In Fahrzeug gekracht

Vorfahrt genommen: Motorradfahrer stirbt bei Unfall

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Bei einem Unfall in Gütersloh kam ein Motorradfahrer ums Leben.
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In Gütersloh wurde einem 48-jährigen Motorradfahrer die Vorfahrt genommen. Er krachte in ein anderes Fahrzeug. Der Mann überlebte den Unfall nicht.

Gütersloh - In Gütersloh (NRW) hat sich ein tödlicher Unfall ereignet. Ein Motorradfahrer wurde am Donnerstagmorgen, 25. Januar, gegen 6.30 Uhr so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde dem 48-jährigen Zweiradfahrer aus Gütersloh vor einem abbiegenden Pkw die Vorfahrt genommen.

Vorfahrt genommen: Motorradfahrer stirbt bei Unfall

Der 48-Jährige, so die ersten Ermittlungen der Polizei, war im morgendlichen Berufsverkehr auf der Münsterlandstraße (L806) aus Richtung Bielefeld kommend nach Marienfeld unterwegs. Er wollte offenbar die Brockhagener Straße (L782) geradeaus überqueren. Nach vielen schweren Unfällen ist die Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich der Münsterlandstraße auf 50 Kilometer pro Stunde begrenzt.

Gleichzeitig war ein 28-Jähriger aus Harsewinkel mit einem VW Caddy auf der Münsterlandstraße in entgegengesetzter Richtung unterwegs. Er wollte im Kreuzungsbereich links abbiegen, um seine Fahrt in Richtung Halle fortzusetzen. Die 125er Honda prallte in die Beifahrertür des Kastenwagens und fiel mit dem Fahrer auf den Asphalt. Ersthelfer riefen die Rettungskräfte und reanimierten umgehend den regungslosen Motorradfahrer bis zum Eintreffen der professionellen Helfer.

Trotz aller Bemühungen konnte die Notärztin letztlich nur noch den Tod des 48-Jährigen feststellen.Neben zwei Rettungswagen und dem Notarzteinsatzfahrzeug eilten auch die Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie des Löschzuges Spexard zu der Unfallstelle. Ehrenamtliche Mitarbeiter der Notfallseelsorge wurden an die Unfallstelle gerufen.

Motorradfahrer stirbt bei Unfall: Autofahrer umfahren Absperrung

Zur Sicherung aller relevanten Unfallspuren, sowohl digital als auch analog, eilten die Spezialisten für die Spurensicherung nach einem Verkehrsunfall aus Bielefeld zu der Unfallstelle. Sie machten Übersichtsaufnahmen mit einer Drohne, fotografierten Trümmerteile und Gummiabrieb auf der Fahrbahn. Ferner beauftragte die Staatsanwaltschaft Bielefeld einen Sachverständigen mit der Rekonstruktion des Unfallgeschehens. Der Caddy sowie das Kleinkraftrad wurden für weitere Untersuchungen sichergestellt.

Zunächst wurde der Berufsverkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet, später hatten Mitarbeiter des städtischen Bauhofes Absperrbaken zur Verkehrslenkung aufgebaut. Die wurden aber nicht von allen Autofahrern ernst genommen, sie fuhren einfach an der Absperrung vorbei und mussten schließlich unmittelbar an der Unfallstelle wenden.

Einige Tage zuvor stießen auf einer Kreuzung in Gütersloh zwei Autos frontal zusammen. Die Feuerwehr rettete einen schwerverletzten Mann aus einem der Pkw.

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