- VonTorsten Haarmannschließen
Die Begeisterung am Straßenrand für die Lichterfahrt der Trecker war in der Corona-Zeit groß. Nun macht sich am Sonntag, 10. Dezember, eine Privatinitiative zu „Ein Funken Hoffnung“ quer durch den Hammer Osten auf.
Uentrop – Landwirte und Freunde historischer Schlepper sorgten in den Corona-Jahren mit ihren Trecker-Korsos für „Ein Funken Hoffnung“. Die Pandemie ist offiziell vorbei. Die Krisen sind es nicht.
So erkennt der Uentroper Sven Büttner nach wie vor den dringenden Bedarf, den Menschen auch in dieser Adventszeit helle Momente der Freude und Hoffnung zu geben. Weil die Organisatoren der vergangenen Jahre diesmal keinen Korso planen, hat er nun selbst die Initiative ergriffen – entschlossen auch, weil er ein König ist. Mit Dutzenden Schleppern zieht „Ein Funken Hoffnung“ am Sonntagabend, 10. Dezember, quer durch den Stadtbezirk Uentrop.
Corona hat etwas den Schrecken verloren, die Nachrichten bleiben aber voller Meldungen über Krisen, vom Krieg in der Ukraine und in Israel und dem Gaza-Streifen. Ein Zeichen der Hoffnung werde den Menschen guttun, so der Gedanke von Sven Büttner. „Es war immer schön“, erinnert er sich an die Reaktionen der Menschen bei den vergangenen Korsos. Die Zuschauer ließen sich von der aufbauenden und aufmunternden Stimmung an den Straßenrändern mitreißen, wenn die mit bunten Lichtern geschmückten, großen Trecker in einer PS-starken Lichterprozession an ihnen vorbeizogen – eine positive Kraft, die sich auf die Menschen übertragen soll und Hoffnung macht. Das soll nun nicht mehr sein?
„Ein Funken Hoffnung“ in Uentrop: Bis zu 50 Schlepper
„Ich habe gesagt, wir müssen was tun“, erklärt Büttner. Und weil kein anderer sich meldete, „mache ich es als Privatperson und, weil ich der amtierende Schützenkönig des Schützenvereins Schmehausen 1836 bin“. Als solcher fühlt er sich aufgefordert, im Fall der Fälle die Initiative zu ergreifen.
Den Treckerkorso hat er offiziell bei den Behörden angemeldet, wie er sagt. Bis zu 50 Schlepper könnten mitfahren. Rückmeldungen hat er von Mitstreitern des Dolberger Schlepperstammtischs, aus dem Kreis der Treckerfreunde Norddinker und von Landwirten der Umgebung.
„Ein Funken Hoffnung“ in Uentrop: Die Strecke
Hoffnungsvoll beleuchtet und geschmückt starten die Trecker am Sonntag, 10. Dezember, um 17 Uhr vom K’Park des Gewerbegebiets Uentrop und kommen im Herzen des Stadtbezirks am Maxi-Center zum Ziel. All das, „um ein Funken Hoffnung“, wie Büttner sagt, „gegen Krieg und Gewalt in der Welt zu senden“.
Der Schlepperkorso „Ein Funken Hoffnung“ stellt sich auf der K’Park-Straße im Gewerbegebiet Uentrop auf. Von dort geht es weiter über Zollstraße, Uentroper Dorfstraße, Raiffeisenstraße, Mühlenstraße, Alter Uentroper Weg, Ludwig-Teleky-Straße, Soester Straße, Alte Soester Straße, Marker Dorfstraße, Ostwennemarstraße, Kirchweg, Soester Straße, Am Hagenkamp, Marker Dorfstraße, Karl-Mecklenbrauck-Weg, Knäppers Grund, Papenweg, Ammerweg bis zum Maxi-Center.
In Hamm machen sich weitere Treckerfahrer zu „Ein Funken Hoffnung“ auf den Weg. Der Landwirtschaftliche Ortsverein Pelkum-Lerche startet am Sonntag, 17. Dezember, um 17 Uhr am Neuen Weg in Lerche. Nach einer Fahrt durch Pelkum und Herringen ist kurz nach 20 Uhr die Sandbochumer Straße das Ziel. Ein ausführlicher Bericht dazu folgt.