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Tötungsdelikt im Dortmunder Hafen – 13-Jähriger soll Mann getötet haben

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Nach dem gewaltsamen Tod eines Obdachlosen in Dortmund laufen die Ermittlungen. Ein 13-Jähriger soll die Tat begangen haben.

  • Am Hafen in Dortmund ist ein 31-jähriger Mann am Donnerstag (4. April) getötet worden.
  • Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich laut Polizei und Staatsanwaltschaft um einen strafunmündigen 13-Jährigen, der inzwischen in einer geschlossenen Einrichtung sitzt.
  • Zuvor waren der mutmaßliche Täter und die drei weiteren verdächtigen Jugendlichen aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden, allerdings wurde dann das Jugendamt eingeschaltet.

Update vom 8. April, 12:28 Uhr: Nach dem Tötungsdelikt in Dortmund, bei dem ein 13-Jähriger einen Obdachlosen getötet haben soll, laufen die Ermittlungen weiter. Wie die Polizei Dortmund am Montag (8. April) mitteilt, sei der 13-jährige Tatverdächtige seit Freitag (5. April) durch das Jugendamt Dortmund zunächst in eine geschlossene Einrichtung untergebracht worden. Die Ermittlungen dauern an.

Tötungsdelikt im Dortmunder Hafen – 13-Jähriger soll Mann getötet haben

Update vom 6. April, 15:43 Uhr: Die Untersuchungen zum gewaltsamen Tod eines Obdachlosen in Dortmund sind noch im Gange. Nach dem Vorfall am Donnerstagabend nahm die Polizei ein weiteres Kind im gleichen Alter sowie zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren fest. „Wir prüfen, ob wir den Jugendlichen ein strafrechtlich relevantes Verhalten nachweisen können“, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dortmund der dpa am Samstag. Nach bisherigen Erkenntnissen waren sie jedoch nicht an der Tat selbst beteiligt.

Nach ihrer Befragung wurden die beiden 13-Jährigen aus dem Polizeigewahrsam entlassen und ihren Eltern übergeben. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärte, dass sie keinen Einfluss darauf hätten, was nun mit dem mutmaßlichen Täter passiere. Das Jugendamt wurde in den Fall eingebunden. Auch die beiden anderen Jugendlichen wurden nach ihrer Vernehmung am Freitag aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Obdachloser in Dortmund erstochen: Verdächtige Jugendliche aus Polizeigewahrsam entlassen

Update vom 5. April, 19 Uhr: Nach dem gewaltsamen Tod eines Mannes am Dortmunder Hafen wurden auch die beiden 14- und 15-jährigen Verdächtigen von der Polizei wieder an ihre Eltern übergeben. Sie waren am Freitag im Beisein von Anwälten von der Polizei vernommen worden. „Eine Beteiligung an der Straftat des Kindes ist aktuell nicht anzunehmen“, sagte Staatsanwalt Henner Kruse.

Das Video, das die Tat zeigt, wurde laut Kruse mit dem Handy des 14-Jährigen aufgenommen. Der mutmaßliche Täter, ein 13-jähriger Junge, und ein gleichaltriger Jugendlicher waren bereits zuvor aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden. Der mutmaßliche Täter ist nicht strafmündig.

Tötungsdelikt im Dortmunder Hafen – 13-Jähriger soll Mann getötet haben

Update vom 5. April, 14:38 Uhr: Ein 13-jähriger Junge soll einen Obdachlosen am Dortmunder Hafen getötet haben. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Im Vorfeld habe es eine verbale Auseinandersetzung zwischen dem Opfer und dem Kind gegeben. Ein Handyvideo zeige, wie das Kind am Donnerstagabend mit einem Messer auf den Mann eingestochen haben soll. Es gebe zudem auch entsprechende Aussagen von den ebenfalls vorübergehend festgenommenen drei weiteren Minderjährigen. Die Polizei hatte am Donnerstagabend vier minderjährige Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Es handelte sich um den 13-Jährigen, ein weiteres gleichaltriges Kind und um zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren. 

Die beiden strafunmündigen 13-Jährigen waren bereits nach ihrer Anhörung aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden. Die zwei Jugendlichen hatte sich den Angaben zufolge anwaltlich vertreten lassen und kamen am Freitag ebenfalls auf freien Fuß. „Eine Beteiligung an der Straftat des Kindes ist aktuell nicht anzunehmen.“

Zeugen hatten eine Auseinandersetzung beobachtet und die Polizei gerufen. Die vier Minderjährigen waren geflohen, aber Minuten später vorläufig festgenommen worden. Nach bisherigem Ermittlungsstand sei nun davon auszugehen, dass die Vier „zufällig am Hafen auf das Opfer trafen“, hieß es am Freitag. Es soll zu Beleidigungen zwischen dem 13-Jährigen und dem Obdachlosen gekommen sein. Es folgte demnach eine Rangelei, der 13-Jährige soll dann zugestochen haben. Das mögliche Tatmesser sei von einem Polizeihund in Tatortnähe aufgespürt worden. 

Tötungsdelikt im Dortmunder Hafen – 13-Jähriger soll Mann getötet haben

Update vom 5. April, 14:08 Uhr: Die nach dem Tötungsdelikt am Dortmunder Hafen durchgeführte Obduktion ergab am Freitag (5. April), dass das 31-jährige Opfer durch mehrere Messerstiche getötet wurde. Ein 13-jähriger Junge soll den Obdachlosen getötet haben, das teilen Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. „Nach den durchgeführten Ermittlungen und insbesondere der Auswertung eines Videos steht fest, dass ihm die tödlichen Stiche von einem der strafunmündigen Kinder beigebracht wurden“, heißt es in der Mitteilung weiter.

Im Vorfeld sei es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem Opfer und dem Kind gekommen. „Die beiden Jugendlichen wurden aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Eine Beteiligung an der Straftat des Kindes ist aktuell nicht anzunehmen“, heißt es weiter. Die Ermittlungen dauern an.

Tötungsdelikt im Dortmunder Hafen: vier Festnahmen – Kinder und Jugendliche verdächtigt

Bei einer Auseinandersetzung im Dortmunder Hafen ist am Donnerstag ein Mensch nach einer Gewaltanwendung gestorben.

Update vom 5. April, 11:35 Uhr: Staatsanwaltschaft und Polizei in Dortmund haben sich erneut zu dem Tötungsdelikt geäußert, das sich am 4. April am Hafen zugetragen haben soll. „Das Opfer konnte mittlerweile identifiziert werden. Es handelt sich um einen 31-jährigen Mann, der zuletzt keinen bekannten Wohnsitz hatte“, teilen die Behörden mit. Bei den vier Festgenommenen handelt es sich um zwei strafunmündige Kinder und um zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren. Die beiden Kinder sind nach ihren Anhörungen bereits aus dem Polizeigewahrsam entlassen, so Polizei und Staatsanwaltschaft.

„Die beiden Jugendlichen lassen sich anwaltlich vertreten und sollen im Laufe des Tages noch vernommen werden. Im Anschluss soll entschieden werden, ob sie dem Haftrichter vorgeführt werden“, heißt es weiter. Nach bisherigem Ermittlungsstand sei davon auszugehen, dass die vier Festgenommenen zufällig am Hafen auf das Opfer trafen. Das mögliche Tatmesser wurde von einem Diensthund der Polizei in Tatortnähe gefunden und von den Beamten sichergestellt. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern weiter an.

Tödliche Auseinandersetzung im Dortmunder Hafen – Vier Festnahmen

Update vom 5. April, 8:25 Uhr: Auch am Morgen nach der tödlichen Auseinandersetzung an einem Hafen in Dortmund sind viele Fragen noch offen. Polizei und Staatsanwaltschaft kündigten an, am Freitagvormittag (5. April) weitere Details zu dem Vorfall veröffentlichen zu wollen. Eine bislang nicht identifizierte Person war am Donnerstagabend dort gestorben, vier Personen wurden vorläufig festgenommen.

Tödliche Auseinandersetzung im Dortmunder Hafen – Vier Festnahmen

Dortmund – Im Hafen von Dortmund hat es am Donnerstag (4. April) eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gegeben. Eine bislang noch nicht identifizierte Person kam dabei laut Polizei und Staatsanwaltschaft „nach einer Gewaltanwendung“ ums Leben. Vier Personen wurden vorläufig festgenommen.

Person stirbt bei Auseinandersetzung im Dortmunder Hafen – Polizei ermittelt

Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützen die Kriminalpolizei im Dortmunder Hafen.

Der Vorfall ereignete sich laut den Ermittlern gegen 18:30 Uhr. Zeugen beobachteten die Auseinandersetzung und riefen die Polizei. „Vier Personen flüchteten. Die Polizei konnte sie neun Minuten später vorläufig festnehmen“, heißt es in der Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft. Alle vier Festgenommenen befinden sich derzeit in Polizeigewahrsam und wurden von den Ermittlern identifiziert.

Die Kriminalpolizei sichert derzeit Spuren in der Nähe unterhalb des Hafenamtes, direkt neben der Event-Location „Tyde“. Auf der gegenüberliegenden Seite des Hafenbeckens sitzen auf der Hafenpromenade gerne viele Menschen. Auch Taucher der Feuerwehr sind am Einsatz vor Ort beteiligt. Bilder zeigen, wie das Hafenbecken mit Strahlern an einer Drehleiter ausgeleuchtet wird.

Was genau passiert ist, ist derzeit noch unklar. „Weitere Auskünfte zum Tatablauf sind am heutigen Abend nicht möglich“, so die Ermittler. Am Freitag (5. April) wollen Polizei und Staatsanwaltschaft weitere Details zu dem Vorfall nennen. Es ist bereits der zweite Todesfall in Dortmund innerhalb weniger Tage. Am Mittwoch (3. April) war ein Mann an der Reinoldikirche nach einem Polizeischuss gestorben. (jr mit dpa) Der Redakteur hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.

Rubriklistenbild: © Wickern/news4 Video-Line TV/dpa/picture alliance

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