VonJohanna Werningschließen
In Köln soll es künftig einen neuen Weihnachtsmarkt geben. Ab 2024 soll es auf dem Friesenplatz Glühwein, Kunsthandwerk und Essensstände geben.
Köln – In rund sechs Wochen eröffnen die Kölner Weihnachtsmärkte. Rund um den Kölner Dom, dem Chlodwigplatz, dem Neumarkt und dem Rudolfplatz gibt es dann wieder Glühwein und gebrannte Mandeln. Doch ab 2024 könnte noch ein weiterer Weihnachtsmarkt hinzukommen – und zwar am Friesenplatz. Aber wie wahrscheinlich ist das und was ist der aktuelle Stand der Dinge?
Friesenplatz soll neuen Weihnachtsmarkt bekommen: Mit Buden, Deko-Angebot und Glühweinständen
Bereits 2015 gab es einen Weihnachtsmarkt auf dem Friesenplatz (Stadtbezirk Köln-Innenstadt). Zwischen der Venloer Straße, der Limburger Straße und der Brabanter Straße gab es mehrere Buden und Verkaufsstände. Doch weil sich das Angebot am Friesenplatz nicht genug vom Weihnachtsmarkt am Rudolfplatz unterschied, wurde er nach nur einem Jahr eingestellt. Bis jetzt.
Nun soll es ein Comeback für den Weihnachtsmarkt am Friesenplatz geben. Genaue Pläne gibt es auch schon. Das Vorhaben: Der Weihnachtsmarkt soll ab 2024 auf dem Friesenplatz – zwischen Hohenzollernring, Limburger Straße und Venloer Straße – stattfinden. Insgesamt soll der Weihnachtsmarkt rund 1250 Quadratmeter groß sein. Dafür werden Teile der Limburger Straße und der Antwerpener Straße gesperrt.
Pläne für das Angebot gibt es auch: „Auf dem Markt müssen verschiedene kunsthandwerkliche Erzeugnisse angeboten werden. Es ist nur ein Verkauf von weihnachtlich orientierten sowie fair gehandelten Artikeln zulässig, wie beispielsweise Advents- und Weihnachtsschmuck, kunsthandwerkliche Holzartikel, Töpfereiwaren, Glasbläserartikel und Kerzen“, heißt es von der Stadt. Außerdem soll es auch Glühweinstände und Essensangebote geben.
Neuer Weihnachtsmarkt in Köln – direkt am Friesenplatz: Doch es gibt ein Problem
Doch es gibt ein Problem: Zum einen muss „eine inhaltliche Abgrenzung zu den Themen und der Gestaltung der anderen Märkte in der Innenstadt (Nikolausdorf, Heinzelmarkt, Markt der Engel und dem Weihnachtsmarkt am Kölner Dom) hergestellt werden“. Zum anderen muss noch ein Betreiber gefunden werden.
Und daran scheiterte die Stadt Köln zuletzt. Bereits im Frühsommer wurde nach einem geeigneten Betreiber gesucht – jedoch ohne Erfolg. Nun soll erneut eine öffentliche Ausschreibung gestartet werden. Das geht aus einer Beschlussvorlage des Ausschusses „Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales“ hervor. Noch im November soll darüber abgestimmt und die Suche nach einem Betreiber gestartet werden. (jw) Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Düsseldorf und NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.
Rubriklistenbild: © Christoph Hardt/Imago

