VonMick Oberbuschschließen
Die KVB hat ihren Fahrplan angepasst. Neue Bushaltestellen wurden eingerichtet, mehr Bahnen fahren allerdings nicht durch Köln.
Köln – Viele Kölnerinnen und Kölner verteufeln sie, andere haben eine positive Meinung – und fast jeder ist auf sie angewiesen: Die Rede ist natürlich von der KVB. Nun haben die Verkehrsbetriebe in Köln am 10. Dezember 2023 kleinere und größere Anpassungen am Fahrplan vorgenommen, neue Bushaltestellen eingerichtet und sind auf anderen zum Regelbetrieb zurückgekehrt. Auch am 8. Januar 2024 gibt es noch einmal Änderungen bei der KVB – all dies wird beim „Fahrplanwechsel 2023“ ersichtlich, den das Unternehmen vorgestellt hat. Das Wichtigste im Überblick.
KVB-Fahrplanwechsel in diesem Winter – die wichtigsten Änderungen im Überblick
- Rückkehr der Buslinie 172 in den Normalbetrieb (ab 8. Januar 2024).
- Der „reduzierte“ Fahrplan, den die KVB aufgrund der angespannten Personalsituation im März 2023 ins Leben rief, bleibt zunächst auch 2024 bestehen.
- Die Lieferung der neuen Niederflurfahrzeuge verzögert sich aufgrund mangelnder Verfügbarkeit von Ersatzteilen um bis zu 30 Monate.
- Die Fahrtzeiten auf den KVB-Linien 1, 7, 15, 16 und 18 sowie auf 37 Buslinien werden angepasst (ab 10. Dezember 2023)
- Zum Fahrplanwechsel (10. Dezember 2023) werden 14 neue Haltestellen im Kölner Bus-Netz eingerichtet.
Zunächst zu den positiven Nachrichten: Die Buslinie 172 verkehrt ab 8. Januar wieder im Normalbetrieb. Derzeit finden auf dieser Linie nur vereinzelt Fahrten im Schulverkehr statt, nun kehrt die Linie jedoch wieder zum regulären 10-Minuten-Takt zurück. A propos Busverkehr: Seit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2023 wurden 14 neue Haltestellen im Kölner Stadtgebiet errichtet.
Neue Bushaltestellen in Köln: Folgende Stationen hat die KVB an das Schienennetz angeschlossen
- Linie 117: Haltestelle „Auf dem Loor“
- Linie 120: Haltestelle „Gohrer Weg“ (nur in Fahrtrichtung Süden)
- Linien 120, 123: Haltestelle „Am Frohnweiher“, Haltestelle „Gutnickstraße (nur in Fahrtrichtung Norden)
- Linie 124: Haltestelle „Gewerbegebiet Feldkassel“ (nun auch in Fahrtrichtung Süden)
- Linie 130: Haltestelle „Kriemhildstraße“, Haltestelle „Sürther Straße“ (nur in Fahrtrichtung Rodderweg)
- Linie 133: Haltestelle „Bayenwerft“
- Linien 141, 143: Haltestelle „Am Serviesberg“ (nun auch in Fahrtrichtung Norden), Haltestelle „Entenweg“
- Linien 151, 152: Haltestelle „Leidenhausener Straße“
- Linie 153: Haltestelle „Kampgasse“
- Linie 155: Haltestelle „Ricarda-Huch-Straße“ (nur in Fahrtrichtung Danzierstraße)
- Linie 159: Haltestelle „Sauerlandstraße“ (nun auch in Fahrtrichtung Norden)
Fahrplanwechsel bei der KVB – Linien in Porz bekommen neue Nummern
Auch im Busnetz in Porz kommt es zu kleinen Veränderungen. Die Busse der Linien 164 und SB 55 erhalten künftig die einheitliche Liniennummer 117. Die Linien 163 und 550 erhalten die Liniennummer 550. „Bisher wechselten die Liniennummern automatisch an der Stadtgrenze, obwohl die Busse der genannten Linien bereits durchgängig fahren“, teilt die KVB mit.
- Linie 117: Die bisherigen Linien 164 und SB 55 werden künftig unter der Linie 117 zusammengefasst.
- Linie 550: Die bisherigen Linien 163 und 550 werden künftig unter der Linie 550 zusammengefasst.
Fahrplanwechsel KVB: Fahrtzeiten auf diversen Bahnlinien werden angepasst
Darüber hinaus erklärt die KVB, dass die Fahrtzeiten auf der KVB-Linie 1, der KVB-Linie 7, der KVB-Linie 15, der KVB-Linie 16 und der KVB-Linie 18 angepasst werden; auch auf 37 Buslinien ist das der Fall. Informationen dazu gibt es in den Fahrplanauskünften an den Haltestellen oder in der KVB-App. Wichtig: Das bedeutet nicht, dass die Bahnen wieder häufiger fahren, sondern lediglich, dass sich die Abfahrts- und Ankunftszeiten verändern.
KVB hat auch schlechte Nachrichten: Taktung wird nicht erhöht, Lieferung neuer Fahrzeuge verzögert sich
Denn, und damit kommen wir zu den schlechteren Nachrichten: Der „reduzierte“ Fahrplan, den die KVB aufgrund der angespannten Personalsituation im März 2023 ins Leben rief, bleibt zunächst auch 2024 bestehen. Die Personalsituation sei „nach wie vor angespannt“, erklärt die KVB. Das bedeutet, dass sich an der Taktung der derzeitigen Linien nichts ändert.
An den Fahrzeugen wird sich so schnell leider ebenfalls nichts ändern: aufgrund verzögerter Lieferfristen und mangelnder Verfügbarkeit von Ersatzteilen verzögert sich die Auslieferung neuer Niederflurfahrzeuge „derzeit um bis zu 30 Monate“, erklärt das Unternehmen. Neue Hochflurbahnen hatte die KVB bereits erhalten.
KVB-Fahrplanwechsel im Winter: Für viele bleibt alles beim Alten – andere brauchen mehr Geduld
So bleibt für vielen Kölnerinnen und Kölner mit dem KVB-Fahrplanwechsel zunächst einmal alles beim Alten – wenn sie nicht gerade an einer neu an das Busnetz angeschlossenen Haltestelle wohnen. Wer jedoch gehofft hat, im kommenden Jahr würden auch wieder mehr Bahnen eingesetzt, benötigt erst einmal noch etwas Geduld. (mo) Fair und unabhängig informiert, was in Köln, Düsseldorf & NRW passiert – hier unseren kostenlosen 24RHEIN-Newsletter abonnieren.
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