26 Millionen Euro Investition

Stadt will weitere 50 Straßen sanieren – Einschränkungen für Auto- und Busverkehr

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Stellen das Straßenbauprogramm vor: Markus Moch (Tiefbauamt, von links), Oberbürgermeister Marc Herter und Stadtbaurat Andreas Mentz.
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26 Millionen Euro sollen investiert werden. Dazu gehören Großvorhaben wie die Goethestraße genauso wie Nebenstraßen und Radwege.

Hamm – Fast 26 Millionen Euro will die Stadt in diesem und im nächsten Jahr in die Straßensanierung investieren. Zu den 50 Maßnahmen, die Oberbürgermeister Marc Herter (SPD) am Montag im Rathaus vorstellte, gehören Großvorhaben wie die Goethestraße, der Hellweg und das Westentor, aber auch zahlreiche Anliegerstraßen. Und es soll nicht nur um Fahrbahnen für Autos, sondern auch um Bürgersteige und Radwege gehen.

Das Spektrum reiche dabei von der Oberflächenerhaltung bis zur Grundsanierung inklusive Kanalbau, sagte Stadtbaurat Andreas Mentz. Was wo gemacht werde, folge einer Priorisierung, die laufend aktualisiert werde. Wichtig sei, bei Bauarbeiten auf gesperrten Hauptstraßen immer Parallelrouten offenzulassen.

Goethestraße in den Sommerferien fertig

So wird mit der Sanierung der Ludwig-Erhard-Straße erst begonnen, wenn die Goethestraße wieder vollständig frei ist. Ab den Sommerferien soll das Mentz zufolge so sein. Mit Heessener, Ludwig-Teleky- und Münsterstraße kommen in diesem Jahr noch weitere Verbindungen dran, die mit Behinderungen für den Auto- und Busverkehr verbunden sind.

Alles geschehe in enger Abstimmung mit Lippeverband und Stadtwerken, sagte Tiefbau-Abteilungsleiter Markus Moch. Man wolle vermeiden, eine Straße innerhalb kurzer Zeit zweimal aufreißen zu müssen. Auf den Baustellen gebe es immer wieder Unvorhergesehenes, häufig fänden sich Leitungen dort, wo keine in den Plänen stehen.

Weitere Straßensanierungen geplant

Möglich sei das umfangreiche Programm durch die Stadt-Tochter Hamm Invest, sagte Herter. Die übernehme die Finanzierung zahlreicher Hochbauten, sodass im Haushalt mehr Mittel für den Tiefbau frei würden.

Das 50-Baustellen-Paket ist noch nicht das Ende der Sanierungswelle. Mentz zufolge bereitet man gerade die Erneuerung von Alleestraße, Bockumer Weg, Heessener Straße und Wilhelmstraße in den kommenden Jahren vor.

Die Vorhaben (alphabetische Reihenfolge)

Bereits in Bau: Am Gallberg, Frankenstraße, Goethestraße, Lilienstraße, Museumsstraße, Pieperstraße, Rautenstrauchstraße, Spichernstraße, Vöhde, Westentor und Ziegelstraße; noch im laufenden Jahr: Dambergstraße, Grönebergstraße, Heessener Straße, Hellweg, Holteneck, Johannes-Rau-Straße, Kampstraße, Killwinkler Straße, Kirchweg, Klemmestraße, Isenburg, Ludwig-Erhard-Straße, Ludwig-Teleky-Straße, Mühlenstraße, Münsterstraße, Neptunstraße, Oswaldstraße, Pedinghauser Markt, Pollgartenstraße, Radbodstraße, RLE-Radweg, Schneckenweg, Selmigerheideweg, Veilchenstraße, Verbindungsweg und Zum Dahl; im kommenden Jahr: An der Dorfeiche, Auf Kösters Kamp, Dahlienstraße, Freiligrathstraße, Goldmersch, Grünstraße, Hammer Straße, Hegelstraße, In Süddinker, Lindenfelder Weg, Merschstraße, Radbodstraße, Stadthausstraße, Stettiner Straße, Südring, Südstraße, Von-Galen-Straße, Wiescherhöfener Straße und Zilleweg.

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