Erlebensraum Lippeaue

Lebensgefahr: Badeverbot am neuen „Lippestrand“

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Auch, wenn er dazu einlädt: Am neuen Lippestrand ist Schwimmen verboten. Daran hat die Stadt Hamm kurz vor der Eröffnung des Erlebensraum Lippeaue noch einmal erinnert.

Hamm – „Baden verboten“ heißt es künftig ausdrücklich an der Lippe. Wenn am 17. Juni der „Erlebensraum Lippeaue“ eröffnet wird, werden eigens aufgestellte Schilder auf ein Bade- und Schwimmverbot zwischen Münsterstraße und Lippe-Wehr aufmerksam machen. Nach Angaben der Stadt gibt es in dem Bereich gefährliche Unterströmungen, Badende könnten dort ertrinken.

Das Schwimmen in der Lippe ist bereits jetzt verboten, und zwar im gesamten Flussverlauf, wie Rechtsdezernent Jörg Mösgen und Umweltdezernent Volker Burgard betonen. Da im Erlebensraum das Ufer für Besucher zugänglich gemacht wurde und sich dort ein strandähnlicher Bereich entwickelt hat, wolle die Stadt das bestehende Badeverbot noch einmal unterstreichen.

Nah am Wehr: Das neue Strandareal im Erlebensraum direkt am Ufer der Lippe.

Lebensgefahr: Badeverbot am neuen „Lippestrand“ in Hamm

Grund dafür ist das Lippe-Wehr, das parallel zur Kanalschleuse zwischen Gymnasium Hammonense und Ruderclub liegt. Über das Wehr reguliert das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) den Wasserstand der Lippe; außerdem befinden sich dort ein kleines Wasserkraftwerk und die Verteilanlage, mit der Wasser zwischen Kanal und Fluss ausgetauscht wird. Die Gefahr besteht den Dezernenten zufolge darin, dass das Wehr von Datteln aus ferngesteuert wird.

„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! 

Naherholungsgebiet in Wohnnähe, Ort zum Durchatmen und Areal für Spaziergänge und kleine Radtouren. Ein riesiges Natur- und Umweltschutzprojekt.
„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! © Thorsten Hübner
Naherholungsgebiet in Wohnnähe, Ort zum Durchatmen und Areal für Spaziergänge und kleine Radtouren. Ein riesiges Natur- und Umweltschutzprojekt.
„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! © Thorsten Hübner
Naherholungsgebiet in Wohnnähe, Ort zum Durchatmen und Areal für Spaziergänge und kleine Radtouren. Ein riesiges Natur- und Umweltschutzprojekt.
„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! © Thorsten Hübner
Naherholungsgebiet in Wohnnähe, Ort zum Durchatmen und Areal für Spaziergänge und kleine Radtouren. Ein riesiges Natur- und Umweltschutzprojekt.
„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! © Thorsten Hübner
Naherholungsgebiet in Wohnnähe, Ort zum Durchatmen und Areal für Spaziergänge und kleine Radtouren. Ein riesiges Natur- und Umweltschutzprojekt.
„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! © Thorsten Hübner
Naherholungsgebiet in Wohnnähe, Ort zum Durchatmen und Areal für Spaziergänge und kleine Radtouren. Ein riesiges Natur- und Umweltschutzprojekt.
„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! © Thorsten Hübner
Naherholungsgebiet in Wohnnähe, Ort zum Durchatmen und Areal für Spaziergänge und kleine Radtouren. Ein riesiges Natur- und Umweltschutzprojekt.
„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! © Thorsten Hübner
Naherholungsgebiet in Wohnnähe, Ort zum Durchatmen und Areal für Spaziergänge und kleine Radtouren. Ein riesiges Natur- und Umweltschutzprojekt.
„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! © Thorsten Hübner
Naherholungsgebiet in Wohnnähe, Ort zum Durchatmen und Areal für Spaziergänge und kleine Radtouren. Ein riesiges Natur- und Umweltschutzprojekt.
„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! © Thorsten Hübner
Naherholungsgebiet in Wohnnähe, Ort zum Durchatmen und Areal für Spaziergänge und kleine Radtouren. Ein riesiges Natur- und Umweltschutzprojekt.
„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! © Thorsten Hübner
Naherholungsgebiet in Wohnnähe, Ort zum Durchatmen und Areal für Spaziergänge und kleine Radtouren. Ein riesiges Natur- und Umweltschutzprojekt.
„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! © Thorsten Hübner
Naherholungsgebiet in Wohnnähe, Ort zum Durchatmen und Areal für Spaziergänge und kleine Radtouren. Ein riesiges Natur- und Umweltschutzprojekt.
„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! © Thorsten Hübner
Naherholungsgebiet in Wohnnähe, Ort zum Durchatmen und Areal für Spaziergänge und kleine Radtouren. Ein riesiges Natur- und Umweltschutzprojekt.
„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! © Thorsten Hübner
Naherholungsgebiet in Wohnnähe, Ort zum Durchatmen und Areal für Spaziergänge und kleine Radtouren. Ein riesiges Natur- und Umweltschutzprojekt.
„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! © Thorsten Hübner
Naherholungsgebiet in Wohnnähe, Ort zum Durchatmen und Areal für Spaziergänge und kleine Radtouren. Ein riesiges Natur- und Umweltschutzprojekt.
„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! © Thorsten Hübner
Naherholungsgebiet in Wohnnähe, Ort zum Durchatmen und Areal für Spaziergänge und kleine Radtouren. Ein riesiges Natur- und Umweltschutzprojekt.
„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! © Thorsten Hübner
Naherholungsgebiet in Wohnnähe, Ort zum Durchatmen und Areal für Spaziergänge und kleine Radtouren. Ein riesiges Natur- und Umweltschutzprojekt.
„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! © Thorsten Hübner
Naherholungsgebiet in Wohnnähe, Ort zum Durchatmen und Areal für Spaziergänge und kleine Radtouren. Ein riesiges Natur- und Umweltschutzprojekt.
„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! © Thorsten Hübner
Naherholungsgebiet in Wohnnähe, Ort zum Durchatmen und Areal für Spaziergänge und kleine Radtouren. Ein riesiges Natur- und Umweltschutzprojekt.
„Erlebensraum“-Eröffnung: Alle sind eingeladen! © Thorsten Hübner

Die WSA-Mitarbeiter dort öffnen und schließen die Anlage ohne längeren Vorlauf; ob sich Schwimmer in der Nähe aufhalten, sehen sie nicht. Eine höhere Strömungsgeschwindigkeit und Treibgut könnten Badende unterhalb des Wehrs jedoch in Lebensgefahr bringen, sagte Mösgen. Für Kinder könne dann sogar der Aufenthalt im flachen Wasser gefährlich werden.

Schwimmen verboten - Rudern erlaubt

Burgard betonte, dass sich das Baden in der Lippe allein schon durch die mäßige Wasserqualität verbiete. Das Lippeufer sei im Erlebensraum auch nicht als Sandstrand für Besucher konzipiert; vielmehr habe man hier den natürlichen Zustand mit sandigen Uferbereichen wiederhergestellt. Man wolle durchaus viele Besucher am Wasser haben, so der Umweltdezernent. Aber nicht im Wasser.

Der Kommunale Ordnungsdienst werde das Badeverbot überwachen, sagte Mösgen. Zum Verbot gehörten auch Schlauchboote und Luftmatratzen. Erlaubt seien aber weiterhin Wanderfahrten von Ruderern, Paddlern und Kanuten, die ihre Boote unterhalb des Wehres einsetzen. Auch Arbeits-, Aufsichts- und Rettungsboote dürften hier weiterhin fahren.

Rubriklistenbild: © Rother

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