VonDominik Maaßschließen
Auf der Autobahn 44 bei Werl ist am Montagnachmittag ein Lastwagen verunglückt. Das Fahrzeug kippte auf die Seite, der Fahrer war eingeklemmt. Die Autobahn musste kurzzeitig gesperrt werden. Der Verkehr staute sich.
Werl – Gegen 14.25 Uhr rückten am Montagnachmittag, 3. März, zahlreiche Kräfte der Werler Feuerwehr zur Autobahn 44 aus. Nach Angaben der Feuerwehr war in Fahrtrichtung Kassel, zwischen dem Autobahnkreuz Werl und der Anschlussstelle Werl-Süd, ein Lastwagen von der Fahrbahn abgekommen und in den Graben gekippt.
Unfall mit Lastwagen gemeldet: Einsatz auf der Autobahn 44
Laut Feuerwehrchef Karsten Korte handelte es sich beim Fahrzeug um einen Tanklastwagen zur Abwasserentsorgung, der aber nicht beladen gewesen sei. „Der Fahrer war im Bein- und Brustbereich eingeklemmt und musste von uns mit technischem Gerät befreit und Patienten schonend aus dem Fahrzeug geholt werden“, erläuterte Korte. Der Fahrer habe aber zum Glück keine besonders schweren oder gar lebensgefährlichen Verletzungen davongetragen. Noch auf der Trage habe er sich bei den Einsatzkräften für deren Hilfe bedankt. „Das erleben wir auch nicht alle Tage“, freute sich Korte.
Der Lastwagenfahrer wurde vor Ort im Rettungswagen behandelt und sei dann ins Krankenhaus gebracht worden. Die Autobahn sei für die Rettungsarbeiten kurzzeitig voll gesperrt worden, so Korte. Entsprechend kam es zu einem längeren Stau. Gegen 15.20 Uhr konnte aber zumindest eine Spur für den Verkehr wieder freigegeben werden.
Warum es zu dem Unfall kam, ist unklar. Ein weiteres Fahrzeug war nach ersten Informationen nicht beteiligt.
Zu weiteren Einschränkungen auf der A44 könnte es später bei der Bergung des Fahrzeugs kommen. Hierfür werde wohl ein Kran benötigt, so Korte.
Parallel Alarm am Olakenweg
Während die Löschzüge Stadtmitte auf der Autobahn im Einsatz waren, übernahm der Löschzug Westönnen/Mawicke die Bereitschaft für den Stadtbereich und wurde gleich alarmiert. Am Olakenweg im Werler Norden hatte ein Rauchmelder ausgelöst. Letztlich sei es aber nur ein Fehlalarm gewesen, so Korte.
Erst kürzlich kam es zu einem etwas anderen Einsatz auf der Autobahn: Zwei der Täter rasten mit 200 Sachen davon – und blieben im Stau stecken.
