm ist es ein mindestens ebenso langer Weg. Verhandlungen mit einem potenziellen Investor laufen, aber es ist Geduld gefragt.
Hamm-Mitte – Zur Entwicklung des Grundstücks in absoluter Innenstadtlage einen Steinwurf vom Westentor entfernt hatte die Stadt wie angekündigt ein Auswahlverfahren durchgeführt. Zahlenmäßig mit sehr magerem Ergebnis, wie Stadtbaurat Andreas Mentz auf Nachfrage mitteilte: Ein Bewerber sei daraus hervorgegangen.
Mit diesem Bewerber sei die Stadt in Verhandlungen getreten, so Mentz. Unterschrieben sei aber noch nichts. Klärungsbedarf bestehe aktuell beispielsweise noch bei einer vorhandenen Tiefgaragenebene.
SEG kaufte Schrottimmobilie
Das alte Objekt, in dem sich unter anderem eine Spielhalle und Gastronomie sowie Wohnungen in den Obergeschossen befanden, hatte sich die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) 2020 gesichert. Eine 95-prozentige Förderung aus dem Topf für den Abriss von Problemimmobilien kam vom Land. Im April 2022 hatte sich die Stadt Hamm bereits zuversichtlich für eine zeitnahe Lösung gezeigt.
Die Stadt stellt sich an dieser Stelle teils eine medizinische Nutzung vor.