VonMarvin K. Hoffmannschließen
Doris Krumey, Chefin von „Paper-la-papp“, geht in den Ruhestand. Ende 2024 macht das Traditionsgeschäft zu. Ans Aufhören denkt sie aber nicht.
Essen – Dass sich eine Nachfolgersuche als schwierig erweisen kann, ist nicht neu. So sucht unter anderem eine Kult-Kneipe aus Essen einen neuen Besitzer. Sie soll fortgeführt werden. Andere Läden müssen hingegen schließen – so wie etwa „Schmeltzer Antik“ aus Duisburg. Auch ein Laden aus dem Essener Stadtteil Kettwig wird nun schließen. Die Besitzer wendet sich mit rührenden Worten an ihre Stammkunden.
Traditionsgeschäft schließt und veranstaltet Räumungsverkauf – rührende Worte zum Abschied
Das Traditionsgeschäft „Paper-la-papp“ schließt, die jetzige Chefin verabschiedet sich nämlich in die Rente. „Viele von Euch wissen es ja schon: Ich gehe Ende des Jahres in den Ruhestand“, schreibt Doris Krumey in einem entsprechenden Facebook-Posting und ergänzt: „Die Ära Paper-la-papp geht damit zu Ende.“ Schon am 14. Dezember 2024 soll der letzte Öffnungstag sein, der Räumungsverkauf läuft bereits.
Für die umtriebige Kettwigerin offenbar kein leichter Schritt. Mit 70 Jahren rücken aber nun mal andere Dinge im Leben in den Vordergrund. „Es war eine schöne, spannende, aufregende Zeit“, erklärt sie. Aber jetzt beginne für sie ein neuer Lebensabschnitt: „Ich möchte Zeit haben für meine Familie, die Enkelkinder, für mich.“
Der Räumungsverkauf ist nicht das Ende
Und in Essen zur Ruhe setzen will sich Doris Krumey offenbar nicht. Sie plant zu reisen, ein Buch über ihre einjährige Motorradtour durch Amerika zu schreiben und andere Dinge. Ihre Kundschaft dürfte sie trotzdem vermissen.
„Danke für viele Jahre Treue, für viele schöne Gespräche, die sich beim Einkauf ergeben haben“, schreibt sie und fragt: „Was wäre ein Geschäft ohne Euch?“
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