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Nachfrage nach Ferienhäusern in NRW gestiegen – besonders in einigen Regionen

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Die Ferienhäuser in NRW sind bei Urlaubern 2024 deutlich gefragter als noch im Vorjahr. In so manchen Regionen ist Nachfrage besonders stark gestiegen.

Köln - Nordrhein-Westfalen als Urlaubsziel? Das können sich offenbar immer mehr Menschen vorstellen. Nicht nur, dass einige der Ausflugsziele im Land Besucherrekorde verzeichnen. Auch die Übernachtungszahlen in Hotels, Pensionen und auf Campingplätzen haben 2023 ein Allzeithoch erreicht. Mit den ersten warmen Tagen im Jahr 2024 zeichnet sich jetzt bereits ab, dass das bevölkerungsreichste Bundesland seinen Erfolgskurs wohl fortsetzen wird. So sind beispielsweise Ferienhäuser deutlich stärker gefragt als noch im Vorjahr. So manche Region in NRW sticht dabei besonders hervor.

Immer mehr Ferienhausurlauber in NRW – Nachfrage boomt

Die Beliebtheit von Ferienhausurlauben in Nordrhein-Westfalen hat deutlich zugenommen, wie eine Auswertung der Reise-App Expedia und der Ferienhausplattform FeWo-direkt zeigt. Zwischen dem 1. Januar und dem 15. April dieses Jahres haben sich die Suchanfragen für den Sommer 2024 in diesem Bereich mehr als verdoppelt. Die Website verzeichnete einen Anstieg der Suchanfragen nach Ferienhausaufenthalten in NRW um 160 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Berücksichtigt wurden Anfragen für Aufenthalte zwischen dem 22. Juni und dem 8. September.

Die Nachfrage nach Ferienhäusern in NRW ist 2024 um 160 Prozent gestiegen. (Symbolbild)

Vier Regionen bei Ferienhausurlaubern besonders gefragt

Vier Regionen im bevölkerungsreichsten Bundesland stechen dabei besonders hervor. Eine davon ist das Sauerland. Die Region rund um Iserlohn, Arnsberg und Lüdenscheid zieht beispielsweise durch den höchsten natürlichen Wasserfall in NRW immer wieder Touristen in den Osten des Landes. Die Eifel – eine weitere gefragte Region für Ferienhausurlauber – wird unter anderem für Schiffstouren auf dem Rursee gerne besucht. Auch die Nachfrage für Aufenthalte in malerischen Städten Monschau sowie für den Teutoburger Wald war 2024 bislang sehr hoch.

Enge Gassen, Fachwerkhäuser und tanzende Strommasten – 9 besondere Ausflugsziele im Ruhrgebiet

Der Wasserturm, in dem sich die Camera Obscura befindet, geht weit über die Baumkronen hinaus.
In Mülheim an der Ruhr gibt es die größte begehbare Kamera der Welt. Die „Camera Obscura“ befindet sich in einem alten Wasserturm. In einem Loch in der Kuppel wurden Spiegel und Objektiv installiert. Das Licht fällt dadurch auf einen runden Projektionstisch. Darauf können alle Objekte in einer Entfernung von 13 Metern bis zum Horizont scharf abgebildet werden. © UBACH/de la Riva/Imago
Der Westfalenpark Dortmund mit der Seilbahn und Blick auf den Fernsehturm.
Der Westfalenpark Dortmund ist immer ein schönes Ausflugsziel. Eine neue Perspektive gibt es mit der Seilbahn. Diese fährt einmal über den gesamten Park hinweg und bietet einen tollen Ausblick auch über Teile der Stadt. Unter anderem den Fernsehturm kann man hervorragend sehen. © Rupert Oberhäuser/Imago
Die Grimberger Sichel, eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den Rhein-Herne-Kanal.
Die Grimberger Sichel ist ein Highlight bei einer Radtour oder einem Spaziergang in und um Gelsenkirchen. Die Fußgänger- und Radfahrerbrücke führt in einem halbkreisförmigen Bogen über den Rhein-Herne-Kanal. Sie ist Teil der Erzbahntrasse, einer zur Fahrradroute ausgebauten, ehemaligen Bahntrasse. © blickwinkel/S. Ziese/Imago
Luftbild des Berger-Denkmals auf Hohenstein in Witten
Das Berger-Denkmal auf Hohenstein in Witten bietet einen atemberaubenden Blick auf weite Teile des Ruhrgebiets. In Erinnerung an Heinrich von Berger, der eine große Rolle für die Entwicklung der Bergbauregion Witten gespielt hat, ragt der Aussichtsturm 21 Meter in die Höhe. © Olaf Ziegler/Funke Foto Services/Imago
Altstadt Hattingen mit Blick auf die St.-Georgs-Kirche und Fachwerkhäuser.
Umrahmt von größeren Städten des Ruhrgebiets liegt Hattingen in einem Dreieck zwischen Essen, Bochum und Wuppertal. Besonders der Stadtkern ist einen Besuch wert. In den vielen kleinen Gassen kann man sich bei einem Spaziergang verlieren. Rund um die St.-Georgs-Kirche kann man viele urige Fachwerkhäuser bestaunen. Überall in der Stadt findet man zudem Infotafeln, mit Hilfe derer man die mittelalterliche Stadtgeschichte entdecken kann. © imagebroker/Imago
Das Kloster Saarn mit seinem Kräuter- und Klostergarten.
In und um das Kloster Saarn in Mülheim gibt es viel zu entdecken. Einen schönen Ausflug kann man in den Kloster- und Kräutergarten des Klosters machen. Im Inneren des Klostern gibt es ein Museum, das sich mit der Geschichte des Klosters und dem Kloster-Leben im Mittelalter beschäftigt. Auf der weitläufigen Anlage findet man gut erhaltene und restaurierte Baubestandteile, die aus dem 13. bis 19. Jahrhundert stammen. © Lars Heidrich/Funke Foto Services/Imago
Die Skulptur „Der Zauberlehrling“ in Oberhausen auf freiem Feld
Der Zauberlehrling wird nicht ohne Grund auch tanzender Strommast genannt. Denn dieser Eindruck entsteht beim Betrachten der Skulptur. Anlässlich der Emscherkunst-Ausstellung 2013 wurde die Skulptur fest installiert und ist später zudem Teil des Emscherkunstweges geworden. Ein Spaziergang lohnt sich. © Olaf Fuhrmann/Funke Foto Services/Imago
Die Aussicht vom Kaiserberg auf den Phoenixsee und die Stadt Dortmund bei Sonnenuntergang.
Der Kaiserberg in Dortmund ist ein künstlich angelegter Berg mitten in der Stadt direkt am Phoenixsee. Nicht nur auf den See hat man von oben eine tolle Aussicht. Der Blick reicht über Dortmund hinaus auf Teile des Ruhrgebiets. Bei schönem Wetter lässt sich hier perfekt der Tag ausklingen. © Jochen Tack/imago
Luftbild von Schloss Hohenlimburg in Hagen im Ruhrgebiet
Das Schloss Hohenlimburg in Hagen ist sagenumwoben. Es ist die nach eigenen Angaben einzige mittelalterliche Höhenburg in Westfalen, die weitgehend in ihrem Originalzustand erhalten ist. Vom Schloss aus hat man eine beeindruckende Aussicht auf das Lennetal. © Hans Blossey/Imago

Spontan in den Ferienhausurlaub? Was man wissen muss

Laut FeWo-direkt sollten Urlauber, die derzeit noch auf der Suche nach einem Ferienhaus sind, die Randzeiten der Sommerferien ins Auge fassen – also Anfang Juli und Ende August. Am 30. April standen auf dem Portal noch deutlich mehr Ferienunterkünfte zur Verfügung. „Insbesondere die Sonntage sind beliebte Buchungstage für Ferienunterkünfte“, wird Wolfgang Pagl von FeWo-direkt in der Mitteilung zitiert. „Idealerweise beginnt man mit der Recherche zu Wochenbeginn und entscheidet sich bis Donnerstag oder Freitag.“ (mg)

Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

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