VonKerstin Zachariasschließen
Johannes Opfermannschließen
Die Feuerwehr in Altena wurde zu einem Waldbrand alarmiert. Gemeldet wurde das Feuer im Bereich des Klusenbergs. Nach aktuellem Stand brennen zirka 1500 bis 2000 Quadratmeter.
Altena – Am Donnerstagnachmittag, 3. April, wurde die Feuerwehr zu einem Waldbrand im Bereich Klusenberg alarmiert. Mehrere Fahrzeuge, darunter auch das Quad der Altenaer Wache sind unterwegs zum Einsatzort, der gegenwärtig noch genau lokalisiert werden muss.
Laut Feuer- und Rettungsleitstelle wurde ein Waldbrand auf einer Fläche von etwa 100 Quadratmetern gemeldet, und zwar oberhalb des alten Krankenhauses in Richtung des Krieger-Denkmals. Aufgrund der engen Örtlichkeiten zwischen Drahtmuseum und Müggenburg ist die Einsatzstelle nur mit dem Quad erreichbar. Derzeit bauten die Einsatzkräfte die Wasserversorgung in Form einer langen Schlauchleitung auf. Die Einfahrt Freiheitsstraße ist aktuell gesperrt.
Warn-App löst aus: Geruchsbelästigung
Gegen 17 Uhr löste auch die Warn-App Nina wegen Geruchsbelästigung aus. „Es besteht keine Gefahr. Schließen Sie Fenster und Türen, schalten Sie Klimaanlagen aus“, heißt es dort.
Im Einsatz sind die Kräfte des Löschzugs 1 und 3.
Aufgrund der aufgebauten Frühlingskirmes kann die Feuerwehr ihre Bereitstellung nicht wie gewohnt aufbauen, sondern muss zum Teil die Lenneuferstraße nutzen. Dadurch kommt es zu Verkehrsbehinderungen, die Straße ist stadteinwärts einseitig gesperrt.
Wie es vor Ort heißt, wurde bislang eine etwa 600 bis 800 Meter Schlauchleitung in das unwegsame Gelände gelegt. Die Löscharbeiten haben begonnen, die Kräfte berichten von einer Flammenhöhe zwischen zehn und 15 Zentimetern.
Alarmiert wurde auch die Werksfeuerwehr von VDM, um die örtlichen Kräfte zu unterstützen. Ebenfalls vor Ort ist das Deutsche Rote Kreuz, das die Versorgung der Wehrleute mit Getränken sowie die medizinische Versorgung im Notfall übernimmt.
Die Wehr ist mittlerweile mit etwa 150 Kräften im Einsatz, was nicht zuletzt daran liegt, dass nur das Quad den Einsatzort erreichen kann und vieles zu Fuß an den Einsatzort transportiert werden muss. Die Löscharbeiten laufen, das Feuer sei eingekreist, hieß es gegen 18.30 Uhr.
Im Dauereinsatz ist auch die Drohne, die die Entwicklung des Brandes überträgt.
Tanklöschfahrzeuge fahren rückwärts den Klusenberg hoch
Zur Löschwasserversorgung wurden am Abend die zwei Tanklöschfahrzeuge mit jeweils 3000 Litern Wasser angefordert. Rückwärts fuhren sie von der Nette aus den Klusenberg zur Burg hoch. Von dort wurde das Löschwasser über eine weitere Schlauchleitung zur Einsatzstelle transportiert, was die Brandbekämpfung auch von oberhalb ermöglichte.
Kurz vor 20 Uhr meldete Feuerwehrsprecher Philipp Selle erste Erfolge. „Wir haben das Feuer soweit statisch, dass es sich nicht weiter ausbreitet. Durch die anspruchsvolle Topographie werden wir aber noch einige Zeit mit Nachlöscharbeiten beschäftigt sein.“ Diese dauerten dann noch in den weiteren Abend hinein an.





