- VonAndreas Eickhoffschließen
Auf der A2 kam es zu einem Unfall bei Starkregen. Ein Mercedes-Fahrer verlor die Kontrolle über sein Auto – und hatte großes Glück.
Rheda-Wiedenbrück - Bei Starkregen war am frühen Mittwochabend (3. August) um 18.45 Uhr ein 31-Jähriger aus Sundern (NRW) auf der A2 in Richtung Hannover auf der linken Fahrspur unterwegs. Nach eigenen Angaben den Polizeibeamten gegenüber mit etwa 160 km/h. Er verlor die Gewalt über die Limousine, die zunächst in die Leitplanke krachte und anschließend noch gegen einen polnischen Lkw schleuderte. Wie durch ein Wunder konnte der Autofahrer nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen, er hatte sich lediglich leichte Blessuren zugezogen.
Unfall bei Starkregen – Fahrer wie durch ein Wunder nur leicht verletzt
Wie die Polizeibeamten an der Unfallstelle mitteilten, driftete der Mercedes kurz vor der Brücke Geweckenhorst zwischen den Anschlussstellen Herzebrock-Clarholz und dem Kreuz mit der B64 zunächst nach rechts von der Fahrbahn und kollidierte mit der Leitplanke. Der Pkw schleuderte zurück Richtung Fahrstreifen, wo er schließlich noch gegen das Heck eines Aufliegers prallte. Der Lkw wurde von einem 33-Jährigen gesteuert.
Nach den ersten Notrufen bei der Kreisleitstelle der Feuerwehr in Gütersloh wurde zunächst ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert, da unter anderem gemeldet worden war, der Mercedesfahrer sei in dem Wrack eingeklemmt.
Neben den Löschzügen Wiedenbrück und St. Vit rückten zwei Rettungswagen aus der Doppelstadt sowie ein weiterer aus Rietberg aus, ferner das Notarzteinsatzfahrzeug aus Rheda-Wiedenbrück. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort waren, konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Der Firmenwagen hat nur noch Schrottwert, er musste abgeschleppt werden. Der Schaden wird von der Polizei auf rund 45.000 Euro geschätzt.
Auf einem Rastplatz an der A2 zwischen Beckum und Hamm ereignete sich kürzlich ein schwerer Unfall. Ein Mann schwebte in Lebensgefahr.