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Viele neue Gruppen: Stadt Hamm weitet Kita-Angebot aus

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Wollen neue Kitas bauen: OB Marc Herter (Mitte) und Kinder der Kita Bänklerweg.
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Die Stadt will das Kita-Angebot massiv ausweiten und plant die Erweiterung oder den Neubau von 20 Kindertagesstätten. Den Investoren will man beim Kita-Bau aufgrund der steigenden Baukosten entgegenkommen.

Hamm – Um den Bedarf in der Stadt Hamm zu decken, müssen bis 2027/28 zusätzlich 56 Kita-Gruppen und 9 Großtagespflegen eingerichtet werden. So hat es der Rat 2021 beschlossen. Die Stadt konkretisiert die Planungen jetzt und will in einem ersten Schritt 430 neue Plätze in 30 Gruppen schaffen. Dafür gebe es auch Planungsrecht. Oberbürgermeister Marc Herter stellte das Ausbauprogramm jetzt vor.

Dabei sollen Herter zufolge zunächst Überhangplätze abgebaut werden – also das 26. und 27. Kind pro Gruppe. An den Baukosten solle dabei kein Projekt scheitern. Vom Land sei hier keine Hilfe in Aussicht. Die Stadt wolle deshalb mit Investoren über Unterstützung sprechen. „Passgenaue Regeln der Refinanzierung“ heißt das im Verwaltungsdeutsch. Ins Detail ging Herter dabei nicht. Wichtig war Bildungsdezernentin Dr. Britta Obszerninks eine gleichzeitige Ausbildungsoffensive, um Personal für die neuen Gruppen zu gewinnen.

Stadtbezirk I (Mitte)

Am Tierpark: Hier ist ein Neubau erforderlich, 14 neue Plätze sollen entstehen. Martin Luther: Eine Sanierung und Erweiterung werden geprüft. Mosaik: In einem zweiten Gebäude sollen zwei zusätzliche Gruppen untergebracht werden. Spatzennest: Die Baugenehmigung für den Neubau befindet sich in der „abschließenden Entscheidungsphase“. Waldorfhaus: In der Villa könnten nach dem Auszug der Waldorf-Kita Übergangsgruppen untergebracht werden. Wolkenwunder: Die Kita soll abgebrochen, neu gebaut und um zwei Gruppen erweitert werden. Zauberblume: Planung und Genehmigungsverfahren für eine Aufstockung befinden sich in der abschließenden Phase.

Stadtbezirk II (Uentrop)

Friedrich-Wilhelm-Stift: Für den Neubau neben der Kita „Unter dem Regenbogen“ liegt Planungsrecht vor. Schwalbennest: Eine U3-Gruppe in einem Wohn-Neubau ist derzeit nicht absehbar. Die Stadt will mit dem Investor über Alternativen sprechen. Sylverberg: Hier soll eine zusätzliche Gruppe als „Wald-Kita“ eingerichtet werden. Villa Kunterbunt: Auf dem Gelände entsteht ein Neubau mit einer zusätzlichen Gruppe errichtet.

Stadtbezirk III (Rhynern)

Berufsförderungswerk: Im Bestandsgebäude soll eine 4-Gruppen-Kita mit motorischem Schwerpunkt eingerichtet werden.

Stadtbezirk IV (Pelkum)

Große Werlstraße: Die Kita soll ins CreativRevier ziehen, es gibt dafür jedoch noch kein Planungsrecht.

Stadtbezirk V (Herringen)

Drei Könige: Die Apostelkirche soll in einen Kita-Neubau (inklusive einer zusätzlichen Gruppe) einbezogen werden.

Stadtbezirk VI (Bockum-Hövel)

Am Eichenwäldchen (Andreasstraße): Die Kita wird per Neubau um zwei Gruppen erweitert, die bisher in Containern untergebracht sind. Am Eichenwäldchen (Im Ruenfeld): Eine Erweiterung um zwei Gruppen ist vorgesehen, zudem werden zusätzliche Übergangsgruppen geprüft. Bänklerweg: Mit einem Anbau könnte die Kita um zwei Gruppen erweitert werden. Strackstraße: Der Grundstückseigentümer hat die Voraussetzungen für eine Erweiterung um einen Gruppe geschaffen.

Stadtbezirk VII (Heessen)

Islandfeuer: Der Hof möchte eine Bauernhof-Kita mit einer Gruppe einrichten. Die Stadt spricht mit einem möglichen Betreiber. Nelkenstraße: Die Kita muss abgerissen, neu gebaut und dabei um eine Gruppe erweitert werden. SVE: Die zwei „Kusselkopp“-Übergangsgruppen sollen in einen Neubau für 4 Gruppen am Schloss Heessen ziehen; Waldorfhaus: Die Kita soll in einen weiteren Neubau am Schloss Heessen ziehen.

Der Rat entscheidet in seiner Sitzung am 28. März.

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