VonOlaf Moosschließen
Eine weitere Hiobsbotschaft aus der Auto-Branche: Nach Renault Wahl und Ford Pflug wird ein weiteres Autohaus in Lüdenscheid schließen.
Lüdenscheid - Die nächste Hiobsbotschaft aus der heimischen Automobil-Branche erreichte die Kreisstadt am Donnerstagnachmittag: Das Autohaus Nolte, Opel-Händler an der Hohen Steinert gegenüber dem Hellweg-Baumarkt, wird den Standort Lüdenscheid zum Jahreswechsel aufgeben. Nach dem Aus von Renault Wahl an der Königsberger und Ford Pflug an der Berliner Straße ist das die dritte schlechte Nachricht innerhalb weniger Monate.
Wie es in einer Mitteilung der Autohausgruppe Gebrüder Nolte heißt, konzentriere sich das Unternehmen „künftig auf die entlang der West-Ost-Achse liegenden Betriebe von Gevelsberg über Hagen, Schwerte und Iserlohn bis nach Hemer und wird ihr Autohaus in Lüdenscheid an der Hohen Steinert zum Jahresende schließen. Betriebsbedingte Kündigungen gibt es nicht.“
Mitarbeiter werden auf andere Standorte verteilt
Die Mitarbeiter des Lüdenscheider Betriebes sollen die Teams in den übrigen Gebrüder-Nolte-Standorten rund um die Marken Opel, Peugeot, Honda, Hyundai und Volkswagen „geeignet verstärken“, teilt das Unternehmen mit. „Die Kunden von Gebrüder Nolte Lüdenscheid werden eingeladen, künftig die automobilen Dienste in den Betrieben Hagen oder Iserlohn – zu entsprechend attraktiven Konditionen – wahrzunehmen. Auch warten bis zum 31. Dezember in Lüdenscheid noch Alles-muss-raus-Fahrzeugangebote auf Interessenten.
Auf dem ungefähr 4000 Quadratmeter großen Gelände zwischen dem Berufskolleg am Raithelplatz, dem Hellweg-Baumarkt und dem Aldi-Markt am Eingang des Gewerbegebietes Buckesfeld soll laut Unternehmerin Petra Pientka bald wieder neues Leben einziehen. Interessenten können sich mit ihrem jeweiligen Konzept – zum Beispiel aus dem Bereich Handwerk, Bildung, Handel oder Gastronomie – bei Gebrüder Nolte melden per E-Mail an immobilien@noltegruppe.de. „Getreu dem Firmenzweck ‚Wir wollen Menschen dienen‘ sind auch Anfragen aus dem Bereich Soziales/Pflege oder Wohnprojekte willkommen.“

