VonSvenja Jesseschließen
Am Pfingstmontag hat der Tierpark sein Maskottchen in Form eines Kattas (Lemurenäffchen) offiziell vorgestellt. Nur einen Namen hat es noch nicht – da sollen jetzt die Hammer helfen.
Hamm – Die Idee zu einem eigenen Maskottchen kam Tierparkchef Sven Eiber vor ein paar Monaten. „Es gab im Allee Center eine Maskottchenparade, wo sämtliche Maskottchen der Hammer Vereine und Freizeinrichtungen vor Ort waren, nur wir waren nicht dabei. Da haben wir gesagt, das müssen wir ändern“, sagt Eiber.
Tierpark Hamm hat jetzt auch ein Maskottchen
Mit dem Förderverein war schnell ein Sponsor gefunden. Die Wahl eines Kattas als Maskottchen erklärt der Tierparkchef so: „Wir haben gesagt, es muss ein Tier sein, das im Tierpark zu Hause ist und es sollte ein Tier sein, dass bei den Besuchern beliebt ist. Wir haben auch über Erdmännchen und Alpaka nachgedacht, aber wenn das Maskottchen dann so durch den Park wuselt, passte ein Katta einfach am besten.“
Das Kostüm wurde eigens für den Tierpark bei Maskottchenbauer Felix Schumacher in Hagen erstellt: „Es hat sehr viel Spaß gemacht. Es ist mal was anderes – einen Lemuren baut man nicht immer. Es war anspruchsvoll, den richtigen Gesichtsausdruck zu finden, aber ich bin sehr zufrieden damit – besonders mit der Stoffauswahl, weil sie sehr flauschig ist.“
Neues Maskottchen im Hammer Tierpark: Wer im Kostüm steckt, ist geheim
Davon konnten sich die kleinen und großen Besucher am Montag bereits selbst überzeugen. Nach der Vorstellung drehte das Maskottchen eine allererste Runde durch den Park und stoppte immer wieder, um für Fotos zu posieren.
Wer in dem Kostüm steckt, bleibt ein Geheimnis, denn ansonsten könnte der Zauber verloren gehen, erklärt Schumacher. So gibt es klare Regeln für Maskottchen: „Sie dürfen nicht sprechen, nicht ihren Kopf vor den Besuchern abnehmen und sollten am besten immer von einer weiteren Person begleitet werden. Allein schon, weil es nicht selbst mit den Besuchern reden kann“, erklärt der Maskottchenbauer.
Wie soll das Tierpark-Maskottchen heißen?
Da das Maskottchen noch keinen Namen hat, sollen jetzt die Hammer helfen. Auf der Internetseite der Lippewelle können bis zum 2. Juni Namensvorschläge gemacht werden. Ab dem 5. Juni läuft dann ein Voting.
„Vom Voting erwarte ich viele tolle kreative Vorschläge, die ein bisschen über King Julien hinausgehen. Ich hoffe, dass man uns die Auswahl schwer macht“, sagt Eiber.
