ASH teilt mit

Warnstreiks in Hamm: Müll bleibt tagelang stehen

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„Warnstreik!“ steht auf einem Schild. Auch in Hamm wird diese Aussage in den kommenden Tagen verschiedentlich zu lesen sein.
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[Update] Die Stadt Hamm wird ab Donnerstag erneut von den Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi im öffentlichen Dienst erfasst. Betroffen sind die Müllabfuhr und die Entsorgung.

Hamm - Von Donnerstag bis Montag (9. bis 13. März) müssen sich die Bürger in Hamm auf mehr oder weniger große Einschränkungen bei der Müllentsorgung durch den ASH einstellen. Der Grund dafür ist ein Warnstreikaufruf von Verdi. In vielen anderen Städten wird auch der ÖPNV ausfallen. Die Gewerkschaft Verdi erfährt zugleich einen Mitgliederboom.

Warnstreiks in Hamm: Recyclinghof zu, Abfuhren fallen aus

Jüngsten Angaben des Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetriebs (ASH) zufolge bleiben der Recyclinghof und die Abfall-Annahmestelle an den Zentralhallen bis Montag, 13. März geschlossen. Die Abfuhren am Donnerstag, Freitag und Montag sollen nur sehr eingeschränkt erfolgen; genauere Infos dazu liegen nicht vor. Betroffen sind Restmüll-, Wertstoff-, Papier- und/oder Bioabfall. Außerdem wird die Service-Hotline des ASH an den Warnstreiktagen nicht besetzt sein.

Der ASH weist darauf hin, dass die bestreikten Touren nicht nachgefahren werden. Betroffene Behälter sollen auf die Grundstücke zurückgestellt und bei der nächsten planmäßigen Tour wieder bereitgestellt werden. Immerhin: Als Ersatz dürfen bei der nächsten regulären Leerung auch Säcke und/oder Kartons neben den jeweiligen Behältern „in angemessenem Umfang“ zur Abfuhr gestellt werden.

Wertstoffe und Papier können nach dem Warnstreik alternativ gebührenfrei am Recyclinghof am Lausbach in Bockum-Hövel abgegeben werden, Papier auch an den Zentralhallen.

Warnstreiks in Hamm: Kitas kaum betroffen

An diesem Mittwoch, 8. März, wurde in der Kita Sonnenhaus im Hammer Westen eine Notbetreuung organisiert, hatte Stadtsprecher Lukas Huster bereits am Dienstag mitgeteilt. Die Eltern seien über die voraussichtlichen Einschränkungen informiert worden. Weitere städtische Kitas seien zumindest in Hamm „nicht soweit betroffen, dass ein Notbetrieb eingerichtet werden müsste“.

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