Signal-Iduna-Park

Stadt geht gegen illegale Verkäufe bei BVB-Spiel vor – 512 Sicherstellungen

  • schließen

Beim Bundesliga-Heimspiel von Borussia Dortmund am Samstag hat die Stadt gegen illegale Verkäufe durchgegriffen. Das Ordnungsamt wurde mehrfach fündig.

Köln – 512 Gegenstände hat das Ordnungsamt in Dortmund (NRW) am Samstag (4. Mai) vor dem Signal Iduna Park, der Spielstätte von Borussia Dortmund, sichergestellt. Vor und nach dem Heimspiel des BVB, der nun im Finale der Champions League steht, gegen den FC Augsburg kontrollierten die Kräfte das Stadionumfeld auf illegale Verkäufe. Die Stadtverwaltung kündigt an, die Kontrollen bei künftigen Heimspielen zu wiederholen.

Kontrollen gegen illegale Verkäufe vor BVB-Stadion – 512 Sicherstellungen

Im Fokus der Kontrollen beim Heimspiel von Borussia Dortmund stand der unerlaubte Verkauf von Getränken, Fanartikeln und Tickets, teilt die Stadt Dortmund mit. Und der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) wurde fündig. Die Bilanz: 218 Flaschen und sieben Dosen Bier, 19 Dosen Whiskey, 62 Dosen Softdrinks und 207 Fanschals stellten die Kräfte sicher.

Der Ordnungsdienst der Stadt Dortmund hat gegen illegale Verkäufe vor dem Signal Iduna Park durchgegriffen. (Symbolbild)

Vor dem Signal Iduna Park hielten die KOD-Mitarbeiter die Augen zudem nach Schwarzmarkthändlern und -händlerinnen offen. Einige seien augenscheinlich identifiziert worden, schreibt die Stadt Dortmund. „Trotz längerer Beobachtung konnten sie allerdings keinen verbotenen Handel mit Tickets feststellen.“

Bilanz der Kontrollen gegen illegale Verkäufe vor BVB-Stadion

Insgesamt stellten die Kräfte die Personalien von sieben Menschen fest. Gegen fünf Personen sprachen sie einen Platzverweis aus. Außerdem schrieben die KOD-Kräfte vier Ordnungswidrigkeitsanzeigen und erteilten zwei mündliche Verwarnungen, beispielsweise wegen fehlender Preisangaben. Wegen eines Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz muss eine Person ein Verwarnungsgeld bezahlen.

Insbesondere mit Blick auf die Fußball-EM 2024, von der mehrere Spiele auch in Dortmund stattfinden, warnen Verbraucherschützer vor dem Ticketkauf von Dritten. Das ist nicht nur illegal, sondern die Eintrittskarten sind auch personalisiert. Käufern droht also, am Eingang zum Stadion zurückgewiesen zu werden – und auf den Kosten sitzen zu bleiben. (mg)

Rubriklistenbild: © Chromorange/Imago

Kommentare