- VonStefan Gehreschließen
Viele Straßen in Hamm befinden sich in einem schlechten Zustand. Um das zu ändern, investiert die Stadt rund zehn Millionen Euro. Auch nach Herringen fließt Geld. Eine Straße geht jedoch leer aus.
Herringen – Rund eine Million Euro aus dem Straßensanierungsprogramm des Tiefbau- und Grünflächenamtes sowie dem Unterhaltungsprogramm an Geh-/Radwegen, Fahrbahnen und Ingenieurbauwerken fließt in diesem und im kommenden Jahr in den Stadtbezirk Herringen. Eine Straße, die es dringend nötig hätte und die zu den schlechtesten Straßen in ganz Hamm gehört, ist aber – mal wieder – nicht dabei. Eine Übersicht.
Radbodstraße: Im Abschnitt zwischen der Hafenstraße und der Dortmunder Straße soll die Radbodstraße eine neue Asphaltdecke bekommen. Kosten: 280 000 Euro. Nach Angaben der Stadt soll die Maßnahme im Oktober 2024 durchgeführt werden.
Sanierungen: Schäden auf Johannes-Rau-Straße
Johannes-Rau-Straße: Im Abschnitt zwischen Zum Torksfeld und Dortmunder Straße muss die Ende 2009 freigegebene Johannes-Rau-Straße in Teilbereichen saniert werden. Für 250 000 Euro bekommt sie eine neue Asphaltdecke. Das alles soll im Oktober 2024 passieren.
Erst im Frühjahr 2023 musste die Straße in Teilbereichen dieses Abschnitts wegen Sanierungsarbeiten für rund eine Woche gesperrt werden. Auch im Abschnitt zwischen Zum Torksfeld und Zum Trinkgut musste die Fahrbahn schon an mehreren Stellen saniert werden.
Sanierungen: Auch Lange Straße dabei
Lange Straße: Der auf der Nordseite gelegene Radweg zwischen Schmiedestraße und Zum Trinkgut muss ebenfalls saniert werden. Insgesamt 189 000 Euro stehen hierfür zur Verfügung. Geplant ist die Maßnahme für das dritte Quartal 2024.
Holzstraße: Zwischen der Fangstraße und der Humburgstraße wurde bereits im Mai eine neue dünne Asphaltdeckschicht in Kaltbauweise (DSK) aufgetragen. Kosten: 150 000 Euro.
Romberger Straße: Für 2025 ist geplant, auf der Ronberger Straße – zwischen Sandbochumer Straße und Am Holtkamp – die Fahrbahn zu erneuern. Die Kosten liegen laut der Stadt Hamm bei rund 75 000 Euro.
Sanierungen: Quellenstraße außen vor
Am Tibaum: An der Lippebrücke Am Tibaum/Sandbochumer Weg sind, resultierend aus den Ergebnissen der durchgeführten Bauwerksprüfungen zur Erhaltung der Bausubstanz und Verkehrssicherheit der Bauwerke, Unterhaltungsmaßnahmen erforderlich. Die Kosten belaufen sich auf rund 60 000 Euro (Kostenbeteiligung aufgrund einer Vereinbarung mit dem Kreis Unna).
Quellenstraße: Schon seit Jahren bemühen sich die Politiker darum, dass die Fahrbahn der Quellenstraße saniert wird – zumal diese Maßnahme nicht mehr an die erst in einigen Jahren anstehende Kanalsanierung geknüpft ist. Für die Kanalsanierung muss die Fahrbahn nicht mehr aufgerissen werden, da der Kanal in einer Art unterirdischem Vortrieb (Inliner-Verfahren) verlegt werden kann. Im Sanierungsprogramm ist die Maßnahme dennoch nicht enthalten.