VonMatthias Staegeschließen
Daniel Schröderschließen
Es ist stürmisch im Kreis Soest. Der Deutsche Wetterdienst mahnt zu erhöhter Vorsicht. Pünktlich mit Beginn der Warnung gab es die ersten Feuerwehr-Einsätze.
Kreis Soest – Es stürmt im Kreis Soest: Seit 15 Uhr gilt eine amtliche Warnung vor Sturmböen, zwischen 15.30 Uhr und 18 Uhr muss sogar mit schweren Sturmböen gerechnet werden, warnt der DWD.
Seit kurz nach 15 Uhr sind auch die ersten Feuerwehren wegen der Sturmfolgen im Einsatz, so sollen in Anröchte, Bad Sassendorf, Lippetal, Möhnesee, Warstein, Welver und Werl Bäume umgestürzt sein. Der DWD warnt für das Zeitfenster zwischen 15.30 Uhr und 18 Uhr vor schweren Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 und 100 km/h. In Schauernähe sowie exponierten Lagen muss mit orkanartigen Böen bis 110 km/h gerechnet werden.
„Es besteht Gefahr durch vereinzelt umstürzende Bäume und herabstürzende Gegenstände“, warnt der DWD. In der Nähe von Bäumen muss vor allem mit Ästen gerechnet werden, die zu Boden stürzen.
Auch im Soester Stadtgebiet landeten nicht nur dünne Zweige, sondern auch dickere Äste auf Straßen oder Bürgersteigen. Für die Mitarbeiter der Meisterei Grün der Kommunalen Betriebe Soest (KBS) wehte der Wind damit auch eine Menge Arbeit herbei.
Neben dem Wegräumen der Äste galt und gilt die Aufmerksamkeit der städtischen Grün-Experten den Bäumen selber. Zwar werden alle städtischen Bäume regelmäßig unter dem Stichwort „Verkehrssicherungspflicht“ inspiziert und im Bedarfsfall um abgestorbene Äste erleichtert, eine hundertprozentige Sicherheit lässt sich aber so nicht erzielen.
Manche Schäden seien auch erst jetzt zu erkennen, erklärt Thorsten Bottin, Sprecher der Stadt Soest. Während man während der sogenannten Vegetationsperiode – also, wenn die Bäume Blätter tragen – viele abgestorbene Äste daran erkennen könne, dass sie eben kein frisches Grün tragen, seien andere trockene Äste erst jetzt zu erkennen, wenn die Blätter den Blick nicht verstellen. Wir berichten weiter.



