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Sturmtief „Bernd“ sorgte für zahlreiche umgestürzte Bäume und hatte Auswirkungen auf den Verkehr. Der Bahnverkehr normalisiert sich am Dienstagmorgen wieder.
Update vom 7. Januar, 7.08 Uhr: Das Sturmtief ist am Montagabend, 6. Januar, über NRW gefegt und hat vielerorts Bäume auf Gleise stürzen lassen. Das sorgte für Einschränkungen für Autofahrer und Bahnreisende. Pendler sollen nun wieder weitgehend ohne Probleme mit der Bahn fahren können. Die Aufräumarbeiten im Nah- und Regionalverkehr seien fast komplett abgeschlossen und die meisten Strecken wieder frei, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn (DB).
Laut zuginfo.nrw gibt es noch einige witterungsbedingte Beeinträchtigungen auf den Schienen in Teilen von NRW. Viele davon sollen laut Angabe des Portals bis Dienstagmorgen, 8 Uhr, andauern.
So kann etwa die S12 zwischen Blankenberg (Sieg) und Eitorf wegen eines umgestürzten Baumes nur eingleisig fahren. Die Regionalstrecke zwischen Welver und Soest ist ebenfalls nur eingleisig befahrbar. Auf einigen Strecken, so zwischen Lüdenscheid-Brügge und Lüdenscheid sowie zwischen Wuppertal Hauptbahnhof und Essen fällt die Regionalbahn RB 52 aus. Auf beiden Strecken ist dem Portal zufolge Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Sturmtief „Bernd“ in NRW: Umgestürzte Bäume und Verkehrschaos
[Erstmeldung vom 6. Januar] Hamm - Sturmtief „Bernd“ hält Feuerwehren in ganz NRW am Montag, 6. Januar, auf Trab. Mit dem Sturmtief fegten orkanartige Böen über weite Teile Deutschlands. Der DWD warnte vor Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h. In vielen NRW-Städten hat „Bernd“ seine Spuren hinterlassen.
Sturmtief „Bernd“ in NRW: Umgestürzte Bäume und Verkehrschaos
Die Sturmböen wehten am Montag nicht nur Äste von den Bäumen, auch ganze Bäume fielen dem Sturmtief zum Opfer. In Dortmund erwischte es beispielsweise einen Baum auf einem Rewe-Parkplatz. Informationen zufolge stürzte der Baum und bedeckte dadurch komplett ein parkendes Auto. Ein weiteres Auto wurde von dem Baum touchiert.
Glück im Unglück hatte eine Briefträgerin in Bochum auf der Akademiestraße. Ein herabstürzender Baum zerstörte ihr Fahrrad, die Frau blieb aber unverletzt, berichtet die Feuerwehr. Insgesamt zählte die Bochumer Feuerwehr bis 20 Uhr insgesamt 87 Sturmeinsätze. Auch in vielen weiteren NRW-Städten rückten die Feuerwehren aus, um umgestürzte Bäume zu bergen.
Bahnstrecken teilweise gesperrt
Auch auf den Straßen und Autobahnen in NRW kam es zu Einschränkungen durch den Sturm. Die A560 bei Hennef wurde zwischen den Anschlussstellen Hennef West und Hennef Ost vollständig für den Verkehr gesperrt, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Grund dafür sei eine Schallschutzmauer, die durch den Sturm auf die Straße geweht wurde. In Dortmund hingegen wurde unter anderem der Körner Hellweg gesperrt, da ein Baugerüst umzustürzen drohte.
Im öffentlichen Nahverkehr sorgte das Wetter ebenfalls für Chaos. Mehrere Bahnlinien, zum Beispiel die Strecke zwischen Soest und Welver, mussten zeitweise gesperrt werden.
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