VonJohanna Werningschließen
Die Demo ist das Highlight im CSD in Köln. Die Parade findet in diesem Jahr am 9. Juli statt. In der kompletten Innenstadt gibt es Straßensperrungen und KVB-Störungen.
Köln – Am 9. Juli erstrahlt ganz Köln in Regenbogen-Farben. Denn dann findet wieder die große Parade vom CSD 2023 in Köln statt. Bei der CSD-Demo in Köln nehmen Zehntausende Menschen teil. Gemeinsam wird für die Rechte der LGBTQIA+-Community demonstriert. Los geht es auf der Deutzer Brücke und vor dort in Richtung Kölner Innenstadt – mit immensen Auswirkungen auf den Verkehr und den KVB-Betrieb.
Was man zum CSD 2023 in Köln wissen muss
► Was ist der Cologne Pride? Der Cologne Pride ist ein zweiwöchiges Event und setzt sich für die LGBTQIA+-Community ein. Erstmalig gab es das zweiwöchige Programm im Jahr 2003. Organisiert wird der Cologne Pride vom ColognePride e.V.
► Wann findet der CSD 2023 in Köln statt? Der Cologne Pride 2023 findet vom 24. Juni bis zum 9. Juli statt. Das Highlight: Das CSD-Straßenfest am zweiten Juli-Wochenende – samt CSD-Demo am 9. Juli. Der Demozug ist kilometerlang und wird von über einer Million Besucher vom Straßenrand verfolgt.
► Was ist das Motto beim CSD 2023? Das Motto für den Kölner CSD 2023 lautet – wie bereits in den vergangenen Jahren – „Für Menschenrechte – Viele. Gemeinsam. Stark!“
► Auswirkungen der CSD-Demo 2023: Während der Demonstration kommt es zu Straßensperrungen und KVB-Störungen in ganz Köln.
► CSD im WDR: Auch der WDR überträgt den Kölner CSD 2023. Die Lokalzeit Köln wird am Sonntag, 9. Juli, live (14 - 15 Uhr) vom CSD berichten. Live-Schalten gibt es auch bei WDR 2 und auf den Kanälen von 1LIVE.
CSD-Demo am 9. Juli in Köln: Straßen in der Innenstadt gesperrt
„Infolge der Aufzüge und Veranstaltungen ist am Samstag und Sonntag ganztägig mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen“, heißt es von der Polizei. Wer nicht mitdemonstrieren und feiern möchte, sollte die Kölner Innenstadt am Sonntag, 9. Juli, somit lieber meiden. Denn der CSD findet in der kompletten Kölner Innenstadt statt. Letztes Jahr haben 1,6 Millionen Besucher den Kölner CSD besucht. Der Kölner CSD 2023 soll sogar noch größer werden, wie Hugo Winkels vom ColognePride e.V. gegenüber 24RHEIN sagt.
Losgeht es am Sonntag um 12 Uhr. Dann laufen die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Deutzer Brücke in Richtung Kölner Innenstadt. Von der Brücke geht es über den Heumarkt, die Gürzenichstraße und die Schildergasse zum Neumarkt. Anschließend geht es weiter zum Rudolfplatz und auf die Kölner Ringe. Über die Magnusstraße und die Burgmauer geht es schließlich zum Kölner Dom, wo die CSD-Demo endet. Gegen 18 Uhr sollen die letzten Demo-Gruppen am Ziel ankommen, erklärt Winkels.
Aufgrund der hohen Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der Besucherinnen und Besucher werden die Straßen der Demostrecke gesperrt. Autos kommen somit nur sehr eingeschränkt durch die Kölner Innenstadt. Außerdem hat die Stadt von Samstag (8. Juli, 16 Uhr) bis Montag (10. Juli, 2 Uhr) ein LKW-Fahrverbot eingerichtet.
Die Strecke der CSD-Demo 2023 in Köln: Der Überblick
- Deutzer Brücke
- Heumarkt
- Gürzenichstraße
- Schildergasse
- Neumarkt
- Mittelstraße
- Rudolfplatz
- Hohenzollernring
- Magnusstraße
- Burgmauer
- Komödienstraße
- Kölner Dom
CSD-Demo am 9. Juli in Köln: Parade hat Auswirkungen auf die KVB
Und auch für die KVB gibt es bei dem CSD wieder enorme Einschränkungen. Gewöhnlich kommt es zu Behinderungen und Verzögerungen rund um die Demo vor allem auf der KVB-Linie 1, der KVB-Linie 7 und der KVB-Linie 9. Das ist auch beim Kölner CSD 2023 der Fall. „Im Innenstadtbereich wird es aufgrund zahlreicher Veranstaltungen am gesamten Wochenende zu Sperrungen kommen“, so das Unternehmen.
„Im Busverkehr werden am Sonntag, 9. Juli, die Busse der Linien 136 und 146 im Bedarfsfall stadteinwärts ab der Haltestelle ‚Moltkestraße‘ über eine Ersatzhaltestelle ‚Rudolfplatz‘ geführt und fahren dann über den normalen Linienweg wieder in Fahrtrichtung stadtauswärts.“
Ebenfalls denkbar: Einschränkungen bei den Bus-Linien 136 und 146 und Sperrungen einzelner KVB-Haltestellen. Falls der Neumarkt beispielsweise zu voll sein würde, würden hier die Stopps der Straßenbahnen entfallen. Noch hat sich die KVB allerdings nicht zu möglichen Einschränkungen am 9. Juli geäußert. (jw) Fair und unabhängig informiert, was in Köln und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.
Rubriklistenbild: © Roberto Pfeil/dpa


